Accessoires aus Bambus |
Eine Wohnungseinrichtung mit fantasievollen Accessoires aus Bambus zeigt einen individuellen Stil und eine Kreativität, die eine einzigartige Atmosphäre schafft. Solche Kunstwerke passen in jede Umgebung und wirken durch die Ausstrahlung des natürlichen Rohstoffes und ihr Design harmonisch und attraktiv. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, das Interieur einer Wohnung durch ein Accessoire aus Bambus gekonnt zu ergänzen. Viele Designs orientieren sich an alten Traditionen der Bambusmöbel, die in vielen Kulturen seit Jahrhunderten eine große Bedeutung haben. Solche Accessoires bieten eine wunderbare Impression des Stils und der Ausdrucksmöglichkeiten dieser fremden Kulturen. Sie integrieren sich durch die Natürlichkeit des Rohstoffes in jede Einrichtung und sind immer ein außergewöhnlicher Blickfang. Die wunderschöne Maserung eines solchen Accessoires ist ein eingefangener Moment der Natur, der zusammen mit dem Design eine harmonische Einheit bildet. Diesen Eindruck vermittelt ein Spiegel an der Wand genauso wie eine schlichte Schale auf dem Tisch oder dem Regal. Es sind immer wohltuende und sinnliche Ereignisse, die den ganzen Raum erfüllen.
Spiegel aus Bambus
Bambus ist als Rohstoff sehr stabil und elastisch. Er ist mit anderen Werkstoffen gut zu kombinieren, sodass vielfältige Accessoires möglich sind. Ein hervorragendes Beispiel einer solchen Kombination sind Spiegel. Bambusspiegel sind außergewöhnlich robust und sehen gut aus. Der Rahmen kann aus unterschiedlich großen Rohren bestehen, die einen harmonischen Eindruck einer exotischen Welt vermitteln. Ein Spiegelrahmen aus gepresstem Bambus wirkt dagegen klassisch elegant. Bambus kann auch mosaikartig verarbeitet werden und ermöglicht dadurch eine grazile Struktur des Rahmens, der einzigartig wirkt. Die Vielzahl solcher Möglichkeiten gestattet eine vielfältige Verwendung der Spiegel. Er kann im Bad alleine oder zusammen mit anderen Bambusaccessoires zu jeder Tageszeit eine positive Stimmung zaubern. Ein Bambusspiegel ist auch in jeder Diele und jedem Zimmer ein wunderschöner Blickfang, der mit seiner Ruhe und Ausstrahlung die Atmosphäre des gesamten Raums beeinflusst.
Wunderschöne Bambusaccessoires für den alltäglichen Gebrauch
Zu den ursprünglichen Accessoires traditioneller Bambusverarbeitung gehören Schalen aller Größen und Variationen. Es können hinreißende und praktische Helfer des Alltags sein. Sie zieren jede Küche oder jeden Esstisch und sind strapazierfähig und stabil. Solche Accessoires können wunderbare Obstschalen oder Vasen sein, diese Schalen bieten auch eine stilvolle und exklusive Möglichkeit, guten Freunden leckere Knabbereien zu offerieren. Ein andere Möglichkeit, Accessoires aus Bambus wirkungsvoll einzusetzen, ist ein Blumenfenster mit Vasen und Töpfen aus Bambus. Eine solche Komposition ist ein zentraler Bestandteil des Raums und wirkt mit Schalen aus Bambus immer ruhig und harmonisch. Durch die natürliche Schönheit zeigen diese Accessoires eine unvergleichliche Ruhe und Wärme, die den gesamten Raum positiv beeinflussen. Eine weitere gelungene Möglichkeit, Bambusaccessoires wirkungsvoll einzusetzen, sind Untersetzer. Die Kombination aus edlen Gläsern und harmonischen Bambusuntersetzern wirkt stilvoll und ist etwas Außergewöhnliches, um willkommene Gäste zu bewirten.
Bambusaccessoires als Zeugnisse alter Kulturen
Bambus kann nach seiner Ernte in Streifen geschnitten werden und dient dadurch als Basis vieler kunstvoll geflochtener Accessoires. Mit stärkeren Streifen lassen sich unterschiedliche große Körbe flechten, die gut aussehen und alltagstauglich sind. Deren Einsatzmöglichkeit und deren dekorative Wirkung gestatten einen vielfältigen Einsatz, der immer den individuellen Ansprüchen der Besitzer voll und ganz genügt. Geflochtener Bambus gestattet es kreativen Handwerkern, das Design vieler Accessoires filigran zu gestalten. So entstehen durch hochwertige Handwerkskunst wunderschöne Truhen, die einerseits durch einen festen Bambusrahmen sehr stabil sind, durch die eingearbeiteten geflochtenen Bestandteile aber zierlich und leicht wirken. Solche Truhen passen in alle Räume und ergänzen jede stilvolle Einrichtung. Bambusaccessoires spiegeln viele Jahrhunderte fremder Kulturen wieder. Alltägliche und künstlerische Gegenstände aus Bambus haben beispielsweise in fernöstlichen Ländern oder Südamerika eine lange und große Tradition. Viele Accessoires aus Bambus, die eine Einrichtung verschönern, können solche Kunstwerke sein. Dazu gehören verschiedene Instrumente aus Bambus oder künstlerische Gegenstände, welche die Schönheit und die Möglichkeiten einer Kultur auf wunderbare Art und Weise zeigen. Es ist eine Frage der Weltoffenheit und Neugier der Besitzer, sich mit diesen Gegenständen zu beschäftigen. Die Ruhe und Harmonie sowie die grundsätzliche Idee von Einheit des Körpers und des Geistes wird in den meisten Bambusaccessoires eindrucksvoll gezeigt. Die Kunst der alten Meister, Natur und Handwerk zu verbinden, ist unerreicht und macht ein Accessoire aus Bambus unvergleichlich.
Bambus als wichtiger Bestandteil ökologischer Verantwortung
Da Bambus ein Rohstoff ist, der schnell wächst, wird durch seine Ernte die Natur nicht geschädigt. Der sinnstiftende Einsatz des Bambus als Rohstoff ist daher eine Frage der ökologischen Verantwortung. Die Frage nach einem Bambusaccessoire ist unter diesem Aspekt anders zu bewerten. Jeder verantwortungsvolle Mensch sollte sich bei seiner Suche nach normalen Accessoires fragen, ob dieser Gegenstand nicht auch aus Bambus sein könnte. Bambus ist unbedingt alltagstauglich und ein natürlicher und wunderschöner Rohstoff. Jeder, der das bei seinen Anschaffungen bedenkt, handelt dabei mit einem großen ökologischen Verantwortungsbewusstsein. Ein seriöser Händler wird solche Überlegungen immer konstruktiv und engagiert unterstützen.
|
Bambus im Jahr 2011 |
Bambus wird in vielen Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas seit Jahrtausenden verwendet und zählt zu den nützlichsten Gewächsen für den Menschen. Deshalb wird es Zeit für eine aktuelle Bestandsaufnahme:
Bambus als Baumaterial
Zentralamerika setzt beim Kampf gegen den Klimawandel auf Bambus als Baumaterial für umweltfreundliche und erdbebensichere Häuser. Die Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hatte bereits 1999 nach einem Erdbeben in Kolumbien geholfen, Häuser aus Bambus für die obdachlose Bevölkerung in den zerstörten Gebieten zu errichten. Umweltschützer und Forscher haben nun in Panama ein Bambus-Netzwerk gegründet, das den Anbau der Pflanze fördern soll. Beteiligt sind dabei auch Experten aus Deutschland, der Schweiz, Kuba, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien und Guatemala. Die Mitglieder des Netzwerkes sind der Ansicht, dass Bambus als "pflanzlicher Stahl" ein Hilfsmittel gegen das Abholzen der Wälder und den Klimawandel sein kann.
Bambusfahrrad

Design-Student Alexander Vittouris von der Monash University in Australien hat 2011 ein Fahrrad aus Bambus erdacht, dass sich emisionsfrei produzieren lässt. Der Bambusrahmen wächst auf dem Erdboden in einer vorgefertigten Schiene und kann so direkt geerntet werden. Bei der Herstellung kommt er ohne den Verbrauch nicht-erneuerbarer Rohstoffe aus, was eine ökologische und nachhaltige Herangehensweise an die Produktion von Dingen darstellt, die wir täglich verwenden. Statt die Energie großer Industrieanlagen für einen Metallrahmen zu verbrauchen, setzte Vittouris auf die Energie der Natur. Das Fahrrad wird durch die Beinkraft des Fahrer angetrieben und besitzt einen Energiespeicher, der überschüssige Energie zu speichern vermag, und diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgibt. Das Fahrrad bietet außerdem eine Überdachung zum Schutz für den Fahrer und ein Liegesitz aus geflochtenen Bambus Halmen.
Bambus als Naturfaser
Naturfasern aus Bambus oder Soja sind eine nachhaltige und erneuerbare Alternative zu synthetischen Materialien und kommen zum Beispiel als Isolationsmaterialien in Fahrzeugteilen und Gebäuden zum Einsatz. Durch die Verwendung von Naturfasern in Industrieprodukten gelingt es den Verbrauch nicht-erneuerbarer Ressourcen zu senken und den Ausstoß an Treibhausgasen zu verringern. So lassen sich beispielsweise Bambus und Soja in Kleidung oder abbaubaren Kunststoffen einsetzen. Da fast alle Pflanzenteile wirtschaftlich nutzbar sind, wird eine effiziente Nutzung möglich und weiniger Rohstoffe gehen als Abfall verloren.
Bambus als Geldanlage
Wie die Nachrichtenseite Oxford Mail meldet, hat der Unternehmer David Cox im Juli 2011 die weltweit erste Anleihe auf Bambus herausgegeben. Cox verfügt über einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bristol und ist Präsident der EcoPlanet-Gruppe. Er glaubt, dass Bambus durch sein schnelles Wachstum und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in der Lage ist, zur Lösung vieler Probleme, vom Klimawandel bis zum Verschwinden der Regenwälder beizutragen. Herr Cox steht mit barer Münze hinter seinen Ansichten. Seine Firma hat eine 2000 Hektar große Plantage in Nicaragua gekauft und baut dort eine Art von Bambus an, die für wirtschaftliche Zwecke sehr gut nutzbar ist ("Guadua"-Gattung des Bambus). Seine Firma möchte vor allem Unternehmen in den USA für den Einsatz von Bambus, zum Beispiel in Bodenbelägen oder Faserplatten, gewinnen.
Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: oxfordmail.co.uk, student.designawards.com.au, proplanta, fnp.de, dpa
Permalink: Bambus im Jahr 2011
Seite weiterempfehlen:
|
Ökomöbel, grüne Möbel, Biomöbel - alles Möbel oder was? |
Das Thema Nachhaltigkeit beim Möbelkauf ist aufgrund weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreise sowie vor dem Hintergrund der aktuellen Klimafragen aktueller denn je. Wie eine Studie der amerikanischen Möbelhändler-Organisation Sustainable Furnishings Council (SFC) ergab, liegt bei einem Großteil der Möbelkäufer ein großes Interesse an umweltfreundlichen Möbeln vor. Ungefähr die Hälfte der Befragten gab an, bereit im eigenen Haushalt Maßnahmen im Sinne des Umweltschutzes umzusetzen, wie zum Beispiel Mülltrennung, die Umstellung auf Energiesparlampen und Kauf umweltfreundlicher Produkte. Im Bereich der „grünen“ Möbel herrsche immer noch eine gewisse Kaufzurückhaltung. Hier könne gerade einmal ein Anteil von ungefähr 4% festgestellt werden. Die höchste Kaufbereitschaft für Biomöbel signalisierten Eltern bei der Anschaffung von umweltfreundlichen Kindermöbeln.
Wenn man im Internet auf die Suche nach "grünen Möbeln" geht, fällt es oft schwer den Überblick zu behalten. Möbelhersteller versuchen sich mit verkaufsfördernden Argumenten zu überbieten, andere gehen sogar soweit, die Konkurrenz öffentlich zu verunglimpfen. Für interessierte Kunden ist es nicht immer auf den ersten Blick möglich, zwischen einer neutralen Darstellung von Fakten einerseits und Polemik andererseits zu unterscheiden. Wir wollen Ihnen deshalb ein paar Werkzeuge an die Hand geben, die Ihnen helfen sollen, die Sachlage zu erkennen und die richtigen Entscheidungen beim Möbelkauf zu treffen.
Was bedeuten die Begriffe "Ökologische Möbel", "grüne Möbel" und "Biomöbel"?
Nicht jedes Möbel schadet in gleichem Maße der Umwelt. Die CO2-Bilanz von Produkten entsteht aus der Summe einzelner Teilbereiche, denn Möbel müssen produziert, transportiert und wieder entsorgt werden. Rohstoffe für die Produktion müssen erst einmal unter Energieverbauch gewonnen werden, später werden die Möbel über weite Strecken transportiert, um zum Möbelhändler und letzten Endes zum Kunden zu gelangen. Ist die Lebensdauer des Möbels abgelaufen, erfolgt die Entsorgung oft durch Verbrennung, wobei auch noch einmal CO2 entsteht. Auf allen Abschnitten kann man versuchen den CO2-Ausstoß zu senken und natürliche Ressourcen zu schonen. Möbel mit der Bezeichnung "Ökomöbel", "grüne Möbel" oder "Biomöbel" bringen die Anstrengung eines Möbelproduzenten zum Ausdruck, weder bei der Herstellung, noch beim Gebrauch oder in der Entsorgung, der Umwelt und der Gesundheit des Menschen zu schaden.
Was ist der Unterschied zwischen nachhaltiger und konventioneller Produktion?
Es gibt drei Grundlagen für Nachhaltigkeit: Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Die Vermeidung von Umweltschäden, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für die Arbeiter, und die Senkung von Kosten für den Nachschub an Rohstoffen sind einige Ziele, die erfüllt werden müssen. Auf den Einsatz giftiger Chemikalien und zusätzlicher Materialien wie Nägel oder Schrauben sollte bei der Herstellung so weit wie möglich verzichtet werden. Lange und unnötige Transportwege lassen sich durch eine Optimierung von Lagerung und Logistik erreichen. Im Unterschied zu nachhaltiger Produktion werden diese Ziele bei einer konventionellen Produktion nicht aktiv verfolgt.
Wie erkenne ich nachhaltige Produkte?
Leider sieht man einem Möbelstück beim Kauf nicht an, unter welchen Produktionsbedingungen es hergestellt wurde. Deshalb empfiehlt sich direktes Nachfragen beim Hersteller, wo die Möbel produziert wurden, welche Rohstoffe verwendet wurden und wie die Gesundheitsverträglichkeit des Möbels einzuschätzen ist. Hier einige grundsätzliche Hinweise für Sie als Kunden:
Durch die Verwendung von nachwachsenden natürlichen Rohstoffen wie z.B. Bambus oder Wolle gelingt eine Schonung wertvoller Umweltressourcen. Wenn Holz verwendet wird, dann sollte es aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen, die zum Beispiel durch die Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde. Anstelle von Leim oder zusätzliche Metallstücke sollten Dübelverbindungen verbaut werden, denn sie erleichtern die Wiederverwendung von Rohstoffen des Möbels am Ende des Produktlebenszyklus. Einbußen an der Stabilität des Möbels müssen dabei nicht zwangsläufig entstehen. Im Gebrauch sollten Möbel grundsätzlich pflegeleicht und leicht zu reparieren sein. Ein guter Möbel-Hersteller wird im Interesse seiner Kunden langlebige Möbel bester Qualität konstruieren.
Massivholzmöbel
Wie oben schon erwähnt, sollte das Holz für Massivholzmöbel aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen und im Laufe des Herstellungsprozesses sollten die Transportwege kurz gehalten werden. Einige Hersteller lassen das Holz für die Möbelproduktion in Billiglohnländer transportieren und schicken die fertigen Möbel dann über lange Strecken nach Deutschland. Der Transport über Land oder Wasser verbraucht in der Regel Erdöl und dabei entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid CO2. Ein guter Hersteller wird auf den sparsamen Einsatz von Echtholz in Massivholzmöbeln achten, und an nicht sichtbaren Stellen stattdessen Laminate oder Sperrholz verbauen. Bei der Oberflächenbehandlung sollten nur lösungsmittelfreie Lacken auf Wasserbasis, Öle und Wachse auf natürlicher Basis zum Einsatz kommen. Als Kunde profitieren Sie von einer Verbesserung des Raumklimas durch die offenen Poren im Holz ihrer Möbel.
Polstermöbel
Gerade bei Polstermöbeln empfiehlt es sich beim Hersteller nachzufragen, welche Stoffe bei der Produktion eingesetzt wurde, bzw. ob auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Substanzen verzichtet wurde. Grundsätzlich sollte der Einsatz von Klebern auf ein Minimum reduziert sein, die Verwendung von natürlichem Latex in Polstern ist zu empfehlen, doch Vorsicht: von einer Latexallergie ist eine wachsenden Anzahl von Menschen betroffen, der Auslöser: Naturlatex. Den Polstern sollten außerdem keine Motten- und Flammschutzmittel beigemischt worden sein und die Bezugsstoffe für Polstermöbel sollten nicht aus synthetischen Fasern bestehen, sondern aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Eingesetzte Farbstoffe dürfen laut Gesetzgeber keine Azofarben enthalten.
Kunststoffmöbel wie z.B. Polyrattan-Möbel
Ökologisch sinnvolle Möbel werden unter größtmöglichem Verzicht auf Erdölchemie hergestellt. Da Polyrattan wie die meisten anderen Kunststoffe auch aus Mineralöl erzeugt wird, ist die Herstellung von Polyrattanmöbeln weder Ressourcen schonend noch energiesparend. Auch Greenpeace bezeichnete einige Rattan-Produkte in der Vergangenheit mehrfach als "Klimakiller". Hinzu kommt, dass viele Wertstoffhöfe sperriges Gut wie Gartenmöbel oder Liegen nicht annehmen, wodurch die Zuführung zum Recycling-System erschwert wird.
Sind Biomöbel wirklich teurer?
Es gibt drei Gewinner, die von nachhaltiger Möbel-Produktion profitieren: die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Schonung natürlicher Ressourcen und ein besserer Schutz der Wälder kommt jedem Ökosystem zugute. Ein nachhaltiger Ansatz unterstützt die Arbeiter bei der Wahrung von Mitarbeiterrechten, hilft bei der Armutsbekämpfung und ist langfristig geeignet soziale Ungerechtigkeit global abzubauen. Gesunde Arbeitsbedingungen helfen bei der Entlastung der sozialen Sicherungssystemen und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig wird die Kommunikation unter den beteiligten Gruppen gefördert, was sich durch einen besseren Informationsfluss positiv auf die Produktqualität und die Wettbewerbsfähigkeit des Produzenten auswirkt. Für Hersteller ist eine nachhaltige Produktion mit der Senkung von Kosten in verschiedenen Bereichen verbunden. So lassen sich durch die Reduzierung von Abfällen die Wiederbeschaffungskosten für Rohstoffe deutlich senken, auch an Kosten für Zusatzstoffe kann gespart werden. Die kürzeren Transportwege erlauben es Einsparungen durch geringeren Energieverbrauch an die Kunden weiterzugeben, was sich wiederrum in einer stärkeren Wettbewerbsposition für den Hersteller auszahlt.
Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: dpa, wikipedia
Permalink: Ökomöbel, grüne Möbel, Biomöbel - alles Möbel oder was?
Seite weiterempfehlen:
|
Fairer Handel - Fair Trade |
Als Fairer Handel (englisch Fair Trade) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.
Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairhandelsorganisationen sind aktiv damit beschäftigt, die Hersteller zu unterstützen, das Bewusstsein für Handelsabläufe zu steigern und für Veränderungen bei den Regeln und dem Ausüben des konventionellen internationalen Handels zu kämpfen.
Laut der Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International profitieren über 1,4 Millionen Landwirte vom fairen Handel.
Im Einzelnen unterstützen Befürworter des fairen Handels generell die folgenden Grundsätze:
• Zahlung eines fairen Preises: Der Preis soll im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden und unabhängig von den Schwankungen der Weltmarktpreise stets die Produktionskosten decken, die Existenz der Produzenten sichern, eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen.
• Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit ist verboten. Die Gewerkschaftsfreiheit muss gegeben sein.
• Gleichberechtigung von Frauen: Frauen werden immer für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.
• Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Er soll Chancen für Hersteller schaffen, die wirtschaftlich benachteiligt oder vom bestehenden Handelssystem an den Rand gedrängt worden sind.
Traditionell befasst sich der Faire Handel mit landwirtschaftlichen Gütern, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden. Das Zertifizierungssystem umfasst heute Kaffee, (Eis-)Tee, Bananen und weiteres frisches und getrocknetes Obst, Säfte, Kakao und Schokolade, (Rohr-)Zucker, Honig, Nüsse, pflanzliches Öl, Reis, Gewürze, Baumwollprodukte und Wein. Für handgefertigte Teppiche existieren eigene Gütesiegel wie Rugmark, insbesondere seit die Problematik der Kinderarbeit in diesem Bereich bekannt geworden ist. Auch für Schnittblumen existiert seit 1998 ein eigenes Siegel unter dem Namen Flowerlabel, das durch den gemeinnützigen Verein Flower Label Program vergeben wird.
Neben den allgemeinen Kriterien – Einhaltung der Menschenrechte, Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von Kinderarbeit und Sklaverei in der Produktion, im Gegenzug Zahlung eines festgelegten „fairen“ Preises, der die Produktionskosten deckt und die Existenz der Produzenten sichert – sind für die einzelnen Produkte spezifische Kriterien festgelegt, insbesondere in Bezug auf den Anbau und die entsprechende Ökologie. Biologische Landwirtschaft ist bei den meisten Gütesiegeln nicht zwingend vorgeschrieben, obwohl bestimmte Pestizide untersagt sind.
Zwei umfassende Analysen aus den Jahren 2008 und 2009, die zahlreiche Studien über den Fairen Handel ausgewertet haben, kommen zu dem Schluss, dass der Faire Handel einen bedeutenden Entwicklungsbeitrag leistet und meist das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien verbessert. So haben viele Studien ergeben, dass der Faire Handel Selbstvertrauen, Würde und Soziales Kapital der Bauern fördert. Die meisten Studien lassen den Schluss besserer wirtschaftlicher Umstände zu, wenn auch nicht immer eindeutig in einem zur Deckung der Grundbedürfnisse ausreichendem Maß. Besonders hervorgehoben werden höhere wirtschaftliche Stabilität und besserer Zugang zu Krediten. Fairer Handel korreliert signifikant mit verbesserter Gesundheit, höherem Nahrungsmittelverbrauch und häufigerem Schulbesuch. Er fördert stabile, langlebige Institutionen, verbessert den Marktzugang und führt zu diversifizierter Produktion. Kaum erforscht ist, inwieweit Fairer Handel Umweltverbesserungen bewirkt. Am wenigsten hat der Faire Handel zu dem häufig geäußerten Ziel einer besseren Geschlechtergerechtigkeit beigetragen.
Ein Kritikpunkt am fairen Handel ist die oft fehlende Transparenz der Preiszusammensetzung von Produkten des fairen Handels: Für den Verbraucher ist oft nicht genau nachzuvollziehen, wer in der Wertschöpfungskette welchen Anteil an den Mehrpreisen erhält. Die Preisdifferenz fair gehandelter Produkte im Vergleich zu konventionell gehandelten sei deutlich höher als der Mehrbetrag, den die Produzenten erhalten. Aus ökonomischer Sicht wird kritisiert, dass der Preis nicht mehr durch wertfreie Preisbildungsmechanismen gesteuert wird, sondern von Organisationen festgesetzt wird. Da ein gerechter Preis nicht objektiv feststellbar sei, sei der festgesetzte Preis willkürlich. Weiterhin bestünde die Gefahr von Korruption und Ineffizienz, weil der Erfolg der Produzenten nicht länger von ihrer Produktivität, sondern von der Mitgliedschaft in einer fairhandelszertifizierten Organisation abhängt.
Der Faire Handel sei laut Paul Collier ein Instrument der Wohltätigkeit, das Bauern einen Anreiz setze, ihre armutsfördernde Produktion fortzusetzen. Die Bewegung reflektiere ein antimodernes Idyll, da die Farmen klein und familienbetrieben sein müssen und moderne Agrartechnologien wie Mechanisierung, Skalenerträge, Pflanzenschutzmittel und Gentechnik vernachlässigt und sogar aktiv vermieden werden. Manche kritisieren, dass der faire Handel durch seine Bezeichnung impliziere, dass jeglicher andere Handel unfair sei. Dies sei so nicht zutreffend, benachteilige und schädige alle Hersteller, die nicht fairhandelszertifiziert sind.
Hier sind nur 10 Gründe, die dafür sprechen Fair Trade Produkte zu kaufen:
1. Fairer Handel bedeutet faire Löhne und Arbeitsbedingungen für benachteiligte Bauern und Produzenten.
Durch die Wahl von Fair Trade Produkten, unterstützt Verbraucher gesunde und sichere Arbeitsbedingungen für die Bauern und Handwerker und schaffen wirtschaftliche Chancen für benachteiligte ProduzentInnen.
2. Fair Trade fördert ökologische Nachhaltigkeit.
Durch die Verwendung von umweltfreundlichen Anbaumethoden oder Rohstoffe unterstützt Fair Trade nachhaltige Praktiken, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.
3. Fair Trade schützt Kinder.
Kinderarbeit ist für Fair Trade Produkte verboten. Lokale Fair-Trade Manager verteidigen die Rechte der Kinder auf Sicherheit und Bildung. Unternehmen respektieren und unterstützen die lokalen Gesetze und sozialen Normen.
4. Fair Trade stärkt benachteiligte Produzenten.
Fair Trade erleichtert Produzenten den Zugang zu Krediten, sowie zu Möglichkeiten für den Aufbau ihrer technischen und betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten.
5. Fair Trade ist sicher.
Fair Trade begrenzt die Verwendung von schädlichen Agrochemikalien, die eine Gefahr für die Gesundheit der Bauern darstellen. Das bedeutet, dass Fair Trade Lebensmittel mehr Sicherheit bieten für Sie als Kunden und die Bauern, die es angebaut haben.
6. Fair Trade unterstützt Gemeinden.
Durch die Zusammenarbeit mit Fair Trade sind Handwerkern und Kleinbauern in der Lage in ihre Gemeinden zu investieren, um eine Verbesserung der Wohnsituation, Gesundheit und Schulen zu erreichen.
7. Fairer Handel ist Handel mit dem Bauern und Handwerker rechnen können.
Fair Trade verpflichtet sich zur Stärkung direkter, langfristige Partnerschaften zwischen Käufern und Herstellern. Diese Partnerschaften bieten einen Weg für die Käufer, qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen, von Leuten, denen sie vertrauen können. Gleichzeitig bietet sich eine nachhaltige und zuverlässige Möglichkeit für Landwirte, Handwerker und ihre Familien, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
8. Fair Trade verbindet Sie mit anderen Kulturen.
Fair Trade Produkte sind einzigartig. Sie stehen in Verbindung zu den Orten, wo sie herkommen und den Menschen, die sie hergestellt haben. Fair Trade-Produkte spiegeln die Menschen und ihre Kultur wieder, aus der sie stammen.
9. Fairer Handel bedeutet eine nachhaltige lokale Wirtschaft.
Fair Trade gibt Bauern und Handwerker die Kontrolle über ihre eigene Zukunft. Sie arbeiten für ihr eigenes Unternehmen, und nicht für einen Mittelsmann. Die Gewinne bleiben in ihren Gemeinden und gehen zurück in ihre Geschäfte.
10. Fairer Handel bedeutet, dass es zählt was Sie kaufen.
Durch die Wahl von Fair Trade-Produkten haben Sie nicht nur Zugriff auf qualitativ hochwertige Produkte, sondern haben eine Bedeutung im Leben der Menschen, die diese Produkte hergestellt haben.
Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: Fair Trade Resource Network, wikipedia.de
Permalink: Fairer Handel - Fair Trade
Seite weiterempfehlen:
|
Polyrattan: Informationen und Tipps zum Thema Möbel aus Polyrattan |
Bei der Herstellung von Möbeln kommt neben Holz, Edelstahl und Aluminium auch Rattan in Frage. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach dem künstlich hergestellten Rattan-Flechtmaterial, dem sogenannten "Polyrattan" vor allem beim Kauf von Gartenmöbeln stark gestiegen. Gründe dafür sind vor allem die optische Ähnlichkeit mit Möbeln aus natürlichen Rattan-Geflechten, die Elastizität und Stabilität beim Gebrauch und das geringe Gewicht.
Die ersten Polyrattan Gartenmöbel entstanden um 1980. Zu dieser Zeit spezialisierte sich in Indonesien eine Firma auf die Herstellung von Polyrattan Möbeln für den weltweiten Export, vor allem nach Frankreich und Deutschland. Bis heute werden die hierzulande oft zu sehenden Loungemöbel aus Polyrattan vorwiegend in Niedriglohnländern wie Indonesien produziert. Neben Gartenmöbeln werden auch Zäune, Liegen, Sitzgruppen für Lounges, Körbe, Pflanzkübel, Tische, Stühle und vieles mehr aus Polyrattan produziert.
Kritik an der Umweltfreundlichkeit von Polyrattan-Gartenmöbeln kam in den letzten Jahren vor allem von Greenpeace, die zum Beispiel die Produkte der deutschen Hagebau-Gruppe medienwirksam als "Klimakiller" bezeichneten. Von einigen Herstellern werden Möbel aus Polyrattan gern mit einer sogenannten "Wetterbeständigkeit" und einer Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung beworben. Dazu ist anzumerken, dass derzeit nur sehr wenige Hersteller über standardisierte Test- und Prüfverfahren eine UV- und Wetterbeständigkeit nachweisen können.
Weiterhin wird oft die Recycling-Fähigkeit von Polyrattan-Produkten als Verkaufsargument ins Feld geführt oder ein besonderer Nutzen für die Umwelt suggeriert. Dies ist jedoch nicht ganz richtig, denn Polyrattan wird - wie die meisten Kunststoffe auch - aus Mineralöl erzeugt, was die Herstellung von Polyrattanmöbeln weder Ressourcen schonend noch energiesparend werden lässt. Hinzu kommt, dass heute noch viele Wertstoffhöfe sperriges Gut wie Gartenmöbel oder Liegen nicht annehmen, wodurch die Zuführung zum Recycling-System erschwert wird.
Autor: Nils Wohlfarth,
Publisher: www.Tahas.de,
Quellen: World Wide Fund For Nature (WWF), wikipedia.de
Permalink: Polyrattan: Informationen und Tipps zum Thema Möbel aus Polyrattan
Seite weiterempfehlen:
|
Schränke, Regale & Kommoden aus Bambus |
Das eigene Heim harmonisch einrichten
Viele Menschen sind darauf bedacht, ihr eigenes Zuhause so einzurichten, dass sie sich darin wohlfühlen können. Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es viele Möglichkeiten. Mit den richtigen Möbeln kann eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden, sodass Körper und Geist des Menschen der die Wohnung betritt, in Einklang geraten. Doch welche Möbel sorgen dafür, dass sich dieses Gefühl einstellt? Auf dem Markt gibt es eine große Auswahl an Möbeln aus den unterschiedlichsten Materialien. Für Menschen die hohe Qualität und Liebe zum Detail schätzen, sind vor allem Möbel aus Bambus interessant. Diese farbenfrohen Möbel schaffen in der Wohnung eine wohltuende Wärme und sorgen dafür, dass Wohlfühlen überhaupt kein Problem mehr ist. Schließlich ist es sehr wichtig, dass man sich im eigenen Heim wohl und geborgen fühlt, und man sich gerne in den eigenen vier Wänden aufhält.
Bambusmöbel stehen für sehr hohe Qualität und eine schöne Optik
Mit der Anschaffung von Möbeln aus dem Material Bambus kann man sicher sein, sich qualitativ hochwertige Möbel anzuschaffen. Die Möbel sind äußerst robust und halten daher auch sehr viel aus. Nicht umsonst wird Bambus in Asien auch zum Großteil als Gerüstmaterial genutzt. Daher ist es nicht verwunderlich, dass dieses Material sich hervorragend dazu eignet, um daraus Möbel zu machen. Doch Bambusmöbel sind nicht nur sehr stabil. Sie haben einen weiteren Vorteil. Die Optik dieser Möbel ist ein wahrer Blickfang und wertet jede Umgebung auf. Die Sinnlichkeit dieser Möbel und die Liebe zum Detail sind ein echter Genuss und lassen jeden Betrachter staunen. Die Exklusivität dieser Möbel sorgt dafür, dass jedes Zuhause ein Highlight bekommt. Daher wird eine Option bei vielen Menschen immer beliebter und diese lautet: "Schränke, Regale und Kommoden aus Bambus".
Verschiedene Möbel aus Bambus
Natürlich gibt es auf dem heutigen Markt eine große Auswahl an verschiedenen Möbeln aus Bambus, sodass jeder Geschmack angesprochen wird. Angefangen bei einfachen Stühlen und Esstischen, bis hin zu Holzbänken für den Garten. Auch Betten werden aus Bambus hergestellt, sodass das Flair dieses Rohstoffes auch im Schlafzimmer nicht gemisst werden muss. Schränke, Kommoden und Regale ermöglichen es, auch den Rest der Wohnung mit diesen schicken Möbeln auszustatten, sodass wirklich keine Ecke ausgelassen werden muss. Auch im Bereich der Accessoires bietet der Bambus diverse Gegenstände, um eine Wohnung einzurichten. So gibt es Spiegel, welche einen Rahmen aus Bambus besitzen. Es ist also ohne Probleme möglich, ein ganzes Heim nur mit Bambusmöbeln auszustatten. Mit diesen kann die Wohnung zu einem Wohlfühlort werden, in welchem man sich gerne aufhält. Doch nicht nur das Innere des eigenen Heims kann mit Bambusmöbeln eingerichtet werden. Auch für den Garten gibt es diverse Möbel, mit denen der Charme von Bambus eingefangen werden kann. Neben den klassischen Holzbänken gibt es ganze Sitzecken und Bambushütten. Dort können entspannte Gartenpartys abgehalten werden.
So werden Bambusmöbel am besten gepflegt
Natürlich erfordern solch spezielle Möbelstücke auch einer besonderen Pflege. Da es sich hierbei um Naturprodukte handelt, werden auch spezielle Pflegemittel benötigt, welche das Material nicht angreifen. Dennoch gelten Bambusmöbel insgesamt als recht pflegeleicht. Vor allem im kalten Winter sollten die Möbel im Inneren des Hauses untergebracht werden, damit der Frost keinen Schaden anrichtet. Möbel aus Bambus sind zwar sehr robust, doch einer langfristigen Kälte können auch sie nicht standhalten und so kann es zur Verblassung der Farben oder der Beschädigung des Holzes kommen. Um diesen Umstand zu verhindern, ist es ratsam, die Möbel, welche sich im Regelfall draußen befinden, im Winter reinzuholen und sie in einer Garage, Keller oder auf dem Dachboden unterzubringen. So ist es gewährleistet, dass die Bambusmöbel auch im Winter in einwandfreiem Zustand bleiben. Im Frühling, sobald die Temperaturen wieder ansteigen, können die Möbel dann wieder den Außenbereich zieren und ihren Charme an der frischen Luft verbreiten.
Die besondere Ausstrahlung vom Bambusmöbel
Selbstverständlich strahlt jedes Möbelstück, gleich, aus welchem Material es gefertigt wurde, ein besonderes Flair aus. Doch Möbel aus Bambus stechen besonders hervor. Sie bieten die Möglichkeit, das eigene Heim sehr kreativ einzurichten. Der Charme der Möbel verzaubert jeden, der sie betrachtet. Auch wenn nicht die gesamte Wohnung mit Bambusmöbeln eingerichtet wird, können doch vereinzelt solche Stücke in die Einrichtung mit aufgenommen werden. Schließlich haben Bambusmöbel den großen Vorteil, dass man sie mit allen denkbaren Einrichtungsgegenständen kombinieren kann. Von daher passen sie zu jedem Einrichtungsstil. Die Sinnlichkeit der Bambusmöbel sorgt dafür, dass man sich in seinem Heim so richtig wohlfühlen kann. So wird die Wohnung zu einem Ort, wo Körper und Geist im Einklang sein können. Natürlich bietet der heutige Markt eine gute Auswahl, sodass viele verschiedene Möbelstücke aus dem Material Bambus erhältlich sind. Darum ist es möglich, die gesamte Wohnung mit Bambuseinrichtungsgegenständen zu versehen. Aber auch der Außenbereich wurde nicht vergessen, sodass auch der Garten mit Bambusmöbeln wie Bänken oder Gartenhäusern geschmückt werden kann. Auf jeden Fall sind alle Möbel aus dem Material Bambus ein besonderes und kreatives Highlight für jede Einrichtung.
|
Bambus - eine Alternative zu Rattan? |
Rattan ist ein alternativer Werkstoff, aus dem heutzutage vor allem Möbel hergestellt werden. Angebaut und verschifft wird er vor allem aus Malaysien, wo er heimisch ist und von den Ureinwohnern angebaut wird. Als Möbelwerkstoff bringt Rattan besondere Eigenschaften mit sich, die sich aus seiner porösen Struktur ergeben. Diese macht Rattan besonders elastisch, sodass die einzelnen Stäbe kaum jemals brechen können. Trotz ihrer Stabilität sind sie jedoch leicht. Rattan ist allerdings nicht unumschränkt als Möbelwerkstoff für den gesunden, umweltbewussten Lebensstil zu empfehlen, denn er wird nicht immer ökologisch angebaut - deswegen gibt es zu den klassischen Rattanmöbeln auch ökologischere Alternativen.
Was ist Rattan?
Rattan ist ein reines Naturprodukt und wird aus dem Stamm der Rattanpalmen gewonnen. Diese sind fast ausschließlich in Malaysien zu finden, wo sie auch heute noch angebaut und bewirtschaftet werden. Im gesamten malaysischen Raum gibt es drei Häfen, aus denen Rattan verschifft wird: Malau, Malakka und die Hauptstadt Manila. Je nach Verschiffungshafen werden die Rattantriebe manchmal auch benannt. Der Rohstoff Rattan zeichnet sich durch eine hohe Elastizität bei sehr geringem Gewicht aus, was mit den porösen Einzeltrieben zusammenhängt. Rattan ist nicht zu verwechseln mit Polyrattan, denn dabei handelt es sich um eine künstlich hergestellte Alternative zu Rattan, die nicht mehr ökologisch ist.
Rattanmöbel - eine sozial bewusste Entscheidung
Mit Rattanmöbeln bietet sich die Möglichkeit, sich für eine bessere Gesellschaft und eine angenehmere Lebensumgebung einzusetzen. Auch heute noch werden Rattanmöbel in Malaysien und naheliegenden Ländern hergestellt, in denen die Rattanpalme eine bekannte Pflanzenart ist. Korea, Laos und Vietnam sind bekannte Anbauregionen für das Naturprodukt. Das bedeutet, dass man beim Kauf der Möbel darauf achten kann, dass die Arbeitskräfte fair behandelt und nicht ausgebeutet wurden. Hersteller, die faire Arbeitsbedingungen schaffen, werben offen damit und machen auf sich aufmerksam, da sie meist auch etwas teurere Preise haben - immerhin bezahlen sie ihre einheimischen Arbeitskräfte auch fair. Vor allem aber sollte man darauf achten, dass der Rohstoff Rattan nach ökologischen Richtlinien angebaut wurde. Gerade der südostasiatische Raum ist so arm, dass er es sich oft einfach nicht leisten kann, ökologische Prinzipien beim Anbau von Rohstoffen umzusetzen. Rattanmöbel sind die perfekte Gelegenheit, ihm bei diesem Problem zu helfen und dafür zu sorgen, dass ihm genug Gelder für den Betrieb eines ökologischen Rattananbaus zur Verfügung stehen. In Europa wurden Rattanmöbel bekannt und beliebt, da sie so günstig sind und dabei trotzdem lange halten; von diesem Trend sollte man sich lieber nicht mitreißen lassen, sondern nach Möbelstücken suchen, die tatsächlich Investitionen in bessere Arbeitsbedingungen und eine lebenswerte Umwelt sind.
Die Rattanpalme: Eine übernutzte Pflanze
In Europa boomen Rattanmöbel förmlich, da sie günstig sind und noch dazu lange halten. Auch das Design der beliebten Möbel bietet einige Möglichkeiten. Das hat allerdings dazu geführt, dass sich in den Anbauländern wie Korea, Vietnam, Laos und Malaysien Monokulturen entwickelt haben. Viele Dorfgemeinschaften erwirtschaften einen beträchtlichen Teil ihres gesamten Dorfeinkommens aus dem Anbau und dem Verkauf von Rattan. Die Pflanze, die sich lianenartig um andere Bäume schlingt und bestenfalls 200 m lang werden kann, gilt dadurch allerdings als übernutzt. Natürliche Bestände wurden nahezu vollständig abgeholzt, um Einkommen zu erwirtschaften. Der tropische Regenwald, der in den typischen Anbauländern wächst, ist allerdings auch ohne den Rattanabbau schon stark gefährdet und bietet dabei vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Er ist ein derart empfindliches Ökosystem, dass eine so starke Abholzung wie im Fall der Rattanpalme zu ernsthaften ökologischen Problemen führen kann. Gleichzeitig werden gefährliche, giftige Düngemittel eingesetzt, um das Wachstum der begehrten Rattanpalme zu fördern. Wofür diese natürlich nicht förderlich sind, ist die Gesundheit der Arbeiter und der ganzen Dorfgemeinschaft, wenn das giftige Düngemittel ins Trinkwasser der Menschen gerät. Daher hat die starke Übernutzung unökologisch angebauten Rattans nicht nur für den sensiblen Tropenwald Folgen, sondern auch für die Menschen, die mit dem Rohstoff arbeiten.
Vor- und Nachteile von Rattanmöbeln
Rattanmöbel sind leichte, einfach zu handhabende Möbelstücke, die in nahezu jeden Garten passen. Im Außenbereich werden sie heute überwiegend eingesetzt, können aber auch im Wohnraum sehr schön aussehen. Da Rattan ein reines Naturprodukt ist, hat es eine besondere Wirkung aufs Auge und bietet darüber hinaus eine ganze Reihe von Designmöglichkeiten, sodass kaum jemand keinen Gefallen an Rattanmöbeln finden kann. Die Möbel sind zudem sehr pflegeleicht und sollten nur gelegentlich feucht gewischt werden. Dadurch bleiben die einzelnen Rattantriebe elastisch. Bereits bei der Verwebung werden Wasser und Wasserdampf eingesetzt, um sie so biegsam zu machen, dass man sie flechten kann. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass sich Rattan als Naturprodukt auch einmal abnutzen kann. Das Wasser kann mit der Zeit dazu führen, dass das Material verstockt und brüchig wird, sodass an einzelnen Stellen am Möbelstück Risse und gebrochene Stellen entstehen. Zudem besteht ein großer Nachteil von Rattanmöbeln darin, dass der Rohstoff günstig, aber umweltschädlich angebaut, aber trotzdem in Europa gekauft wird, da die Möbelstücke entsprechend günstig zu bekommen sind. Auf diese Weise setzt sich der unökologische Anbau des Rohstoffs immer weiter fort. Achtet man beim Kauf jedoch darauf, nur Rattanmöbel zu wählen, die aus ökologischem Anbau stammen, ist man wieder auf der sicheren Seite.
Bambus - eine Alternative zu Rattan?
Oft ist es gar nicht so einfach, Rattanmöbel zu finden, die aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen und auch den Arbeitern nicht geschadet haben. In Südostasien gibt es nur wenige Produktionsstätten, die solche Bedingungen tatsächlich bieten können. Daher kann es sich lohnen, stattdessen einmal nach Bambusmöbeln Ausschau zu halten. Bambus ist das höchste Tropengras der Welt und wird nicht nur in Südostasien angebaut, sodass man bereits mehr Möglichkeiten hat, ökologisch angebaute Produkte zu finden. Theoretisch ließe sich das Naturprodukt Bambus sogar in Europa anbauen, wenn die richtigen Bedingungen für die Pflanze simuliert werden. Bambus sieht Rattan sehr ähnlich, da die Pflanze Rohre bildet - diese sehen dem porösen, aber nicht rohrartigen Rattan von außen jedoch fast gleich. Auch preislich unterscheiden sich Bambus und Rattan nicht stark voneinander - auch dann nicht, wenn man Bambusmöbel kauft, die ökologisch hergestellt wurden und den Arbeitern faire Bedingungen eingebracht haben. Auch bei Bambusmöbeln gilt, dass man beim Kauf vermehrt darauf achten sollte, wie die Rohstoffe angebaut und verarbeitet wurden. Schließlich ist Bambus in China und Südostasien heimisch und wird auch noch vor allem dort angebaut, wo nicht immer die besten Arbeitsbedingungen herrschen und aufgrund politischer Regimes nicht immer Wert auf ökologische Anbaumethoden gelegt wird.
Autor: Fiona-Louise Karasek ; Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Bambus - eine Alternative zu Rattan?
Seite weiterempfehlen:
|
Urlaub auf der Bambusinsel |
Vom mediterranen Raum geht für Europäer seit jeher eine tiefe Faszination aus. Er ist nicht nur die Wiege intellektueller Kultur, sondern bringt auch heute noch immer wieder Trends und Stile, Lebenseinstellungen und Ideen ins nördlichere Europa. Heute gilt der Mittelmeerraum als beliebter Urlaubsort für die Massen, hat aber weit mehr zu bieten als nur das. Es gibt Orte, die nicht jeder kennt und deren natürliche Schönheit nur denen vorenthalten bleibt, die sich die Mühe machen, sie zu finden. Und es ist genau der Flair dieser Oasen, die wir zu Hause schmerzlich vermissen, wenn der nächste Urlaub noch in weiter Ferne liegt.
Der Stil des Mittelmeers
Aus dem Mittelmeerraum stammt der Landhausstil, der sich seit einigen Jahren auch durch deutsche Häuser zieht. Er ist allerdings nur einer der Stile, die ans Mittelmeer erinnern. Möchte man sich zu Hause so einrichten wie am Urlaubsort, sollte man sich vor allem aber an eines halten: natürliche Rohstoffe wie Bambus oder Rattan. Diese stammen zwar ursprünglich nicht aus dem Mittelmeerraum, und doch lassen sich mit ihnen der mediterrane Stil eines Urlaubsparadies nachempfinden - und zwar sehr authentisch. Die Kunst des Korbflechtens beispielsweise ist in dieser Region der Erde sehr weit verbreitet und auch als Technik bei der Herstellung von Möbeln gebräuchlich. Ob man nun zu Hause Wellness, Entspannung oder einfach nur die Zurückgezogenheit des Geheimtipps am Mittelmeer erleben will - mit solchen Möbeln liegt man goldrichtig.
Eine Bambusinsel für den Umweltschutz
Bambus ist das längste Tropengras, es erreicht teils Längen, die größer als ein Mensch sind. Zugleich ist es ein sehr stabiles Material, da es biegsam und lange haltbar ist - das macht es perfekt für die Herstellung von Möbeln und anderen Korbwaren. Immerhin diesen Vorteil hat die Globalisierung mit sich gebracht. Beim Kauf von Bambusmöbeln trifft man eine wahrhaft ökologische Entscheidung, da der Rohstoff nahezu überall auf der Welt angebaut werden kann, notfalls auch schonend im Gewächshaus. Vor allem aber entstehen durch ihn nur selten Monowirtschaften, was bedeutet, dass eine Dorfgemeinschaft in seinem Ursprungsland fast ausschließlich von seinem Verkauf lebt. Dadurch würde sie nur beginnen, unökologisch zu handeln und beispielsweise schädlichen Dünger einzusetzen. Der ist bei Bambus aber auch gar nicht erforderlich: Eine Schattenseite seines Daseins besteht in der Verwendung als Waffe. Das Naturprodukt wächst so schnell, dass früher Menschen unter seine Wurzeln gelegt und von diesen förmlich durchbohrt wurden. Für die moderne Zivilisation bedeutet das jedoch, dass man der Natur durch den Kauf von Bambusmöbeln kaum schaden kann, da der Rohstoff schnell nachgewachsen ist.
Bambus und andere natürliche Rohstoffe
Als natürliche Rohstoffe bekannt sind unter anderem auch Rattan oder Teakholz. Beide lassen sich sowohl in Haus und Garten einsetzen und strahlen eine sehr mediterrane, authentische Wohlfühlstimmung aus. Allerdings sind sie nicht so ökologisch wie Bambus. Möchte man der Natur also einen Gefallen beim Kauf tun, sollte man immer noch bei Bambus bleiben und auch bei diesem darauf achten, dass er aus ökologisch schonenden Anbauquellen stammt. Rattan beispielsweise wird oft in Monowirtschaften angebaut, er ist die einzige Lebensgrundlage einer Dorfgemeinschaft. Das wiederum macht es erforderlich, schädliche Düngemittel einzusetzen, die den Menschen schaden. Zudem ist ein solcher Rohstoff auch nicht sozial gerecht, denn die Arbeiter müssen ihn verkaufen und können daher einfacher ausgebeutet und unfair behandelt werden. Bei Teakholz kommt erschwerend hinzu, dass der Teakbaum nicht so schnell wie Bambus oder Rattan nachwächst. Dabei sind Bäume gerade in der heutigen Zeit dringend erforderlich, um Kohlenstoff zu speichern und Sauerstoff zu produzieren - je weniger Bäume die Welt hat, vor allem in den tropischen Anbaugebieten, desto verheerender kann sich auch der Treibhauseffekt auf das Leben der Menschen auf der Erde auswirken.
Bambus und Rattan - ideal fürs ganze Haus
Will man nun zu Hause ein Stück Mittelmeer entstehen lassen, in dem man sich wohlfühlen, entspannen und eine urtümliche Natürlichkeit genießen kann, die nur dieses Fleckchen Erde zu bieten hat, sollte man sich zunächst den Raum aussuchen, den man verschönern möchte. Es gibt für jedes Zimmer im Haus schöne Möbelstücke, die es in ein Portal zum Mittelmeer machen. Das Schlafzimmer stattet man beispielsweise mit einem echten Bambusbett aus und ist jede Nacht in der richtigen Umgebung, um sich wohlzufühlen und sich in den Urlaub davontragen zu lassen. Alles, was man am folgenden Morgen brauchen wird, legt man einfach auf einen geflochtenen Nachttisch aus Bambus oder Rattan. Für die Küche oder das Wohnzimmer hingegen empfehlen sich kleinere Accessoires, etwa eine geflochtene Obstschale oder ein schönes Deko-Element, das ein eher nordeuropäisches Möbelstück aufwerten kann. Soll es etwas größer sein, spricht auch nichts gegen eine Couch aus Bambus oder Rattan, die den Stil des Wohnzimmers komplett verändert.
Mittelmeer für den Außenbereich
Geflochtene Korbmöbel sehen viele Menschen vor allem im Außenbereich des Hauses, so etwa im Garten. Dieser ist gerade im Sommer ein beliebter Rückzugsort, an dem man sich entspannen und wohlfühlen kann, wenn man trotzdem noch auf den Urlaub warten muss. Typische Gartenmöbel wie Tische und Stühle lassen sich perfekt in Bambus interpretieren und neu erfinden. Sie sind besonders gut für den Außenbereich geeignet, da das natürliche Material widerstandsfähig und pflegeleicht ist. Zudem wirkt es authentisch und ist lange haltbar. Möglich ist natürlich auch die Anfertigung von größeren Bambusmöbeln oder Stücken für den Außenbereich, beispielsweise eines Pavillons. Diesen kann man natürlich nicht nur in den Garten stellen, sondern in kleinerer Ausführung auch für den Wintergarten nutzen.
Bambusinsel oder Bambusland?
Manche Menschen wünschen sich einen Rückzugsort, der nur ihnen gehört und gar nicht groß sein muss. Andere setzen lieber auf einen größeren Wellness-Bereich im eigenen Wohnraum, dem man am Detail ansieht, was er ausstrahlt. Beides ist möglich: Man kann entweder nur einen Teilbereich des Wohnraums mit Bambusmöbeln ausstatten oder das ganze Haus mit ihnen durchziehen, wodurch eine ganzheitliche Entspannungszone entsteht. Bei einem einzelnen Zimmer oder Bereich empfiehlt es sich, möglichst vielschichtig mit Bambus zu arbeiten, damit der Effekt voll zur Geltung kommen kann. Dieser Raum dient anschließend als stille Insel, auf der man sich wohlfühlen und den Alltag hinter sich lassen, sich im wohligen Duft der Bambusmöbel fallen lassen und sich auf den baldigen Urlaub freuen kann - wenn man ihn dann überhaupt noch so herbeisehnt. Kombiniert man Bambus-Möbelstücke oder Bambuslampen in Räumen mit anderen Möbeln, behält man zwar größtenteils einen anderen Einrichtungs-Stil bei, doch entdeckt man in allen Ecken Elemente, die aufatmen lassen und an einen fernen Lebensstil erinnern, der uns noch so viel beibringen kann.
Autor: Fiona-Louise Karasek; Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Urlaub auf der Bambusinsel
Seite weiterempfehlen:
|
Möbel für den Wintergarten |
Ein Wintergarten ist wirklich etwas Besonderes, weil er als eine Art grüne Oase auch im Winter die Nähe zur Natur ermöglicht. Deshalb ist ein Wintergarten besonders für Menschen geeignet, die das ganze Jahr über das "Gartengefühl" genießen möchten, oder eine Ruhezone brauchen, um vom Alltag abschalten zu können. Beim Ausblick in den Garten, den Himmel oder in die weite Natur lässt sich dort vom letzten Urlaub oder nächsten Sommer träumen, die Seele baumeln und Entspannung finden. Das gelingt uns am besten auf bequemen Sitzgelegenheiten, die zu gemütlichen Stunden im Wintergarten einladen. Welche Wintergartenmöbel sind dafür geeignet? Das Angebot ist riesig und erstreckt sich über Möbel aus Metall, Holz, Bambus, Rattan und Kunststoff.
Tische, Stühle oder eine Sitzgruppe sind die klassischen Möbelstücke für den Wintergarten. Sehr zu empfehlen ist eine Liege für ein erholsames Nickerchen zwischendurch. Haben Sie viel Platz in Ihrem Wintergarten oder nutzen ihn beispielsweise als Bibliothek, so kommen auch Regale oder eine Schrankwand für die Einrichtung in Frage. All diese Möbel sollen nicht nur einen Winter überstehen, sondern zur Freude ihres Besitzers möglichst lange ansehnlich und funktionstüchtig bleiben. Wie wäre es, wenn Sie ihre Sitzecke oder Couchgarnitur den Sommer über auch im Freien, zum Beispiel auf der Terrasse, verwenden könnten? Danach holen Sie Ihre Gartenmöbel bei Wintereinbruch nach drinnen und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühsommer kommen sie wieder raus in den Garten.
Ein Wintergarten hat so einige Besonderheiten, die man bei der Zusammenstellung der Einrichtung beachten sollte. Zum Beispiel herrscht hier eine sehr viel stärke Sonneneinstrahlung. Wenn Tische und Stühle aus Kunststoff starkem UV-Licht dauerhaft ausgesetzt sind, können sie nach einiger Zeit spröde werden und brechen, so dass von Kunststoffmöbeln auch wegen ihrer mangelnden Nachhaltigkeit eher abzuraten ist. Sie sollten deshalb beim Kauf von Wintergartenmöbeln möglichst unempfindliche Materialien wählen. Wintergartenmöbel aus Metall haben oft den Nachteil, dass deren Oberfläche selbst bei hoher Raumtemperatur noch kalt wirkt, was bei längerem Hautkontakt ein unangenehmes Gefühl hervorrufen kann. Holz, Rattan oder Bambus sind diesbezüglich besser geeignet, denn deren Oberflächen bleiben stets gefällig warm.
Sehr beliebt für einen Wintergarten sind Möbel aus Rattan. Sie bringen Urlaubsstimmung in den eigenen Wintergarten. Da Rattanmöbel aus natürlichen Materialen hergestellt werden, sorgen diese Möbel zusätzlich für ein gutes Raumklima. Leider sind Rattanmöbel für die Umwelt zum Problem geworden. Die konventionelle Rattan-Ernte verursacht ernsthafte Schäden am Regenwald und dem damit verbundenen Ökosystem. Deshalb werden Rattanmöbel von Greenpeace als "Klimakiller" bezeichnet.
Bambusmöbel sind zwar an sich sehr pflegeleicht und passen optisch wohl auch am besten in einen saftig grünen Wintergarten, jedoch sind weder Bambus- noch Rattanmöbel für den längeren Einsatz unter freiem Himmel geeignet. Stellen Sie deshalb diese Möbel vor allem im Innenbereich oder der überdachten Terrasse auf. Dann reicht es auch vollkommen aus, die Möbelstücke von Zeit zu Zeit mit feuchtem Abwischen oder Leinsamenöl zu pflegen.
Polyrattan-Möbel sind für den Wintergarten sicher eine gute Alternative. Die Vorteile sind neben dem geringen Anschaffungspreis und der unkomplizierten Pflege auch das geringe Gewicht, was die Lagerung und den Transport erleichtert. Leider werden Polyrattan-Produkte aus Mineralöl hergestellt, was ihre Fertigung weder umweltschonend noch energiesparend macht.
Möbel für den Wintergarten aus Teakholz sind qualitativ sehr hochwertig, Die meisten Teakmöbel sind stabil und wetterbeständig. Zudem lässt sich bei Bedarf die rau gewordene Teakholz-Oberfläche durch Nachschleifen wieder deutlich auffrischen.
Grundsätzliche Tipps zum Thema "Möbel für den Wintergarten":
Ökologisch sinnvolle Möbel werden unter größtmöglichem Verzicht auf Erdölchemie hergestellt und der Einsatz von Klebern sollte auf ein Minimum reduziert sein. Durch die Verwendung von nachwachsenden natürlichen Rohstoffen wie z.B. Bambus oder Wolle gelingt eine Schonung wertvoller Ressourcen. Wenn Holz oder Rattan verwendet wird, dann sollte es aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen, die zum Beispiel durch die Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde. Achten Sie auch darauf, dass die Möbel pflegeleicht und bei Bedarf leicht zu reinigen sind. Deshalb ist es von Vorteil, wenn der Möbelbezug abnehmbar und waschbar ist. Für Allergiker sind Polstermöbel unter Verwendung von Naturlatex nicht geeignet.
Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de
Permalink: Möbel für den Wintergarten
Seite weiterempfehlen:
|
Vergleich von Möbelhaus und Internetversand |
Wer einmal angefangen hat, sich Gedanken um die Umwelt und Nachhaltigkeit zu machen, wird immer neue Bereiche im Leben finden, bei denen diese Themen berücksichtigt werden sollten. Im täglichen Leben werden wir mit vielen Forderungen konfrontiert, die angeblich der Umwelt und Ökologie helfen sollen, sich bei genauer Untersuchung aber als nicht zielführend entpuppen. Viele Grundsätze sollten also persönlich erwogen werden, damit man wirklich sein Ziel erreicht.
Wie passen Bambusmöbel in das Konzept Umweltschutz?
Eine häufig geäußerte Forderung ist beispielsweise die Bevorzugung einheimischer, nachwachsender Rohstoffe. Gewiss ist dieser Grundsatz in vielen Bereichen, beispielsweise der Ernährung, mit etwas Fürsorge leicht zu verwirklichen. Im Bereich der Möbel ist das zu kurz gedacht. Nicht jeder möchte mit einheimischen Hölzern eingerichtet sein, die oft schwer, wuchtig und urtümlich wirken. Außerdem muss beachtet werden, dass Bambusmöbel und Rattanmöbel, beispielsweise in Indonesien, der dort heimischen Bevölkerung eine Möglichkeit zur selbstständigen Erwerbstätigkeit geben. Mit dem Kauf von Möbeln aus kontrolliertem Anbau wird ein Stück tätige Entwicklungshilfe in diesen armen Regionen gefördert. Im Gegenzug belasten auch manche inländischen Möbel die Umwelt, und zwar indirekt beim Verkauf in stationären Möbelhäusern.
Sollte man im Internet kaufen oder doch lieber im Möbelhaus?
Auch die stationären Möbelhäuser haben sich der neuen Zeit und dem modernen Konsumverhalten angepasst. Riesige Ausstellungshallen werden mit möglichst billig produzierten Möbeln gefüllt, die schnell umgeschlagen werden müssen, um eine passable Rendite zu erzielen. Ein Großteil dieser Möbel besteht aus kaschiertem Pressspan. In diesen gigantischen Ausstellungshallen bewegen sich die Kunden meist ziemlich allein gelassen. An zentralen Infoständen gibt es Beratung, wobei schnell auf einen Katalog oder den Computer zurückgegriffen wird. Man muss sich mal vor Augen führen, wie viel Energie allein für die Heizung und Beleuchtung solcher riesigen Schauräume aufgewendet wird! Ganz abgesehen von den Umweltfolgen, die daraus resultieren, dass täglich Tausende von Autos weite Strecken gefahren werden, weil die Kunden mehrere Möbelhäuser anfahren, wenn sie etwas Ausgefallenes suchen.
Zeit, Energie und Kosten sparen durch den Kauf beim Möbelversand.
Im Internet lässt sich dagegen bequem recherchieren. Egal, wann Sie Zeit haben; Angebote im Internet sind stets aufrufbar. Ob über die Textsuche oder über die Bildersuche, die Suchmaschinen finden alles, was Sie wünschen. Ohne nennenswert Kosten und Energie aufzuwenden, bekommen Sie alle Informationen in Wort und Bild komfortabel an den heimischen Schreibtisch geliefert. Hier macht sich im Vergleich die Güte der einzelnen Anbieter schon deutlich bemerkbar. Wer Ihnen ausführliche Informationen über das Material und den Herstellungsprozess und gute Bilder zu seinen Produkten liefert, ist in jedem Fall vertrauenswürdiger, als ein Anbieter, dem es nur um einen schnellen Verkauf geht. Wenn Sie Ihr Traummöbel gefunden haben, können Sie den Link dazu an Freunde oder Ihren Partner schicken. So können Sie sich austauschen und andere Meinungen einholen, bevor Sie sich entscheiden. Gute Möbelhändler im Internet beantworten Ihnen auch Ihre ganz persönlichen Fragen zum Angebot und beraten Sie, welche Möbel für Ihre Bedürfnisse geeignet sind.
Ein Möbelhaus, das seine Waren im Internet anbietet, braucht weniger Miete, Personal- und Energiekosten, denn diese Möbel lagern verpackt bis zum Abruf in einfachen Lagerhallen. Nur solche Firmen können es sich leisten, den Erzeugern in der Dritten Welt faire Einkaufspreise zu zahlen und die etwas teureren Produkte aus nachhaltigem Anbau zu kaufen.
Sollte man dann per Internet nicht direkt im Herstellungsland einkaufen?
Das Internet bringt die Menschen in der ganzen Welt ein Stück näher. Ganz klar, dass einem der Gedanke kommt, direkt beim Hersteller in Südostasien einzukaufen. Der Einkauf im Ausland ist jedoch für den Verbraucher nicht risikofrei. Während Anbieter im Inland durch die deutsche Gesetzgebung genauso wie stationäre Ladengeschäfte zu Umtausch und Gewährleistung verpflichtet sind, sind ausländische Verkäufer das nicht grundsätzlich. Wer die Hürde einer Bezahlung in ausländischer Währung gemeistert hat, muss oft noch zusätzlich Zoll und Mehrwertsteuer bei der Einfuhr entrichten, abgesehen von hohen Versandspesen. Wenn die Ware dann nicht gefällt oder gar von schlechter Qualität ist, kann man den Verkäufer meist nicht mehr erreichen. Da ist man beim Kauf von Waren inländischer Internetanbieter besser bedient.
Möbelversand hat in Deutschland bereits Tradition.
Käufe im Internet bei seriösen Anbietern im Inland sind dagegen längst nicht mehr riskant. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von bewährten Prüfsiegeln, die für die Kunden Sicherheit bedeuten. Durch gesetzliche Bestimmungen sind Käufer im Internet besonders geschützt. Auch hier haben Sie ein Umtauschrecht und volle Gewährleistung. Die gesetzlichen Bestimmungen, Datenschutz und seriöse Abwicklung werden auch von inländischen Internetfirmen beachtet.
Nicht umsonst bieten auch andere renommierte Firmen, wie die traditionellen Katalogversender und das schwedische Möbelhaus IKEA, die Möglichkeit zur Online-Bestellung. Internethandel ist in der modernen Zeit nicht mehr wegzudenken und spart wertvolle Zeit und Ressourcen.
Gute Qualität gibt es nur beim Spezialisten, zum Beispiel bei Tahas.
Ihr Auto vertrauen Sie ja auch nicht jeder beliebigen Werkstatt an. Möbel aus Bambus oder Rattan gibt es im stationären Handel nur noch selten. Weite Wege wären in der Regel die Folge, wenn Sie wirklich auf Bambusmöbel oder Rattanmöbel spezialisierte Ladengeschäfte aufsuchen wollten und immer wäre es ungewiss, ob Sie das Gewünschte dort auch finden. Für die Suche im Internet spielt die Entfernung keine Rolle. Auch beim Einkauf von Bambusmöbeln sollten Sie nur einem Spezialisten vertrauen. Hier wie da werden die Waren anschließend per Spedition ausgeliefert.
Wer Bambusmöbel oder Rattanmöbel kauft, muss sich klar sein, dass das Preisgefälle von erheblichen Qualitätsunterschieden des Rohmaterials und der Verarbeitung bestimmt wird. Bambus und Rattan sind Naturmaterialien, die in unterschiedlichen Güten gehandelt werden. Dass für Billigpreise nur mindere Qualitäten verarbeitet werden können, liegt klar auf der Hand. Die Freude über sogenannte Schnäppchen würde bald durch raue, schlecht verarbeitete Möbel getrübt, die sich rasch in ihre Bestandteile zerlegen. Tahas lässt seine Bambusmöbel seit Jahren in renommierten Werkstätten in den Mutterländern anfertigen und achtet sorgfältig auf gute Rohstoffqualität und saubere Verarbeitung. Nicht die billigste Ware ist unser Ziel, sondern solide Qualität in schönem Design aus umweltbewusster Produktion. Denn wir sind von der Idee nachhaltig produzierter Güter überzeugt und möchten, dass unsere Bambusmöbel und Rattanmöbel lange Freude machen.
Tahas Möbel aus Bambus und Rattan sind aktive Entwicklungshilfe.
Unser Unternehmen ist nicht nur Möbelhändler, sondern Produzent der Möbel. Dadurch haben wir direkten Einfluss auf den Materialeinkauf sowie die Verarbeitung und damit auch auf die Qualität. In einem Familienbetrieb werden unsere Möbel von einheimischen Arbeitern in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Mit der Herstellung dieser Möbel wird den Männern und Frauen die Möglichkeit gegeben, im eigenen Land ein angemessenes Einkommen zu erzielen und ihre Kinder in die Schule zu schicken. Zum Vergleich: Für viele Billigmöbel aus Bambus oder Rattan wird minderwertiges Rohmaterial nach China verschifft, wo es von schlecht bezahlten Hilfskräften, darunter auch Kindern, im Akkord verarbeitet wird.
Wer einmal gesehen hat, mit welcher Sorgfalt hochwertige Rattanmöbel in vielen Arbeitsgängen hergestellt werden, dem fallen die Qualitätsunterschiede sofort auf. Dünne und wackelige Rahmengestelle sowie abstehende Fasern im Geflecht mindern die Qualität sichtbar und beeinträchtigen schnell den Gebrauchswert. Dass bei uns nur gut ausgereiftes und sachgerecht getrocknetes Rohmaterial von solider Stärke verarbeitet wird, sieht man unseren langlebigen Möbeln an. Solche Möbel sind ihren Preis wert, denn sie halten ein Leben lang.
Verwirklichen Sie ausgefallene Ideen mit dem Tahas Möbelversand.
Aus Bambus und Rattan lassen sich viele ausgefallene Wohnideen verwirklichen. Stationäre Möbelhäuser können es sich nicht leisten, Möbel abseits des Durchschnittsgeschmacks auszustellen. Hier ist der Umsatz pro Quadratmeter der maßgebliche Faktor. Kunden mit erlesenem und ausgefallenem Geschmack sind nicht die Zielgruppe.
Tahas ist ein Internet-Möbelhaus mit Schwerpunkt auf den Materialien Bambus und Rattan. Bambus zählt zu den Gräsern. Nach der Ernte verholzen die Stängel beim Trocknen. Für eine gute Qualität ist eine sorgfältige Trocknung und Ausreifung der Rohmaterialien wichtig. Dadurch werden Bambus und Rattan strapazierfähig und lassen sich unglaublich vielfältig verarbeiten. Unsere Möbel sind im modernen asiatischen Stil angefertigt. Damit können Sie Ihre ganze Wohnung einrichten. Durch die neutralen Holztöne passen diese Möbel aber auch als schmückende Einzelstücke perfekt zu allen Wohnstilen.
Wer eine hochwertige Einrichtung mit exotischem Flair sucht, sollte sich auf unseren Seiten umschauen. Hier bekommen Sie komplette Möbelserien in schickem Design geboten und viele zusätzliche Einrichtungsideen. Passend zu den modern designten Möbeln bieten wir beispielsweise auch stilvolle moderne Lampen und Spiegel an.
Gibt es etwas im Internethandel, das es in den örtlichen Möbelhäusern nicht gibt?
Aus Bambus lassen sich nicht nur schöne Möbel, sondern auch wunderschöne, strapazierfähige Wand- und Deckenverkleidungen herstellen. Bei Tahas bekommen Sie diagonal geflochtene Bambusschichtplatten, mit denen Sie beispielsweise Heizkörper verkleiden können. Auch die sogenannten Banigmatten, das sind flexible Geflechtmatten, lassen sich im Innenausbau dekorativ für Wand- und Deckenverkleidungen einsetzen. Für eigene Ideen können Sie außerdem bei uns weiteres Naturmaterial, wie Bambusrohre in verschiedenen Stärken, Bambuslatten und Palmblattschindeln für eigene Konstruktionen direkt beziehen. Damit werden stimmige Wohnträume möglich, die allen Anforderungen an naturgemäßes Wohnen und Umweltverträglichkeit gerecht werden. Bei Fragen zu deren sachgerechter Verarbeitung können Sie sich jederzeit an uns wenden.
Ist der Tahas Möbelhandel auch ein interessanter Partner für Gewerbebetriebe?
Wir erarbeiten für Privatleute, aber auch für gewerbliche Unternehmen, beispielsweise Hotels oder Restaurants, komplette Inneneinrichtungen in den Materialien Bambus und Rattan. Der besondere exotische Zauber dieser natürlichen Stoffe lässt sich perfekt kombinieren mit den Anforderungen an Umweltbewusstsein und dem Gedanken des fairen Handels. Im Zusammenspiel von Bambusmöbeln, Wand- und Deckenverkleidungen aus dem gleichen Material und stimmungsvollen, palmblattgedeckten Strand- und Barpavillions lassen sich attraktive Aufenthaltsräume schaffen, die ihresgleichen suchen.
Umfassende Beratung im Tahas Möbelhaus für Bambus und Rattan
Weil wir nicht nur Möbelhändler, sondern selbst Produzent dieser Möbel sind, kennen wir uns, im Gegensatz zum Personal stationärer Möbelhäusern, wirklich mit diesen Naturmaterialien aus. Wir haben uns mit unserer Homepage viel Mühe gemacht und stellen darauf viele Fachartikel zur Verfügung. Sie können sich umfassend über das Material, den Anbau und die Ernte, die Verarbeitung und alle Aspekte der damit verbundenen Ökologie informieren. Alle zusätzlichen Fragen, die Sie haben, können Sie kostenlos jederzeit an uns richten. Wir beraten Sie ehrlich und fachgerecht über den Erwerb und die Einsatzmöglichkeiten aller von uns vertriebenen Produkte. Denn Fairness im Handel zahlt sich auch im Internet für alle Partner aus.
Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Vergleich von Möbelhaus und Internetversand
Seite weiterempfehlen:
|
Einrichtungsideen für den Spätsommer und Herbst |
Tipps für die spätsommerliche und herbstliche Raumgestaltung
Bald geht der Sommer zu Ende, der Spät- oder Altweibersommer beginnt als Eröffnung der herbstlichen Jahreszeit und die Menschen verbringen wieder mehr Zeit in ihrem Heim. Gerade die Stimmung und das Flair eines Raumes sind es, welche die seelische und körperliche Verfassung eines Menschen mehr oder weniger stark beeinflussen können. In diesem Zusammenhang haben sogar wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass eine entspannte und harmonische Atmosphäre im Raum, welche durch die Wahl der Farben, das Setzen verschiedenere Akzente und die Auswahl der Möbel und Dekostoffe realisiert wird, eine positive Wirkung auf den Menschen hat.
Naturmaterialien für ein harmonisches Flair
Um sich die besondere Stimmung von Spätsommer und Herbst ins Haus zu holen, werden vielfältige Möglichkeiten als Einrichtungsideen in Erwägung gezogen. Gerade für naturverbundene Menschen ist es wichtig, auch zu Hause in den verschiedenen Aufenthaltsbereichen die Natur zu spüren. Dies kann durch den Einsatz variierender, jahreszeitentypischer Farbgebungen bei der Raumgestaltung und das Setzen naturähnlicher Akzente erzielt werden. Darüber hinaus eignen sich insbesondere diverse Einrichtungsgegenstände aus Naturmaterialien für ein naturverbundenes und harmonisches Flair im eigenen Zuhause. Nicht nur in privaten Räumlichkeiten, sondern auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels werden diese Konzepte der Innengestaltung umgesetzt. Für diesen Zweck nutzen die Gestalter nicht nur die industriell und in Serie gefertigten Möbelarten, sondern gleichsam verschiedene regionale und traditionelle Einrichtungsgegenstände, welche die spätsommerliche und herbstliche Atmosphäre in die Zimmer holen.
Herbstliche Farben
In herbstlich eingerichtete Wohnräume passen Farben, die neben den klassisch herbstlichen Brauntönen ebenfalls die Farben Orange und Dunkelgrün beinhalten. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, sich die Farbe der Sonne als Gelb, die Farbe der Erde in Schwarz und Rot als Farbe der Mohnblüte des Sommers in die Raumgestaltung zu integrieren. Außerdem besitzen farbliche Akzente in den Schattierungen des fallenden Herbstlaubes bis hin zu schimmerndem, goldenem Gelb und zu kraftvollem, sonnentypischem Orange eine Wirkung, die dem Raum eine wohlige Wärme verleiht. Neben Gemütlichkeit strahlen Naturtöne ebenfalls ein kuscheliges und ursprüngliches Flair aus.
Wandgestaltung und Anordnung im Raum
Die herbstlichen und spätsommerlichen Farben eignen sich nicht nur für die Gestaltung von Wänden und Teppichen, sondern ebenfalls für die Wahl der Bettwäsche und Tischdecken sowie Vorhänge. Günstig ist es, wenn sowohl farbenfrohe als auch schlichte und sinnliche Akzente in einem Wohnraum gesetzt werden. Bereits durch die Wahl der Möbel wird ein besseres Wohlfühlen erzielt, denn die Farben und Formen der Einrichtungsgegenstände und deren Positionierung im Raum entscheiden ganz wesentlich drüber, ob ein Raum unruhig und chaotisch oder friedlich und harmonisch wirkt.
Beleuchtung
Nicht nur die Möbel, sondern auch die Beleuchtungselemente wie Wand- oder Deckenlampen besitzen innerhalb der kreativen Einrichtungsideen eine wichtige Bedeutung, wenn es darum geht, dass sich Menschen in einem Raum wohl fühlen, sich entspannen und durch die Wirkung von Möbeln aus Naturmaterialien im Einklang von Körper und Seele die Zeit erholsam verbringen können. Hochwertige Lichtquellen, die eine stimmungsvolle Beleuchtung realisieren, tragen ganz wesentlich dazu bei, dass es sich Menschen in einem anspruchsvoll eingerichteten Raum gemütlich machen können. Gleichmäßig helle Raumausleuchtung, blendfreie Lichtquellen sowie dezente Beleuchtung durch Kerzen erfüllen höchste Ansprüche an Lichtintensität und Raumwirkung. Außerdem bieten sich Leuchtkörper wie Wandlampen an, die ein indirektes Licht aussenden, und durch die Erzeugung von Lichtreflektionen zu einem natürlichen Ausdruck des Raumes beitragen.
Ökologische Möbel
Mit allen Sinnen genießen- diese Lebensmaxime beinhaltet nicht nur eine vertraute und harmonische Einrichtung der Räume, sondern auch viele kulinarische Highlights und Genüsse. Schmackhafte, auserlesene Speisen und spätsommerliche oder herbstliche Weine, die vielleicht aus dem Urlaub mitgebracht wurden, sind die Basis für ein harmonievolles Ausklingen des Sommers. Darüber hinaus tragen schön arrangierte Kerzen und verschiedene herbstliche Düfte dazu bei, den Einklang von Körper, Geist und Seele wiederzufinden und den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Nicht nur zahlreiche künstliche Düfte, die aus speziellen Aromen gewonnen werden, sondern gleichsam einige Naturmaterialien, die sich in ökologischen Möbeln wiederfinden, verströmen teilweise betörende Düfte. Verschiedene Holzarten, natürliche Holzlasuren und -öles sind typisch dafür.
Ganzheitlicher Lebensstil
Ökologische Möbel haben noch weitaus mehr Besonderheiten. Diese sind gerade für solche Menschen wichtig, die im Einklang mit der Natur und gesund leben möchten.
Neben den tollen Verarbeitungen und imposanten Oberflächengestaltungen, welche die natürlichen Rohstoffe ermöglichen, stellen die ökologischen Möbel einen ganzheitlichen Gesundheits- und Lebensstil dar. Dies zeigt sich darin, dass ein natürliches Wohnen mit Ökomöbeln umgesetzt werden kann und dadurch ein eher unkonventioneller Weg der Raumgestaltung beschritten wird. Ökologisch und natürlich wohnen - das bedeutet, die Sensibilität für Naturmaterialien beim Wohnen nicht zu verlieren.
Naturstoffe wie Holz und Bambus
Insbesondere für umweltbewusste, gesundheitsorientierte und ökologisch aufgeklärte Menschen ist es wichtig, dass sie ihr Heim mit unbelasteten biologischen Möbeln und schadstofffreien textilen Fasern einrichten können. Diese Möbel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie aus interessanten und äußerst reizvollen Naturstoffen bestehen, und aus diesem Grund eigentlich immer Unikate sind. Diese Naturstoffe eignen sich gerade im Spätsommer und im Herbst aufgrund der speziellen farblichen Nuancen ganz hervorragend, um Wohnräume behaglich und ausgewogen zu gestalten. Bambus, Holz, sowie Weidenruten sind in reichem Umfang in der Natur vorhanden, lassen sich leicht verarbeiten und zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer aus. Mit diesen nachwachsenden Ressourcen kann die Ausbeutung fossiler Energiequellen umgangen werden, was zu einer geringeren Umweltbelastung durch Verzicht auf rohstoffintensive Produktionstechniken führt.
Bambusmöbel
Bambusmöbel, die wie Rattan-, Holz- und Weidenmöbel zu den sogenannten grünen Möbeln gehören, erfreuen sich eines wachsenden Zuspruchs. Bei vielen Einrichtungstipps werden hochwertige Bambusmöbel in die Raumgestaltung einbezogen. Nicht nur für die Raumausstattung im privaten Heim, sondern gleichsam in der Gastronomie und Wellnessbereichen erfreuen sich die klassischen Bambusmöbel eines wachsenden Zuspruchs. Dies kommt daher, weil insbesondere auch für umwelt- und gesundheitsbewusst lebende Menschen die Einrichtungsgegenstände zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften besitzen.
Urlaub zu Hause
Fast alle Einrichtungsutensilien für die Wohnraumgestaltung können aus dem Naturmaterial Bambus gefertigt werden. Sie verleihen dem Innenraum einen exotischen Touch. Darüber hinaus eignen sich Bambusmöbel ganz hervorragend, um vom kommenden Urlaubsparadies zu träumen und die herbstlichen Veränderungen der Natur im Raum einzufangen. Mit Möbel aus Bambus können naturliebende Menschen eine unkonventionelle und leicht abenteuerliche Raumgestaltung umsetzen. Mit Bambusmöbeln ist der Urlaub immer gegenwärtig. Dies kommt hauptsächlich daher, weil Bambus ein tropisches Material ist und sich durch ein höchst reizvolles Design auszeichnet. Mit Bambus verbinden die meisten Menschen Harmonie und Einklang von Körper, Geist und Seele. Bambusmöbel werden häufig mit dem Gleichgewicht zwischen Ying und Yang betrachtet und mit einer frischen, wohligen Raumatmosphäre verknüpft. Darüber hinaus weisen Einrichtungsgegenstände aus Bambus zahlreiche günstige Eigenschaften wie eine enorme Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber alltäglicher Beanspruchungen sowie eine Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit aus.
Natürliche Verarbeitung
Nicht nur Liegen und Sitzmöbel aus Bambus werden im Rahmen ökologischer Einrichtungsideen empfohlen. Auch Sitzgruppen, Betten aus Bambus sowie Schränke und Kommoden werden für eine tropisches Umfeld im Heim immer bedeutsamer. Bambus überzeugt immer mehr Menschen und stellt eine tolle und insbesondere ausgefallene Alternative gegenüber synthetisch hergestellten Materialien für die Fertigung von Möbeln dar. Möbel aus Bambus werden in unterschiedlichen Fertigungsvarianten und mit variierenden Designs angeboten. Im Mittelpunkt steht bei jedem Produkt die möglichst natürliche Verarbeitung. Die Struktur des Bambus und die beeindruckend schönen Farben und Oberflächenstrukturen bleiben somit erhalten und machen das Produkt zu einem unverfälschten Accessoire. Das Naturprodukt Bambus assoziiert auch im Zusammenhang mit Einrichtungsgegenständen tropische Sonne, unbegrenzte Strände und kristallklares Meerwasser. Dies ist der Grund dafür, dass Bambusmöbel schier unendlich viele Möglichkeiten für Einrichtungsideen mit natürlichen Materialien bieten. Diese Natürlichkeit macht Bambusmöbel zu unverwechselbaren Unikaten.
Dekorative Details
Der Herbst läutet nicht nur das Ende des Sommers ein, sondern erfüllt die Natur in jedem Jahr mit unvergleichlich schönen Farbenspielen und Gerüchen. Beim Spazieren in der herbstlichen Natur fällt der Duft des absterbenden Laubes auf, es riecht nach Heu und frisch gepflügten Ackerkrumen. Diese Aromen tragen dazu bei, dass sich Menschen auch in ihrem Heim entspannt und wohl fühlen. Neben diesen natürlichen Düften werden auch andere Komponenten als Einrichtungsidee angeboten, um sich herbstliche und heimelige Gerüche ins Haus zu holen. Neben Duftkerzen und Duftölen, die intensive und angenehm wohlriechende Aromen von Wiesenkräutern verbreiten, gehören auch frische Düfte von Äpfeln, Birnen, Nüssen und Pflaumen zu einer herbstlichen und spätsommerlichen Raumgestaltung.
Bunte Blätter und herbstliche Früchte
Um das natürliche herbstliche Treiben in den Raum zu holen, werden im Handel vielfältige dekorative Gegenstände und Accessoires zur Verfügung gestellt. Nicht nur schlichte herbstliche Akzente, sondern auch farbenfrohe und farbintensive Highlights können mit den unterschiedlichen herbsttypischen Dekorationen gesetzt werden. Der Fantasie sind in diesem Bezug kein Grenzen gesetzt. Naturliebende Menschen genießen es, wenn sie von langen Herbstspaziergängen bunte Blätter und herbstliche Früchte wie Kastanien, Bucheckern, Hagebutten und Eicheln mitbringen und diese hübsch im Raum arrangieren können. Darüber hinaus gibt die Natur noch weitaus mehr Materialien preis. Getrocknete Disteln, haltbare Korallenblüten und Magnolien können auch mit den für den Herbst charakteristischen Pflanzen wie Efeu, Weinlaub und Beeren tragenden Gewächsen kombiniert werden. Auch viele Gestecke aus herbstlichen Trockenpflanzen unterstreichen diese Jahreszeit in den eigenen vier Wänden.
Herbstliche Dekoration
Auch dekorative Pilze und Holzkugeln unterstützen ein herbstliches Ambiente innerhalb der kreativen und fantasievollen, naturbezogenen Raumgestaltung. Neben Wurzeln aus Holz, beeindruckend schönen Rinden sind es ebenfalls Heu und Vogelfedern, die sich für die herbstliche Dekoration eignen. Der Trend bei den Einrichtungstipps geht in diesem Zusammenhang vorwiegend in Richtung Holz. Sowohl Zweige als auch Stämme und Rinden stehen hierbei im Mittelpunkt. Dies wird umwelt- und naturbewusste Menschen erfreuen.
Selber Basteln leicht gemacht
Für Bastelfreunde eignen sich selbst hergestellte Dekorationen, um die Raumgestaltung herbstlich vorzunehmen. Neben Trockengestecken sind es insbesondere die interessanten Einrichtungsideen im Zusammenhang mit Halloween, die den Herbst einläuten. Neben ausgehöhlten und mit Kerzen versehenen Kürbissen, die im Fenster arrangiert werden können, sind es ebenfalls die reizvollen Textilien, mit denen sich Zimmer herbstlich und im Halloweentrend gestalten lassen. Farben wie Rot, Gelb und Orange sollen in einem spätsommerlichen oder herbstlichen Raum die farbenfrohen Highlights sein. Diese wechseln wiederum mit erdfarbenen Tönen wie Schwarz, Braun und Ocker und stehen für das Ruhen der Natur.
Der Herbst bringt nicht nur Veränderungen der Natur mit sich. Viele kulturelle Ereignisse geben Anlass, um eine entsprechende Dekoration umzusetzen. Als Einrichtungsidee empfehlen sich spezielle Dekopakete mit verschiedenen themenbezogenen Utensilien. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Verwirklichung ihrer Ideen.
Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Einrichtungsideen für den Spätsommer und Herbst
Seite weiterempfehlen:
|
Vergleich von Rattan und Bambus |
Rattan und Peddigrohr sind Produkte aus dem Stamm von Rattanpalmen der Gattung Calamus oder anderer Palmen der Unterfamilie der Calamoideae, heimisch in den tropischen Regionen Afrikas, Asien und Australasien. Rattanpalmen sind sie keine Bäume, sondern wachsen Wein-artig über andere Pflanzen hinweg, ohne diese zu schädigen. Im deutschen Sprachgebrauch wird mit „Rattan“ oft die Außenhaut der Triebe oder der ganze Trieb, mit „Peddigrohr“ das Innere der Triebe bezeichnet. Die bekannteste Verwendung von Rattan und Peddigrohr sind Korbwaren und geflochtene Möbel, z. B. Stühle oder Sessel. Auch verschiedene Kampfkünste verwenden Schlagstöcke aus dem robusten Rattanholz, da Rattan beim Kampf Stock gegen Stock (im Gegensatz zu normalem Holz) nicht splittert, sondern nur zerfasert, was die Verletzungsgefahr senkt.
Unterschiede zwischen Rattan und Bambus
Rattan und Bambus sind äußerlich ähnlich. Im Gegensatz zu Bambus wachsen die meisten Rattan-Pflanzen nicht solide, sondern brauchen strukturelle Unterstützung durch andere Pflanzen, an denen sie mit Hilfe kleiner Stacheln empor klettern. Rattan ist dafür bekannt, dass es mehrere hundert Meter lang wachsen kann. Die dicken Teile des Stamms von Rattanpalmen werden für Möbelgestelle verwendet. Aus den von der Sprossoberfläche geschnittenen etwa fünf Meter langen Streifen mit ihren glatten Außenseiten wird robustes Flechtwerk für Möbelstücke, traditionell vor allem Sitzgeflechte für Stühle und Sitzgarnituren, hergestellt. Die Bezeichnung dafür ist „Stuhlflechtrohr“ (< 4 mm), breitere Qualitäten werden als Wickelrohr (ab 4 mm) gehandelt.
Rattan und die Umwelt
In Wäldern, in denen Rattan wächst, kann es helfen die Waldflächen zu schützen, indem es eine wirtschaftliche Alternative zum Holzfällen darstellt. Rattan ist einfacher zu ernten, benötigt einfachere Werkzeuge und ist viel leichter zu transportieren. Außerdem wächst Rattan viel schneller als die meisten anderen Tropenhölzer. Leider ist Rattan von wirtschaftlicher Übernutzung bedroht. Nicht-nachhaltige Rattan-Erntemethoden können zu Waldschäden führen und beeinflussen das Ökosystem Wald insgesamt ungünstig. Die Verwendung von giftigen Chemikalien und Benzin bei der Verarbeitung von Rattan hat schädliche Folgen für den Boden, die Luft, das Wasser und letztlich die Gesundheit des Menschen. Aufgrund steigender Nachfrage werden die Stiele oft zu früh geerntet. Inzwischen ist die herkömmliche Art und Weise der Rattan-Produktion eine Bedrohung für die Pflanze selbst und ihre Umwelt. Dadurch ist auch das Einkommen und die langfristige Versorgung der einheimischen Bevölkerung gefährdet.
Rattan-Verarbeitung
Wenn Rattan-Stuhlflechtrohr farbig gebeizt werden soll, muss es einer speziellen Beizung unterzogen werden, da die Triebaußenseite wasserabstoßend ist. Stuhlflechtrohr, in der Handelsklasse Gelbband, ist vorab gebleicht. Es lässt sich auch noch nach der Verarbeitung beizen. Vor der Verarbeitung muss man das Material einweichen, stärkere Triebe über Dampf biegsam machen. Auch später empfiehlt sich das sporadische Befeuchten der Rattanmöbel mit einem Wasserzerstäuber oder das Abwischen mit einem feuchten Tuch, damit die natürliche Biegsamkeit nicht verloren geht. Allein nur mit Wasser sollte dies jedoch nicht zu oft geschehen, weil auf Dauer gesehen das Rattan-Material verstocken kann und brüchig wird. Durch die Zugabe von Sattelseife bleibt das Material länger geschmeidig.
Bambus
Bambus gehört zur Familie der Süßgräser und bildet grasartig wachsende, oft meterlange Halme, die im Laufe ihres Wachstums verholzen. Bambus kommt in Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien natürlich vor. Allein 500 Arten der Bambusse sind in China heimisch, weitere 100 meist kleinwüchsige Arten in Japan. Eine große Zahl weiterer Arten stammt aus Amerika, 130 Arten allein wachsen in den Anden Südamerikas. Aus Afrika stammen 17 Arten, aus Australien weitere drei. Ihren Verbreitungsschwerpunkt haben sie in den Tropen bis Subtropen, manche Arten gedeihen jedoch auch in kälteren Bereichen wie Mitteleuropa recht gut. Einige Bambusarten gehören zu den am schnellsten wachsende Pflanzen der Welt. Unter optimalen Bedingungen kann das Wachstum bis zu einem Meter am Tag betragen. Typisch hingegen sind während der Wachstumsphase Wachstumsraten von zehn bis dreißig Zentimetern am Tag. Manche Arten sind nach drei bis vier Monaten ausgewachsen. Geerntet wird aber erst nach circa drei Jahren, wenn die Stängel ausreichend verholzt sind. Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von ca. 37 Millionen Hektar, davon etwa sechs Millionen in China und neun Millionen in Indien. Je Hektar können 10 bis 15 Tonnen Biomasse pro Jahr nachhaltig gewonnen werden. Belastbares Zahlenmaterial zu Flächen und ökonomischer Bedeutung liegt jedoch nicht vor, unter anderem da die Nutzung häufig lokal erfolgt. Zudem wird Bambus von forstwirtschaftlichen Produktionsstatistiken in der Regel nicht erfasst.
Bambus Wachstum
Bambus ist eine immergrüne Pflanze. 80 Prozent aller in Deutschland angebotenen Bambussorten (insbesondere Fargesia, Phyllostachys) sind robust und verkraften kurzzeitig Temperaturen bis −20 °C. Bambus bildet unterirdische Rhizome, die den Wuchstyp des Bambus bestimmen. Dabei unterscheidet man zwei grundlegende Arten: leptomorphe Rhizome und pachymorphe Rhizome. Leptomorphe Rhizome sind lang und schlank und wachsen horizontal in den oberen 30 cm des Bodens. Sie können mehrere Meter lang werden, bevor sich wieder ein Halm entwickelt. Diese Rhizome können durchaus einige Meter pro Jahr zurücklegen. Pachymorphe Rhizome sind dick und kurz und bilden in kurzen Abständen neue Triebe. Dadurch wachsen diese Bambusse in mehr oder weniger dichten Horsten und wuchern nicht. Die in Europa häufig zu sehende Gattung Fargesia gehört zu den Bambussen mit pachymorphem Rhizom.
Bambusblüten
Bambus blüht allgemein sehr selten, obwohl es einige Bambusarten gibt, die jedes Jahr blühen. In der Tat blühen die meisten Bambusarten so etwa alle 65 bis 120 Jahre. Dabei liegt das Höchstalter einer einzelnen Bambus-Pflanze bei höchstens 15 Jahren. Das längste Intervall von 130 Jahren zwischen den Blühphasen wurde bei der Bambusart Phyllostachys bambusoides gefunden. Pflanzen dieser Art blühen alle zur gleichen Zeit, unabhängig von ihrem geografischen Standort oder den klimatischen Bedingungen. Der fehlende Einfluss von Umweltbedingungen auf die Blütezeit der Pflanzen lässt eine Art "innere Uhr" in den Zellen der Pflanzen vermuten, die das Signal zum Blühen und damit die Umstellung des gesamten Energiehaushalts der Pflanzen gibt. Dieser Mechanismus, sowie die evolutionäre Ursache dahinter, ist noch weitgehend ein Rätsel.
Verwendung von Bambus
Bambus ist ein bedeutender, schnell nachwachsender Rohstoff. Vor allem in Asien hat er große ökologische, ökonomische und kulturelle Bedeutung; für etwa 1,5 Milliarden Menschen bilden Bambus und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eine Lebensgrundlage. Das verholzende Riesengras ist seit Jahrhunderten regionaler Lieferant von Baustoffen und Brennmaterialien. Das Spektrum der Anwendungen reicht dabei von der Verwendung als Nahrungsmittel über die Nutzung als Baumaterial für den Möbel- und Hausbau, die Produktion von Textilien und Biowerkstoffen bis hin zur Nutzung von Pflanzenauszügen (Bambusmilch) bei der Herstellung von Kosmetik- und Pflegeprodukten. Auch energetisch wird Bambus genutzt, beispielsweise in Form von Bambuspellets oder Bambus-Holzkohle, die aus Bambus hergestellt werden.
Bambus im Vergleich zu anderen Hölzern
Bambus ist ein leicht verfügbarer und zugleich hochwertiger Rohstoff. In vielen Eigenschaften ist Bambus den Harthölzern ebenbürtig und in seiner Zähigkeit dem Holz sogar überlegen; durch die Hohlräume ist Bambus extrem leicht und elastisch. Während Bambus in Asien oft als „Holz der armen Leute“ gilt, ist es in Europa ein exklusiver Werkstoff für die Innenausstattung. Im chinesischen Gartenbau ist der Bambus ein wesentliches Gestaltungselement. Auch in europäischen Gärten wurde der Bambus in den letzten Jahren immer beliebter. Dabei kann Bambus u. a. als Hain, Hecke, Bodendecker, Terrassen- und Innenhofbegrünung, Sicht- und Windschutz, für Dachgärten, als Kübelpflanze oder Wintergartenbegrünung eingesetzt werden und ist gestalterisch vielseitig einsetzbar.
Bambus als Baustoff
Die größte Bedeutung hat Bambus traditionell als vielseitiger Baustoff. Die Verwendung reicht von temporären Bauten und dem Hausbau über den Möbelbau bis hin zu Brückenkonstruktionen. Als konstruktives Baumaterial sind maßhaltige Bambusrohre mit einem entsprechenden Durchmesser erforderlich. Um die häufige Rissbildung zu minimieren, muss das altersgerecht geerntete Material zeitaufwändig und schonend getrocknet werden. Je nach Verwendung wird das Rohr geschnitten, geschliffen, weiterverarbeitet und gegebenenfalls oberflächenbehandelt. Für die Nutzung von Bambus als Baustoff ist es allerdings notwendig, dass der Bambus vor seiner Verwendung behandelt wird, um ihn gegen Pilze und Insekten resistent zu machen. Während diese Vorbehandlung bisher vor allem chemisch stattfand, werden derzeit auf Borsalz basierende Lösungen entwickelt. Bei der Verwendung von Bambus als Baustoff ist es wichtig, dass er vor Feuchtigkeit geschützt wird. Dies geschieht dadurch, dass das Gebäude nicht auf dem Boden, sondern einem feuchtigkeitsresistenten Unterbau (Steine oder Betonsockel) steht und dass ein auskragendes Dach den Bambus gegen Feuchtigkeit schützt. In erdbebengefährdeten Gebieten (beispielsweise in Indonesien) zeigt sich, dass Bambushäuser den Erdstößen wesentlich besser gewachsen sind als Backsteinhäuser.
Bambus als Werkstoff
Bambus lässt sich auch gut mit anderen Werkstoffen kombinieren. Als hochwertige Fasern mit einem günstigen Längen-Dicken-Verhältnis wirkt Bambus verstärkend, beispielsweise in Kombination mit Kunststoffen wirkt er versteifend in Verbundwerkstoffen. Die Zugabe von natürlichen Stoffen soll zudem zu einem stabileren, erdölunabhängigeren Preis der Kunststoff-Komponenten führen. Für speziell aufbereitete Bambusfasern, besonders in Kombination mit Biokunststoffen, werden in der zukünftigen Werkstoffentwicklung erhebliche Marktchancen gesehen. Auch in Beton können größere Mengen Bambusfasern als preiswerter Zuschlag und Faserverstärkung eingesetzt werden, wie Versuche in Asien und Europa zeigen. Der Markt für derartige innovative Biowerkstoffe verzeichnet Wachstumsraten von jährlich bis zu 50 Prozent.
Bambus in Textilien
Bambus enthält nur 2-3 mm kurze Zellulosefasern, die daher nicht spinnbar sind. Die heute vielfach aus Marketinggründen als „Bambus-Textilien“ (woven bamboo) angebotene Bekleidung, vor allem Strümpfe, besteht aus Viskosefasern. Hierbei dient Bambus lediglich als Rohstoff für die daraus in einem chemischen Prozess gewonnene und zur Viskosefaser weiterverarbeitete Cellulose. In der Regel liegt bei der Bezeichnung „Bambus-Textilien“ daher eine Irreführung der Verbraucher vor. Daneben gibt es Textilien aus der echten Bambus-Bastfaser. Die Bambus-Bastfaser wird einem mit der Leinenfasergewinnung vergleichbaren Verarbeitungsprozeß unterzogen. Danach wird die Bambus-Bastfaser im Lang- oder Kurzstapelverfahren zu einem Garn versponnen. Bambus Stoff ist bekannt für seine Weichheit und verfügt über eine starke Saugfähigkeit und anti-mikrobielle Eigenschaften.
Bambus als Energieträger
Holzkohle aus Bambus ist in Asien ein altbekannter Energieträger zum Kochen und Heizen – und ein wichtiger Energieträger für die Industrie. China exportiert jährlich größere Mengen dieser Holzkohle nach Japan. Die hochverdichtete Bambus-Holzkohle hat eine zweieinhalbfach höhere Brenndauer als herkömmliche Holzkohle. Aus diesem Markt heraus werden seit einigen Jahren neue, höherwertige Anwendungen erschlossen, beispielsweise Filtersysteme für die Industrie oder zur Wasseraufbereitung, desodorierende Mittel oder hochwertige Zeichenkohle. Bambus-Pellets sind nicht nur preislich eine konkurrenzfähige Alternative zu Brennholz: Bambus hat bei gleicher Rohdichte den dreifachen Energiegehalt. Der globale Markt wächst rapide; die Nachfrage stieg allein in den Niederlanden und in Großbritannien in zwei Jahren von null auf über eine Million Tonnen.
Bambus in verschiedenen Kulturen
Dem Bambus werden verschiedene symbolhafte Bedeutungen zugeordnet. So ist er beispielsweise in China ein Symbol für langes Leben, in Indien ein Symbol der Freundschaft. Auf den Philippinen werden Bambuskreuze von Landwirten als Glücksbringer aufgestellt. Viele buddhistische Tempel haben einen Bambuswald als Teil einer heiligen Barriere gegen das Böse. In Japan ist Bambus ebenfalls ein positiv besetzter Begriff. Bambus wächst sehr gerade, und aufgrund seiner frischen grünen Farbe gilt er als Symbol der Reinheit. In einigen Kulturen Asiens, z. B. in den Andamanen, wird davon ausgegangen, dass die Menschheit bei ihrer Entstehung aus einem Bambusrohr herausgetreten ist. In Malaysia gibt es eine ähnliche Legende von einem Mann, der nach einem Traum ein Bambusrohr kappt und darin eine wunderschöne Frau vorfindet. Die japanische Taketori Monogatari erzählt von einer Mondprinzessin, die als Baby in einem leuchtenden Bambusrohr vorgefunden wird.
Echter und unechter Bambus
Unter der aus botanischer Sicht völlig abwegigen Bezeichnung „Glücksbambus“ oder der englischsprachig anmutenden Benennung „Lucky Bamboo®“ kommen Sorten der pflanzensystematisch von Bambus weit entfernten Drachenbaumarten in den Handel. Der Name Glücksbambus ist ein eingetragenes Warenzeichen. Er wird in Europa in vielen Möbelhäusern, Baumärkten, Supermärkten, Gartencentern und Blumengeschäften angeboten. Ebenfalls kein echter Bambus ist das Seychellengras, das als „Zwergbambus“ oder auch „Bonsai-Bambus“ angeboten wird. Der „Hängebaumbambus“ ist ebenso ein Gras, das sogenannte Flechtstraußgras. Weitere fälschlicherweise als Bambus bezeichnete Pflanzen sind „Himmelsbambus“ und „Mittelmeerbambus“.
Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: Wikipedia ; Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Vergleich von Rattan und Bambus
Seite weiterempfehlen:
|
Tipps für den Möbelkauf |
Sie kennen es ganz sicher. Ein Neubeginn durch einen Umzug steht bevor oder Sie möchten ganz einfach Ihre Wohnung mit neuen Akzenten auffrischen. Hierdurch wirken neue Möbelstücke Wunder. Nun stehen Sie vor der Frage, wo und wie die Auswahl vonstatten gehen soll. Wenn Sie schon Ihre Inspirationen vor Augen haben und bereits den Stellplatz ausgemessen haben, steht der Auswahl der neuen Schmuckstücke wohl nichts mehr im Wege. Haben Sie schon Vorstellungen, in welchem Stil Ihre Räume eingerichtet werden sollen? Suchen Sie Einzelstücke oder gar ganze Systeme? Welche Farbe bevorzugen Sie? Wenn Sie sich schon vorher über die Kriterien im Klaren sind, erleichtern Sie Ihren Möbelkauf immens. Ein ganz neuer Wohnstil ist fast mit einem Tapetenwechsel zu vergleichen. Zum Beispiel verleihen Rattanmöbel nicht nur im Garten oder Wintergarten Urlaubsflair.
Praktische Badmöbel können auch schön sein:
Aus Ihrem Bad wird eine Oase der Entspannung, wenn Sie leicht wirkende Kleinmöbel integrieren. Ein Hocker aus Rattan oder Bambus ist flexibel als Beistelltisch für ein erholsames Wannenbad nutzbar. Stellen Sie Ihr Lieblingsgetränk oder einen und etwas zu naschen darauf, dekorieren sie ihn etwas und der kleine Urlaub ist nur etwa zwei Sekunden von Ihrem Wohnraum entfernt. Ein Muschelvorhang als Accessoires perfektioniert den Look.
Entspannung und Freundlichkeit in Ihrem Arbeitsbereich:
Stellen Sie sich mal Ihr Büro oder die Arbeitsecke in Ihrem Wohnzimmer mit Bambusmöbeln vor. Spüren Sie ebenfalls eine freundliche Atmosphäre, die förmlich nach Luft, Strand und Licht und somit nach Urlaub riecht? Wenn Sie Kundenkontakt im Büro haben, werden Sie staunen, wie verzückt Ihre Gäste auf Ihre Bambus-Einrichtung schauen. Mit einem Bambus-Werbeaufsteller für Flyer erreichen Sie so den doppelten Effekt des Blickfangs. Und Sie selbst fühlen sich durch die angenehme Atmosphäre der Möbel und richtiges Sonnenlicht viel motivierter. Geniessen Sie zur Entspannung in der Pause das mediterrane Flair ihrer Bambusmöbel.
Rattan und Bambus zum Träumen:
Wenn Sie sich zur Nachtruhe auf ein Bambusbett legen, werden Sie womöglich am liebsten darin liegen bleiben wollen. Ihr Schlafzimmer kann sich nämlich ebenfalls in ein neues Paradies verwandeln. Mit passenden Kleiderschränken und diversen Kleinmöbeln wie Beistelltische, Nachtkonsolen und Paravents fühlen Sie sich wie auf einer Urlaubsinsel. Mit etwas Dekoration wie Korn- und Mohnblumen setzen sie weitere Akzente. Die Kreativität in Ihnen wird sicher sprudeln.
Rattan und Bambus in anderen Bereichen:
In Ihrem Zuhause werden Sie vermutlich schon Meerwasser riechen, weil Sie sich bei schönem Sonnenwetter mit einer Bambus- oder Rattanliege auf Ihre Terrasse oder bei ungemütlichem Wetter gar im Wintergarten oder Wohnzimmer liegen. In der Küche frühstücken Sie sicher auch gern an einer Bar mit passenden Stühlen und Hockern aus Naturmaterialien. Wenn Sie glauben, ein Paravent wäre nicht mehr zeitgemäß, dann stellen Sie sich diesen mal mit Bambus an Ihrem Rückzugsplätzchen oder als dekorativen Raumteiler in Ihrem Wohnzimmer vor. Der gefühlte Urlaub kann also in jedem Zimmer auf Sie einwirken.
Wohnliche Leichtigkeit und ihre Stabilität:
So leicht viele dieser Möbelstücke auch optisch wirken, sind sie dennoch stabil und genauso wie andere Möbel belastbar. Selbst rustikal wirkende Bambusmöbel zaubern dennoch Leichtigkeit und strahlen durch ihre angenehm natürliche Farbe Sommer und Frische aus. Durch fachgerechte Verarbeitung und ausgeklügelte Stabilitätskonstruktionen im Geflecht erhalten die Möbel ihre Stabilität und bei sachgemäßer Nutzung somit garantierte Sicherheit.
Kombinieren Sie Materialien und unterstreichen Sie den Urlaubs-Look:
Wenn Sie die Naturmaterialien und mediterrane Farben kombinieren, verbinden Sie Harmonie mit Abwechslung. Reizvoll wirkt es beispielsweise, wenn Sie den Schreibtisch aus Bambus in die Wohnstube mit Rattan-Möbeln stellen. So erreichen Sie eine optisch angenehme Abgrenzung und dennoch die wohnliche Einheit von Schreibecke und Wohnbereich. Ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack hinzugefügte Accessoires geben dem ganzen Raum das gewisse Extra. Spielen Sie mit Akzenten.
Um die eine oder andere Inspiration Realität werden zu lassen, zeigt sich die Herausforderung, die favorisierten Edelstücke ins Haus zu holen. Und hier eröffnen sich die Möglichkeiten, die mit Bedacht wahre Schnäppchen und Sicherheit für Käufer bieten können.
Einkauf im Möbelgeschäft
Die Auswahl Ihrer neuen Stücke können Sie in einem Möbelgeschäft oder auch online treffen. In Möbelgeschäften erhalten Sie persönliche Beratung und haben sofortige Informationen über die Hersteller und Qualität. Auch die Konditionen wie Lieferung, Rabatt, Skonto, Garantiefristen und weiteren Service können vor Ort verhandelt werden. Ein gutes Fachgeschäft beschäftigt auch Mitarbeiter, welche auch über die Umweltaspekte, gesetzliche Bestimmungen, Qualitätsmerkmale und auch die richtige Pflege der Möbelstücke Auskunft geben kann. Mittels Programm kann Ihre Einrichtung auch geplant werden.
Online-Einkauf
Beim Onlinekauf von Möbeln erfolgt die Beratung entweder über eine Kundenhotline, per Mail oder auch gar per Chat. Die gesetzlichen Bestimmungen, Konditionen, Hersteller, Gesundheits- und Umweltaspekte, Käufer- und Datenschutz werden Sie bei einem seriösen Online-Händler ebenfalls gut sichtbar und verständlich vorfinden. Eventuell hat ein Möbelgeschäft parallel auch einen Onlinehandel, in dem weitere Stücke bestellbar sind. Viele Online-Händler bieten eine hilfreiche Suchmaske an, in der Sie Farbe, Material, Größen, Einzelstück oder Set auswählen können.
Qualität, Preis-Leistungsverhältnis, Kompetenz, Seriosität:
Wenn Sie persönlich wichtige Kriterien vorher recherchieren möchten, stehen Ihnen auch die Möglichkeiten offen, sich zum Beispiel anhand von Testberichten über Qualität von Möbelstücken oder auch Serien zu informieren. Auch über Möbelhäuser, Anbieter, Möbelhersteller und deren Beratung, Service und vieles mehr sind überwiegend informative und unabhängige Käuferbewertungen zu finden. So können zum Beispiel Bedenken über die Seriosität eines Unternehmens ausgeräumt werden. Sehr ausführliche Verbraucherberichte beschreiben die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, Gesundheits- und Umweltaspekte, Sicherheit, Käufer- und Datenschutz der jeweiligen Anbieter. Sie beschreiben weiterhin genau die Qualität, Verarbeitung und Sicherheit der Möbelstücke in ihrer Stabilität und Gesundheitsaspekten. Bekannte Verbraucherplattformen sind Ciao und Dooyoo. Hier sind nicht nur die Kategorien übersichtlich geordnet, auch viele weitere Kriterien wie Bewertungsmaßstäbe und Qualitätsbewertungen der Berichte selbst.
Wie Sie sich informieren können:
Für Ihre Suche in der Suchmaschine geben Sie einfach das gewünschte Möbelstück ein. Es kann ein Oberbegriff bezüglich des Materials wie beispielsweise Rattanmöbel, Holzmöbel oder Stahlmöbel sein. Möglich sind auch Wortkombinationen aus Material und Kategorie wie Couchtische, Betten oder Stühle und Polstermöbel sein. Wird ein spezieller Hersteller favorisiert, kann dieser zusätzlich mit eingegeben werden, um die Suche grob einzugrenzen. Je mehr Suchbegriffe Sie kombinieren, umso genauer wird Ihr Suchergebnis sortiert. In den Suchergebnissen finden Sie unter Anderem entsprechende Testberichte mit Verweis auf die jeweilige Verbraucherplattform.
Käufer- und Datenschutz:
Gerade im Onlinehandel steht die Frage des Schutzes der Kundendaten offen. Auch der Käuferschutz selbst ist ein großes Thema in diesem Gebiet. Gerade im Internet tummeln sich die so genannten schwarzen Schafe, wie in jedem Bereich, die den seriösen Anbietern den Ruf mitschädigen und somit Misstrauen gegenüber dem Online-Kauf selbst schürt. Der Blick in die AGB, Impressum, Gewährleistung, genaue Preisauszeichnung und detaillierte Beschreibung der Konditionen zum Beispiel über Lieferung und Rückgaberechte und Art der Rücknahme geben ein Stück Sicherheit. Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn selbst Schnäppchen noch weit unter den durchschnittlichen Nachlasspreisen liegen. Oftmals sind ggf. Servicegebühren recht hoch und auch der Versand ist oftmals überteuert. Ein weiterer Punkt ist der Bereich der Zahlungsmöglichkeiten. Neben der Vorauskasse sollten einige weitere Zahlungsmöglichkeiten wie Rechnung, Einzug und Zahlsysteme möglich sein. Eine weitere Sicherheit des Schutzes Ihrer Daten im Online-Shop ist die Verschlüsselung. Auch die Sicherheit, Ihre Daten ohne Ihr Einverständnis nicht an Dritte weitergereicht zu sehen, ist ein Merkmal für Seriosität. Je transparenter die Preise für Ware und Service-Leistungen, Konditionen zu Liefer- und Zahlungsbedingungen, Datenschutz, Gewährleistung und Garantie und vor allem auch Erreichbarkeit ist, umso sicherer können Sie sich als Käufer fühlen.
Zu guter Letzt:
Wenn Sie diese und viele andere Dinge während Ihrer Einkaufstour, ob im Geschäft oder online beherzigen, werden Sie Ihre neue Einrichtung mit dauerhaft gutem Wohn-Gefühl in Ihr Heim stellen und sich entspannt zurücklehnen. Sie haben ja schon den ersten Schritt zu ihrem Urlaub in Heim und Garten getan.
Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Tipps für den Möbelkauf
Seite weiterempfehlen:
|
Ideen zur Rettung der Welt |
Als am 30. Oktober 2006 der britische Ökonom und Regierungsberater Professor Nicholas Stern seinen Klimareport vorlegte, sorgte das für Wirbel unter Forschern und Politikern weltweit. Darin rief er seine Regierung auf, konsequent gegen die Ursachen der Klimaveränderungen vorzugehen. Klimakritiker warfen Stern schon kurze Zeit später vor, die Darstellung der Folgen des Klimawandels zu übertreiben und die natürliche Kompensationsfähigkeit des Planeten zu unterschätzen.
Nicht zuletzt durch den Weltklimabericht des IPCC ist mittlerweile klar geworden, dass diese Kritiker von damals falsch lagen. Tatsächlich wurden die Folgen für das Klima im Stern-Report sogar unterschätzt, da die CO2-Emissionen weitaus stärker ansteigen als erwartet und die Kompensationsmöglichkeiten der globalen Ökosysteme in Wirklichkeit geringer sind als im Report angenommen. Bekanntlich können sich die Mächtigen dieser Welt bis heute leider nicht auf eine gemeinsame Strategie für den Schutz des Klimas einigen. Zu verschieden sind die Auswirkungen in den einzelnen Regionen der Welt und die Interessen der nationalen Regierungen.
Während die Malediven zum Beispiel unmittelbar durch die globale Erwärmung und den daraufhin steigenden Meerwasserspiegel vom Untergang bedroht sind, würde eine Erwärmung um ein paar Grad Celsius im kalten Sibirien von Russland sicher begrüßt werden. Die Weltgemeinschaft pustet jedes Jahr mehr Kohlendioxid in die Luft, in China wird fast wöchentlich ein neues Kohlekraftwerk gebaut. Die USA verweigern bis heute die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls, worin erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern festlegt werden, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind.
Die Folge der unterschiedlichen Standpunkte ist, dass sich das Klima weitaus schneller verändert und das Gefahrenpotential für unser aller Überleben steigt. Schäden durch Dürre, Hochwasser, Wind, Hitze oder Kälte und die dadurch ausgelösten globalen Völkerwanderungen bedrohen das Leben von Millionen Menschen und erschüttern nachhaltig die etablierten gesellschaftlich-sozialen Gefüge weltweit.
Der Kampf gegen die Erderwärmung ist mittlerweile zu einem Kampf für jeden von uns geworden. Und doch scheint noch nicht genug auf dem Spiel zu stehen, um alle an einem gemeinsamen Strang ziehen zu lassen, der zu einem weltweiten Vertrag zum Schutz des Klimas führt. Wie kann das sein? Welche Optionen bleiben uns noch wenn wir es nicht wagen das Problem der Erderwärmung an der Wurzel zu packen? Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und Politikern befürwortet die Suche nach großtechnischen Möglichkeiten, um uns in letzter Minute vor der Klima-Katastrophe zu retten. Das Kalkül dabei: Wenn es uns gelingen sollte durch diese Megaprojekte die globale Erwärmung abzubremsen, wäre es nicht mehr nötig, den steigenden Energiehunger der Menschheit zu zügeln. Wir könnten weiter fossile Energieträger verheizen und wie bisher CO2 ausstoßen, wenn sich die Folgen mit "Ingenieurslösungen" beherrschen lassen. Die Ideen dahinter sind von derart gigantischer Dimension, dass man sie auf den ersten Blick für Hirngespinste eines Science-Fiction-Autors hält. Beispiel gefällig? Wir stellen Ihnen ein paar davon vor:
Sonnenschirme im All
Astronom Roger Angel von der Universität in Arizona entwickelte einen Plan der vorsieht, einige hundert Milliarden dünne Silizium-Scheiben zwischen Sonne und Erde zu positionieren, wodurch die Sonnenstrahlung um ein bis zwei Prozent verringert wird. Diese jeweils zirka 60 Zentimeter im Durchmesser großen Scheiben wirken wie ein gigantischer Sonnenschirm für unseren Planeten. Ins All befördert werden die einzelnen Scheiben von der Erde aus. Diese Aufgabe übernehmen 20 Richtung Himmel ragende elektromagnetische Kanonen.
Metallsplitter in der Stratosphäre
Eine weitere kühne Idee zur Rettung der Welt kommt vom "Vater der Wasserstoffbombe", dem US-Physiker Edward Teller: aluminiumhaltige Metallsplitter, die in die Stratosphäre (die zweite Schicht der Erdatmosphäre, sie liegt über der Troposphäre) freigesetzt werden, sollen einen Teil des einfallenden Sonnenlichts direkt ins All reflektieren. Das Problem dabei: durch die energieintensive Aluminiumproduktion selbst werden riesige Mengen CO2 freigesetzt und die Metallsplitter haben unvorhersehbare Folgen für die globalen Ökosysteme.
Ähnlich problematisch ist der von Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Cruzen gemachte Vorschlag, Millionen Tonnen Sulfat-Teilchen in die Stratosphäre zu entsenden, um einen Abschattungseffekt zu erzeugen wie man ihn von Vulkanausbrüchen her kennt. Durch diese radikale Maßnahme könnte sich innerhalb weniger Jahre die Temperatur auf unserem Planeten auf vorindustrieller Zeit absenken lassen. Doch auch hier gibt es eine ganze Reihe negativer Folgen, die des Vorschlags verlockende Aussicht trüben. Zum einen konnte gezeigt werden, dass die ausgesandten Sulfate selbst die Ozonschicht angreifen, zum anderen wäre ein dauernder Nachschub an Sulfat-Teilchen nötig, um einen anhaltenden Effekt auf die Erderwärmung zu erzielen.
Metallpartikel im Ozean
Eine ähnliche Wirkung erhofft man sich von der Aussendung reflektierender Partikel in den Ozeanen. Dabei stehen neben Metallen auch Stoffe wie Styropor und Plastik zur Diskussion unter Forschern. Welche Auswirkungen dieses Vorgehen für die Meerestiere hätte, kann man sich vorstellen wenn man bedenkt, dass bereits heute Millionen von ihnen am Plastikmüll sterben, der durch die Meere driftet. Diese Abfälle wurden in den letzten Jahrzehnten durch Strömung, Verwitterung und andere Einflüsse in immer kleinere Stücke zerteilt. Die Partikel haben teilweise in Größe, Aussehen und Schwimmverhalten Ähnlichkeiten mit Plankton und vermischen sich mit diesem, so dass sie von Meerestieren mit gefressen werden und so ihre schädliche Wirkung entfalten können.
Düngen der Meere mit Eisen und Harnstoff
Als Plankton bezeichnet man Organismen wie Algen, Pflanzen und Tierchen, die im Wasser leben. Plankton ist die Basis der marinen Nahrungsnetze. Nach Aufnahme von CO2 aus der Luft transportieren diese Organismen das Treibhausgas in die Tiefe. Forscher glauben, dass man diesen Prozess verstärken könnte, indem man das Planktonwachstum durch Einbringen von Eisen oder Harnstoff unterstützt. Welche Mengen an Harnstoff oder Eisen nötig sind um das Wachstum so zu verstärken, dass es gelingt die globalen Emissionen wirksam zu eliminieren ist jedoch unklar.
CO2-Filter
Eine realistische Möglichkeit Kohlendioxid aus der Luft zu entfernen ist der Einsatz von Filtern, die mit einem absorbierenden Material beschichtet sind. Bereits heute sind diese im Einsatz um CO2 aus dem Rauchgas von Kraftwerken abzuscheiden. Physikprofessor Klaus Lackner, der an der Universität in New York forscht, hat einen alternativen Filter entwickelt, der einem künstlichen Baum gleicht und in der Lage ist CO2 mit einem Lösungsmittel aus der Luft zu absorbieren. Allerdings bedarf es weit über 30 Millionen dieser "künstlichen Bäume" um die Menge der globalen Treibhausgas-Emission zu bewältigen.
Wolkenkanonen auf offenem Meer
Wie jeder Sonnenanbeter weiß, erzeugen Wolken einen wirkungsvollen Kühleffekt selbst bei starkem Sonnenschein. Damit Wolken entstehen können bedarf es aber einer genügend hohen Luftfeuchtigkeit und sogenannter Kondensationskeime. Diese könnten künstlich erzeugt werden, indem spezielle Schiffe riesige Mengen an Meerwasser in die Luft versprühen. Das in den Wassertröpfchen enthaltene Salz dient als Kondensationskeim und erzeugt Wolken, die das Sonnenlicht reflektieren können. Würde es gelingen, das Reflektionsvermögen der Wolken insgesamt um durchschnittlich drei Prozent zu erhöhen, wäre das ausreichend, um die globale Erwärmung zu kompensieren.
Bambus und Eukalyptus
Bambus- oder Eukalyptusplantagen gelten als sanfte Möglichkeit im Kampf gegen die Erderwärmung. Diese Pflanzen wachsen sehr schnell und absorbieren gleichzeitig eine große Menge Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Um das Treibhausgas langfristig aus den Ökosystemen fern zu halten, sollten die Stämme verarbeitet oder unter Luftabschluss gelagert werden. Die Kehrseite der Medaille ist, dass es nicht genügend Anbauflächen für diese Pflanzen gibt. Außerdem sind solche Monokulturen relativ artenarm und anfällig für Schädlinge.
So verrückt derartige Ideen wirken - die Perspektive im Klimawandel ist mittlerweile so bedrohlich, dass viele Forscher inzwischen offen über großtechnische Lösungen zur Absorption von Treibhausgasen nachdenken. Dies wäre nur ein weiterer Schritt im Glauben an eine absolute Beherrschbarkeit der Natur durch den menschlichen Erfindergeist. Doch leider eignen sich die vorgestellten Lösungsansätze nicht zur nachhaltigen Problemlösung, da sie die komplexen Wechselwirkungen in der Natur nicht erfassen. Sie können uns bestenfalls eine Atempause im Kampf gegen die Erderwärmung verschaffen. Es muss noch andere Strategien geben, um dem Unvermeidbaren gegenüber zu treten. Ideen sind heute gefragter denn je.
Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: natur+kosmos Juli 2008, wikipedia.de; Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Ideen zur Rettung der Welt
Seite weiterempfehlen:
|
| Nächste Seite... |
|