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Themenseiten: aktuelle Informationen und Tipps zu Themen wie Bambusmöbel, Rattanmöbel, Nachhaltigkeit und Verantwortung

Bambus: Wissenswertes aus 1000 Jahren Bambusnutzung

Wer sich auf unserer Seite www.Tahas.de umschaut, wird erstaunt sein über die Vielseitigkeit von Bambus: aus Bambusrohren kann man Häuser, Brücken, Möbel, ja sogar Fahrradrahmen bauen. Musikinstrumente wie die japanische Flöte werden aus Bambus gefertigt, Naturfasern aus Bambus werden in Autos und in Kleidung eingesetzt und helfen dabei natürliche Ressourcen zu schonen. Einlegesohlen aus Bambuskohle sind ein bewährtes Mittel gegen Schweißfüße. Bambus gehört damit zu den nützlichsten Gewächsen für den Menschen.

Bambus ist ein Gewächs der Tropen und Subtropen, das zur Familie der Süßgräser zählt. Die größten Vorkommen gibt es in Indien und China. Von den weltweit rund 1400 existierenden Arten sind rund 40 Arten wirtschaftlich nutzbar. Der Bambus durchdringt den Boden mit seinem Wurzelwerk, das man Rhizom nennt. Je nach Art erstreckt sich die Wachstumszeit über die verschiedenen Monate des Jahres, es gibt sogar winterharte Spezies, die bis knapp an die Schneegrenze auf 4700 Meter Höhe wachsen. Bambus wächst so schnell, dass man es kaum glauben mag: bis zu 22 Meter im Monat kann er in die Höhe schießen (Bambusa Tulda), dabei wird er bis zu einem halben Meter dick (Dendrocalmus giganteus). Bambus benötigt wenig Wasser, absorbiert Kohlendioxid, schützt vor Bodenerosion und kann Stürmen standhalten.

Bambus ist für viele Menschen eine Lebensgrundlage. In manchen Gegenden der Welt werden Häuser, Brücken, Zäune und Gerüste aus Bambus errichtet, sogar Waffen lassen sich aus den messerscharfen Bambusspitzen fertigen: Blasrohre und Pfeilspitzen ebenso wie Speere und Palisaden. Für Asiaten zählen die Kieselsäure-haltigen Bambussprossen zu den Grundnahrungsmitteln. Kieselsäure ist für das Wachstum von Haut, Knochen und Haaren wichtig. Bambussprossen werden auch zur Behandlung der Depression in der traditionellen Medizin eingesetzt.

Wohlhabende Menschen leisten sich lieber Häuser aus Stein, weshalb Bambus in einigen Gegenden noch immer als Baustoff der Armen zählt und ein schlechtes Image hat. Manche Menschen halten die Bambuspflanzen sogar für einen Schädling, insbesondere in Regionen, in denen Kaffee, Bananen, Tabak und Kakao angebaut wird. Das ist umso bedauerlicher, da Bambus ein umweltverträgliches Material ist und zu den nachwachsenden Rohstoffen zählt. Darüber hinaus ist Bambus elastisch und biegt sich bei Erschütterungen, weshalb er in Erdbebengebieten besser geeignet ist als gemauerte oder betonierte Gebäude. Von einigen wird Bambus deshalb als "Stahl der Zukunft" bezeichnet. Zwar müssen die Bambusrohre mitunter um die halbe Welt verschifft werden, um nach Europa zu gelangen, doch der Energieverbrauch für den Transport ist weit weniger intensiv als der Betrieb von Hochöfen zur Stahlherstellung.

Bambus ist zwar biologisch gesehen ein Gras, chemisch gesehen hat es aber sehr viel Ähnlichkeit mit Holz. Bei der Ernte ist darauf zu achten, dass nur reife Bambushalme geerntet werden, da Bambus durch den Prozess der Verholzung erst seine eigentliche Festigkeit erhält. Danach ist es wichtig, das Material ausreichend zu trocknen und zu behandeln, um es vor Schädlingen zu schützen. Weltweit gibt es seit einigen Jahren eine steigende Nachfrage nach Bambus-Produkten. Heutzutage werden aufwendig designte Bambus-Gehäuse für moderne Unterhaltungselektronik wie Laptops und Notebooks produziert, selbst die bekannten Apple-Produkte iPad, iPhone und iPod gibt es mittlerweile im Bambus-Design. Vergleicht man die Nachfrage nach dem Bambus-Rohstoff, also den Bambusrohren, mit dem Holzmarkt, so nehmen Bambusprodukte nach wie vor einen wesentlich geringeren Anteil ein.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: SWR2, pia.gov.ph
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Bambus im Jahr 2011

Bambus wird in vielen Ländern Asiens, Lateinamerikas und Afrikas seit Jahrtausenden verwendet und zählt zu den nützlichsten Gewächsen für den Menschen. Deshalb wird es Zeit für eine aktuelle Bestandsaufnahme:

Bambus als Baumaterial
Zentralamerika setzt beim Kampf gegen den Klimawandel auf Bambus als Baumaterial für umweltfreundliche und erdbebensichere Häuser. Die Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) hatte bereits 1999 nach einem Erdbeben in Kolumbien geholfen, Häuser aus Bambus für die obdachlose Bevölkerung in den zerstörten Gebieten zu errichten. Umweltschützer und Forscher haben nun in Panama ein Bambus-Netzwerk gegründet, das den Anbau der Pflanze fördern soll. Beteiligt sind dabei auch Experten aus Deutschland, der Schweiz, Kuba, Costa Rica, Ecuador, Kolumbien und Guatemala. Die Mitglieder des Netzwerkes sind der Ansicht, dass Bambus als "pflanzlicher Stahl" ein Hilfsmittel gegen das Abholzen der Wälder und den Klimawandel sein kann.

Bambusfahrrad

Bambus Fahrrad

Design-Student Alexander Vittouris von der Monash University in Australien hat 2011 ein Fahrrad aus Bambus erdacht, dass sich emisionsfrei produzieren lässt. Der Bambusrahmen wächst auf dem Erdboden in einer vorgefertigten Schiene und kann so direkt geerntet werden. Bei der Herstellung kommt er ohne den Verbrauch nicht-erneuerbarer Rohstoffe aus, was eine ökologische und nachhaltige Herangehensweise an die Produktion von Dingen darstellt, die wir täglich verwenden. Statt die Energie großer Industrieanlagen für einen Metallrahmen zu verbrauchen, setzte Vittouris auf die Energie der Natur. Das Fahrrad wird durch die Beinkraft des Fahrer angetrieben und besitzt einen Energiespeicher, der überschüssige Energie zu speichern vermag, und diese zu einem späteren Zeitpunkt wieder abgibt. Das Fahrrad bietet außerdem eine Überdachung zum Schutz für den Fahrer und ein Liegesitz aus geflochtenen Bambus Halmen.

Bambus als Naturfaser
Naturfasern aus Bambus oder Soja sind eine nachhaltige und erneuerbare Alternative zu synthetischen Materialien und kommen zum Beispiel als Isolationsmaterialien in Fahrzeugteilen und Gebäuden zum Einsatz. Durch die Verwendung von Naturfasern in Industrieprodukten gelingt es den Verbrauch nicht-erneuerbarer Ressourcen zu senken und den Ausstoß an Treibhausgasen zu verringern. So lassen sich beispielsweise Bambus und Soja in Kleidung oder abbaubaren Kunststoffen einsetzen. Da fast alle Pflanzenteile wirtschaftlich nutzbar sind, wird eine effiziente Nutzung möglich und weiniger Rohstoffe gehen als Abfall verloren.

Bambus als Geldanlage
Wie die Nachrichtenseite Oxford Mail meldet, hat der Unternehmer David Cox im Juli 2011 die weltweit erste Anleihe auf Bambus herausgegeben. Cox verfügt über einen Master-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften an der Universität Bristol und ist Präsident der EcoPlanet-Gruppe. Er glaubt, dass Bambus durch sein schnelles Wachstum und seine vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in der Lage ist, zur Lösung vieler Probleme, vom Klimawandel bis zum Verschwinden der Regenwälder beizutragen. Herr Cox steht mit barer Münze hinter seinen Ansichten. Seine Firma hat eine 2000 Hektar große Plantage in Nicaragua gekauft und baut dort eine Art von Bambus an, die für wirtschaftliche Zwecke sehr gut nutzbar ist ("Guadua"-Gattung des Bambus). Seine Firma möchte vor allem Unternehmen in den USA für den Einsatz von Bambus, zum Beispiel in Bodenbelägen oder Faserplatten, gewinnen.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: oxfordmail.co.uk, student.designawards.com.au, proplanta, fnp.de, dpa
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Das Rattan-Projekt - Produzieren ohne zu zerstören

Rattan oder Peddigrohr - so bezeichnet man das Produkt aus dem Stamm von Rotang-Palmen, einer Kletterpflanze in den Regenwäldern Südostasiens. Diese Palmen können bis zu 150 Meter lang werden und liefern dadurch den Rohstoff, der zum Beispiel für die Herstellung von Rattanmöbeln verwendet wird.

In den ländlichen Gebieten Südostasiens bestreiten die Menschen fast die Hälfte ihrer Einkünfte durch die Bewirtschaftung von Rattan. Die steigende globale Nachfrage nach dem Naturprodukt Rattan hat in den vergangenen Jahren ernsthafte Schäden am Ökosystem des Regenwaldes hinterlassen. Die übermäßige Ernte gefährdet zunehmend das ökologische Gleichgewicht zwischen den Rotang-Palmen und den von ihnen bewachsenen Bäumen im Regenwald, was wiederrum zu einem Rückgang der Rattan-Bestände führt. Um das wirtschaftliche Einkommen der Bevölkerung zu erhalten wird Regenwald abgeholzt, damit neue Plantagen für Rattan oder Kautschuk entstehen können.

Vor diesem Hintergrund startete im Jahr 2009 der World Wide Fund For Nature (WWF) im indonesischen Mekong-Delta, auf einer Fläche fast halb so groß wie Österreich, ein Projekt mit dem Ziel die Ernte sowie die Verarbeitung von Rattan in Zukunft nach ökologischen und nachhaltigen Grundsätzen durchzuführen, also ohne dem Regenwald zu schaden.

Die Umsetzung konkreter Maßnahmen umfasst dabei Schulungen für Erntehelfer, Händler und Verarbeitungsbetriebe sowie die Verteilung von Informationsbroschüren oder das Zeigen von Lehrfilmen. Dadurch soll der Bevölkerung das Wissen über den ökologischen Umgang mit Rattan vermittelt werden. Im Bereich der Rattan-Verarbeitung gibt es schon deshalb ein großes Einsparpotential, weil bis zu 50 Prozent des Rattan-Rohmaterials als Abfall verloren gehen. Durch ökologische Bewirtschaftung und den Verzicht auf großflächige Plantagen wird der Regenwald selbst geschützt und die Einkommensquelle der dort lebenden Menschen bleibt erhalten.

Das WWF-Projekt im Mekong-Delta ist für mehrere Jahre geplant und wird zirka 24 Millionen Euro kosten. Ein Großteil der Summe wird von der EU beigesteuert, der schwedische Möbelkonzern IKEA und die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG) lassen zusammen rund eine Million Euro in das Projekt fließen. Finanziell begleitet wird das Projekt außerdem vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de ; Quellen: WWF, waldportal.org, Die Presse vom 11.12.08
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Ökomöbel, grüne Möbel, Biomöbel - alles Möbel oder was?

Das Thema Nachhaltigkeit beim Möbelkauf ist aufgrund weiter steigenden Energie- und Rohstoffpreise sowie vor dem Hintergrund der aktuellen Klimafragen aktueller denn je. Wie eine Studie der amerikanischen Möbelhändler-Organisation Sustainable Furnishings Council (SFC) ergab, liegt bei einem Großteil der Möbelkäufer ein großes Interesse an umweltfreundlichen Möbeln vor. Ungefähr die Hälfte der Befragten gab an, bereit im eigenen Haushalt Maßnahmen im Sinne des Umweltschutzes umzusetzen, wie zum Beispiel Mülltrennung, die Umstellung auf Energiesparlampen und Kauf umweltfreundlicher Produkte. Im Bereich der „grünen“ Möbel herrsche immer noch eine gewisse Kaufzurückhaltung. Hier könne gerade einmal ein Anteil von ungefähr 4% festgestellt werden. Die höchste Kaufbereitschaft für Biomöbel signalisierten Eltern bei der Anschaffung von umweltfreundlichen Kindermöbeln.

Wenn man im Internet auf die Suche nach "grünen Möbeln" geht, fällt es oft schwer den Überblick zu behalten. Möbelhersteller versuchen sich mit verkaufsfördernden Argumenten zu überbieten, andere gehen sogar soweit, die Konkurrenz öffentlich zu verunglimpfen. Für interessierte Kunden ist es nicht immer auf den ersten Blick möglich, zwischen einer neutralen Darstellung von Fakten einerseits und Polemik andererseits zu unterscheiden. Wir wollen Ihnen deshalb ein paar Werkzeuge an die Hand geben, die Ihnen helfen sollen, die Sachlage zu erkennen und die richtigen Entscheidungen beim Möbelkauf zu treffen.

Was bedeuten die Begriffe "Ökologische Möbel", "grüne Möbel" und "Biomöbel"?
Nicht jedes Möbel schadet in gleichem Maße der Umwelt. Die CO2-Bilanz von Produkten entsteht aus der Summe einzelner Teilbereiche, denn Möbel müssen produziert, transportiert und wieder entsorgt werden. Rohstoffe für die Produktion müssen erst einmal unter Energieverbauch gewonnen werden, später werden die Möbel über weite Strecken transportiert, um zum Möbelhändler und letzten Endes zum Kunden zu gelangen. Ist die Lebensdauer des Möbels abgelaufen, erfolgt die Entsorgung oft durch Verbrennung, wobei auch noch einmal CO2 entsteht. Auf allen Abschnitten kann man versuchen den CO2-Ausstoß zu senken und natürliche Ressourcen zu schonen. Möbel mit der Bezeichnung "Ökomöbel", "grüne Möbel" oder "Biomöbel" bringen die Anstrengung eines Möbelproduzenten zum Ausdruck, weder bei der Herstellung, noch beim Gebrauch oder in der Entsorgung, der Umwelt und der Gesundheit des Menschen zu schaden.

Was ist der Unterschied zwischen nachhaltiger und konventioneller Produktion?
Es gibt drei Grundlagen für Nachhaltigkeit: Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Die Vermeidung von Umweltschäden, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für die Arbeiter, und die Senkung von Kosten für den Nachschub an Rohstoffen sind einige Ziele, die erfüllt werden müssen. Auf den Einsatz giftiger Chemikalien und zusätzlicher Materialien wie Nägel oder Schrauben sollte bei der Herstellung so weit wie möglich verzichtet werden. Lange und unnötige Transportwege lassen sich durch eine Optimierung von Lagerung und Logistik erreichen. Im Unterschied zu nachhaltiger Produktion werden diese Ziele bei einer konventionellen Produktion nicht aktiv verfolgt.

Wie erkenne ich nachhaltige Produkte?
Leider sieht man einem Möbelstück beim Kauf nicht an, unter welchen Produktionsbedingungen es hergestellt wurde. Deshalb empfiehlt sich direktes Nachfragen beim Hersteller, wo die Möbel produziert wurden, welche Rohstoffe verwendet wurden und wie die Gesundheitsverträglichkeit des Möbels einzuschätzen ist. Hier einige grundsätzliche Hinweise für Sie als Kunden:
Durch die Verwendung von nachwachsenden natürlichen Rohstoffen wie z.B. Bambus oder Wolle gelingt eine Schonung wertvoller Umweltressourcen. Wenn Holz verwendet wird, dann sollte es aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen, die zum Beispiel durch die Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde. Anstelle von Leim oder zusätzliche Metallstücke sollten Dübelverbindungen verbaut werden, denn sie erleichtern die Wiederverwendung von Rohstoffen des Möbels am Ende des Produktlebenszyklus. Einbußen an der Stabilität des Möbels müssen dabei nicht zwangsläufig entstehen. Im Gebrauch sollten Möbel grundsätzlich pflegeleicht und leicht zu reparieren sein. Ein guter Möbel-Hersteller wird im Interesse seiner Kunden langlebige Möbel bester Qualität konstruieren.

Massivholzmöbel
Wie oben schon erwähnt, sollte das Holz für Massivholzmöbel aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen und im Laufe des Herstellungsprozesses sollten die Transportwege kurz gehalten werden. Einige Hersteller lassen das Holz für die Möbelproduktion in Billiglohnländer transportieren und schicken die fertigen Möbel dann über lange Strecken nach Deutschland. Der Transport über Land oder Wasser verbraucht in der Regel Erdöl und dabei entsteht das Treibhausgas Kohlendioxid CO2. Ein guter Hersteller wird auf den sparsamen Einsatz von Echtholz in Massivholzmöbeln achten, und an nicht sichtbaren Stellen stattdessen Laminate oder Sperrholz verbauen. Bei der Oberflächenbehandlung sollten nur lösungsmittelfreie Lacken auf Wasserbasis, Öle und Wachse auf natürlicher Basis zum Einsatz kommen. Als Kunde profitieren Sie von einer Verbesserung des Raumklimas durch die offenen Poren im Holz ihrer Möbel.

Polstermöbel
Gerade bei Polstermöbeln empfiehlt es sich beim Hersteller nachzufragen, welche Stoffe bei der Produktion eingesetzt wurde, bzw. ob auf den Einsatz gesundheitsschädlicher Substanzen verzichtet wurde. Grundsätzlich sollte der Einsatz von Klebern auf ein Minimum reduziert sein, die Verwendung von natürlichem Latex in Polstern ist zu empfehlen, doch Vorsicht: von einer Latexallergie ist eine wachsenden Anzahl von Menschen betroffen, der Auslöser: Naturlatex. Den Polstern sollten außerdem keine Motten- und Flammschutzmittel beigemischt worden sein und die Bezugsstoffe für Polstermöbel sollten nicht aus synthetischen Fasern bestehen, sondern aus kontrolliert biologischem Anbau stammen. Eingesetzte Farbstoffe dürfen laut Gesetzgeber keine Azofarben enthalten.

Kunststoffmöbel wie z.B. Polyrattan-Möbel
Ökologisch sinnvolle Möbel werden unter größtmöglichem Verzicht auf Erdölchemie hergestellt. Da Polyrattan wie die meisten anderen Kunststoffe auch aus Mineralöl erzeugt wird, ist die Herstellung von Polyrattanmöbeln weder Ressourcen schonend noch energiesparend. Auch Greenpeace bezeichnete einige Rattan-Produkte in der Vergangenheit mehrfach als "Klimakiller". Hinzu kommt, dass viele Wertstoffhöfe sperriges Gut wie Gartenmöbel oder Liegen nicht annehmen, wodurch die Zuführung zum Recycling-System erschwert wird.

Sind Biomöbel wirklich teurer?
Es gibt drei Gewinner, die von nachhaltiger Möbel-Produktion profitieren: die Umwelt, die Gesellschaft und die Wirtschaft. Schonung natürlicher Ressourcen und ein besserer Schutz der Wälder kommt jedem Ökosystem zugute. Ein nachhaltiger Ansatz unterstützt die Arbeiter bei der Wahrung von Mitarbeiterrechten, hilft bei der Armutsbekämpfung und ist langfristig geeignet soziale Ungerechtigkeit global abzubauen. Gesunde Arbeitsbedingungen helfen bei der Entlastung der sozialen Sicherungssystemen und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig wird die Kommunikation unter den beteiligten Gruppen gefördert, was sich durch einen besseren Informationsfluss positiv auf die Produktqualität und die Wettbewerbsfähigkeit des Produzenten auswirkt. Für Hersteller ist eine nachhaltige Produktion mit der Senkung von Kosten in verschiedenen Bereichen verbunden. So lassen sich durch die Reduzierung von Abfällen die Wiederbeschaffungskosten für Rohstoffe deutlich senken, auch an Kosten für Zusatzstoffe kann gespart werden. Die kürzeren Transportwege erlauben es Einsparungen durch geringeren Energieverbrauch an die Kunden weiterzugeben, was sich wiederrum in einer stärkeren Wettbewerbsposition für den Hersteller auszahlt.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: dpa, wikipedia
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Rattanmöbel: Informationen und Tipps zum Thema Möbel aus Rattan

Rattanmöbel gehören zu den Lieblingsstücken vieler Möbeldesigner und Möbelkäufer. Leider verursacht die konventionelle Rattan-Ernte ernsthafte Schäden am Regenwald und dem damit verbundenen Ökosystem. Laut World Wide Fund For Nature (WWF) ist der globale Handel mit Rattan in den Jahren 2006 und 2008 um 26 Prozent zurück gegangen. Dies sei in erster Linie auf einen Verlust an Waldfläche und damit verbundenen Rattan-Vorkommen zurückzuführen. Nachhaltig produziertes Rattan ist daher dringend notwendig. Die Länderorganisationen des WWF, darunter Schweden, Österreich und Schweiz haben deshalb in Vietnam, Kambodscha und Laos eine umwelt- und sozialverträgliche Bewirtschaftung der Rattan-Vorkommen entwickelt.

Rattanpalmen wachsen bis zu 100 Metern kletternd und lianenartig an anderen Bäumen empor. Indonesien hat neben Indien, Laos und Kambodscha weltweit gesehen die höchsten Rattan Vorkommen. Zirka 80 Prozent der verfügbaren Rattanprodukte weltweit kommen aus Indonesien. Die bekannteste Verwendung von Rattan und Peddigrohr sind Korbwaren und geflochtene Möbel, z. B. Stühle oder Sessel.

Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründet. Derzeit sind 116 hauptamtliche Mitarbeiter, die meisten in der Frankfurter Zentrale des WWF in Deutschland, beschäftigt.  Schwerpunkte der Arbeit des WWF ist unter anderem die Durchführung von nationalen und internationalen Projekten zum Schutz bedrohter Pflanzen- und Tierarten, sowie gefährdeter Naturlandschaften. Der WWF fordert zum Beispiel:

  • Klimaschutz: Reduktion des Kohlendioxids bis 2020 um 40 % gegenüber 1990, Steigerung der erneuerbaren Energien, Ausstieg aus der Atomindustrie
  • Meeresfischerei: Abbau der EU-Fangflotte um mind. 40 %,Förderung der Fischerei, die den Meeresboden unangetastet lässt und ohne Beifang auskommt
  • Agrarpolitik: ( Subventionen an die Einhaltung EU-weiter Umweltstandards knüpfen, Beitrittsländer bereits jetzt bei der Umsetzung der umweltverträglichen Landwirtschaft unterstützten)
  • Schutz der Wälder (FSC- Gütesiegel verbreiten, Zusammenarbeit zwischen Geldgebern, Entwicklungshilfe- und Naturschutzorganisationen ausweiten)

Autor: Nils Wohlfarth, Publisher: www.Tahas.de, Quellen: World Wide Fund For Nature (WWF), wikipedia.de
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Fairer Handel - Fair Trade

Als Fairer Handel (englisch Fair Trade) wird ein kontrollierter Handel bezeichnet, bei dem die Erzeugerpreise für die gehandelten Produkte üblicherweise über dem jeweiligen Weltmarktpreis angesetzt werden. Damit soll den Produzenten ein höheres und verlässlicheres Einkommen als im herkömmlichen Handel ermöglicht werden. In der Produktion sollen außerdem internationale Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt. Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte Produzenten und Arbeiter leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung. Fairhandelsorganisationen sind aktiv damit beschäftigt, die Hersteller zu unterstützen, das Bewusstsein für Handelsabläufe zu steigern und für Veränderungen bei den Regeln und dem Ausüben des konventionellen internationalen Handels zu kämpfen.

Laut der Dachorganisation Fairtrade Labelling Organizations International profitieren über 1,4 Millionen Landwirte vom fairen Handel.

Im Einzelnen unterstützen Befürworter des fairen Handels generell die folgenden Grundsätze:

• Zahlung eines fairen Preises: Der Preis soll im Dialog zwischen den Handelspartnern festgelegt werden und unabhängig von den Schwankungen der Weltmarktpreise stets die Produktionskosten decken, die Existenz der Produzenten sichern, eine sozial gerechte und umweltverträgliche Produktion ermöglichen.

• Sozialverträgliche Arbeitsbedingungen: Das Arbeitsumfeld muss sicher und gesundheitsverträglich sein. Ausbeutung, Kinder- und Sklavenarbeit ist verboten. Die Gewerkschaftsfreiheit muss gegeben sein.

• Gleichberechtigung von Frauen: Frauen werden immer für ihren Beitrag im Herstellungsprozess angemessen bezahlt und innerhalb ihrer jeweiligen Organisationen gestärkt.

Fairer Handel ist eine Strategie zur Linderung von Armut und zur Förderung einer nachhaltigen Entwicklung. Er soll Chancen für Hersteller schaffen, die wirtschaftlich benachteiligt oder vom bestehenden Handelssystem an den Rand gedrängt worden sind.

Traditionell befasst sich der Faire Handel mit landwirtschaftlichen Gütern, die aus Entwicklungsländern in Industrieländer exportiert werden. Das Zertifizierungssystem umfasst heute Kaffee, (Eis-)Tee, Bananen und weiteres frisches und getrocknetes Obst, Säfte, Kakao und Schokolade, (Rohr-)Zucker, Honig, Nüsse, pflanzliches Öl, Reis, Gewürze, Baumwollprodukte und Wein. Für handgefertigte Teppiche existieren eigene Gütesiegel wie Rugmark, insbesondere seit die Problematik der Kinderarbeit in diesem Bereich bekannt geworden ist. Auch für Schnittblumen existiert seit 1998 ein eigenes Siegel unter dem Namen Flowerlabel, das durch den gemeinnützigen Verein Flower Label Program vergeben wird.

Neben den allgemeinen Kriterien – Einhaltung der Menschenrechte, Gewerkschaftsfreiheit, Verbot von Kinderarbeit und Sklaverei in der Produktion, im Gegenzug Zahlung eines festgelegten „fairen“ Preises, der die Produktionskosten deckt und die Existenz der Produzenten sichert – sind für die einzelnen Produkte spezifische Kriterien festgelegt, insbesondere in Bezug auf den Anbau und die entsprechende Ökologie. Biologische Landwirtschaft ist bei den meisten Gütesiegeln nicht zwingend vorgeschrieben, obwohl bestimmte Pestizide untersagt sind.

Zwei umfassende Analysen aus den Jahren 2008 und 2009, die zahlreiche Studien über den Fairen Handel ausgewertet haben, kommen zu dem Schluss, dass der Faire Handel einen bedeutenden Entwicklungsbeitrag leistet und meist das Leben der an der Produktion beteiligten Menschen und Familien verbessert. So haben viele Studien ergeben, dass der Faire Handel Selbstvertrauen, Würde und Soziales Kapital der Bauern fördert. Die meisten Studien lassen den Schluss besserer wirtschaftlicher Umstände zu, wenn auch nicht immer eindeutig in einem zur Deckung der Grundbedürfnisse ausreichendem Maß. Besonders hervorgehoben werden höhere wirtschaftliche Stabilität und besserer Zugang zu Krediten. Fairer Handel korreliert signifikant mit verbesserter Gesundheit, höherem Nahrungsmittelverbrauch und häufigerem Schulbesuch. Er fördert stabile, langlebige Institutionen, verbessert den Marktzugang und führt zu diversifizierter Produktion. Kaum erforscht ist, inwieweit Fairer Handel Umweltverbesserungen bewirkt. Am wenigsten hat der Faire Handel zu dem häufig geäußerten Ziel einer besseren Geschlechtergerechtigkeit beigetragen.

Ein Kritikpunkt am fairen Handel ist die oft fehlende Transparenz der Preiszusammensetzung von Produkten des fairen Handels: Für den Verbraucher ist oft nicht genau nachzuvollziehen, wer in der Wertschöpfungskette welchen Anteil an den Mehrpreisen erhält. Die Preisdifferenz fair gehandelter Produkte im Vergleich zu konventionell gehandelten sei deutlich höher als der Mehrbetrag, den die Produzenten erhalten. Aus ökonomischer Sicht wird kritisiert, dass der Preis nicht mehr durch wertfreie Preisbildungsmechanismen gesteuert wird, sondern von Organisationen festgesetzt wird. Da ein gerechter Preis nicht objektiv feststellbar sei, sei der festgesetzte Preis willkürlich. Weiterhin bestünde die Gefahr von Korruption und Ineffizienz, weil der Erfolg der Produzenten nicht länger von ihrer Produktivität, sondern von der Mitgliedschaft in einer fairhandelszertifizierten Organisation abhängt.

Der Faire Handel sei laut Paul Collier ein Instrument der Wohltätigkeit, das Bauern einen Anreiz setze, ihre armutsfördernde Produktion fortzusetzen. Die Bewegung reflektiere ein antimodernes Idyll, da die Farmen klein und familienbetrieben sein müssen und moderne Agrartechnologien wie Mechanisierung, Skalenerträge, Pflanzenschutzmittel und Gentechnik vernachlässigt und sogar aktiv vermieden werden. Manche kritisieren, dass der faire Handel durch seine Bezeichnung impliziere, dass jeglicher andere Handel unfair sei. Dies sei so nicht zutreffend, benachteilige und schädige alle Hersteller, die nicht fairhandelszertifiziert sind.

Hier sind nur 10 Gründe, die dafür sprechen Fair Trade Produkte zu kaufen:

1. Fairer Handel bedeutet faire Löhne und Arbeitsbedingungen für benachteiligte Bauern und Produzenten.

Durch die Wahl von Fair Trade Produkten, unterstützt Verbraucher gesunde und sichere Arbeitsbedingungen für die Bauern und Handwerker und schaffen wirtschaftliche Chancen für benachteiligte ProduzentInnen.

2. Fair Trade fördert ökologische Nachhaltigkeit.

Durch die Verwendung von umweltfreundlichen Anbaumethoden oder Rohstoffe unterstützt Fair Trade nachhaltige Praktiken, um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

3. Fair Trade schützt Kinder.

Kinderarbeit ist für Fair Trade Produkte verboten. Lokale Fair-Trade Manager verteidigen die Rechte der Kinder auf Sicherheit und Bildung. Unternehmen respektieren und unterstützen die lokalen Gesetze und sozialen Normen.

4. Fair Trade stärkt benachteiligte Produzenten.

Fair Trade erleichtert Produzenten den Zugang zu Krediten, sowie zu Möglichkeiten für den Aufbau ihrer technischen und betriebswirtschaftlichen Fähigkeiten.

5. Fair Trade ist sicher.

Fair Trade begrenzt die Verwendung von schädlichen Agrochemikalien, die eine Gefahr für die Gesundheit der Bauern darstellen. Das bedeutet, dass Fair Trade Lebensmittel mehr Sicherheit bieten für Sie als Kunden und die Bauern, die es angebaut haben.

6. Fair Trade unterstützt Gemeinden.

Durch die Zusammenarbeit mit Fair Trade sind Handwerkern und Kleinbauern in der Lage in ihre Gemeinden zu investieren, um eine Verbesserung der Wohnsituation, Gesundheit und Schulen zu erreichen.

7. Fairer Handel ist Handel mit dem Bauern und Handwerker rechnen können.

Fair Trade verpflichtet sich zur Stärkung direkter, langfristige Partnerschaften zwischen Käufern und Herstellern. Diese Partnerschaften bieten einen Weg für die Käufer, qualitativ hochwertige Produkte zu kaufen, von Leuten, denen sie vertrauen können. Gleichzeitig bietet sich eine nachhaltige und zuverlässige Möglichkeit für Landwirte, Handwerker und ihre Familien, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

8. Fair Trade verbindet Sie mit anderen Kulturen.

Fair Trade Produkte sind einzigartig. Sie stehen in Verbindung zu den Orten, wo sie herkommen und den Menschen, die sie hergestellt haben. Fair Trade-Produkte spiegeln die Menschen und ihre Kultur wieder, aus der sie stammen.

9. Fairer Handel bedeutet eine nachhaltige lokale Wirtschaft.

Fair Trade gibt Bauern und Handwerker die Kontrolle über ihre eigene Zukunft. Sie arbeiten für ihr eigenes Unternehmen, und nicht für einen Mittelsmann. Die Gewinne bleiben in ihren Gemeinden und gehen zurück in ihre Geschäfte.

10. Fairer Handel bedeutet, dass es zählt was Sie kaufen.

Durch die Wahl von Fair Trade-Produkten haben Sie nicht nur Zugriff auf qualitativ hochwertige Produkte, sondern haben eine Bedeutung im Leben der Menschen, die diese Produkte hergestellt haben.

Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: Fair Trade Resource Network, wikipedia.de
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Möbelkauf im Internet: Risiken, Vorschriften, Sicherheit

Wer im Internet auf die Suche nach neuen Möbeln geht, sieht sich einer Fülle von Angeboten gegenüber und hat im wahrsten Sinne des Wortes die Qual der Wahl. Gibt es für viele Produkte, wie zum Beispiel Lebensmittel oder Kinderspielzeug, vom Gesetzgeber erlassene Vorschriften hinsichtlich Inhaltsstoffe oder Kennzeichnungspflicht, so sind die gesetzlichen Auflagen für Möbel im Vergleich recht überschaubar.

Grundsätzliche Tipps zum Thema "Möbel im Internet kaufen":
Ökologisch sinnvolle Möbel werden unter größtmöglichem Verzicht auf Erdölchemie hergestellt und der Einsatz von Klebern sollte auf ein Minimum reduziert sein. Durch die Verwendung von nachwachsenden natürlichen Rohstoffen wie z.B. Bambus oder Wolle gelingt eine Schonung wertvoller Ressourcen. Wenn Holz oder Rattan verwendet wird, dann sollte es aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen, die zum Beispiel durch die Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde. Achten Sie auch darauf, dass die Möbel pflegeleicht und bei Bedarf leicht zu reinigen sind. Deshalb ist es von Vorteil, wenn der Möbelbezug abnehmbar und waschbar ist. Für Allergiker sind Polstermöbel unter Verwendung von Naturlatex nicht geeignet.

Echte Verbote gibt es zum Beispiel für den Einsatz von Chemikalien wie Formaldehyd in Holz und Azofarbstoffe in Textilien. Grund dafür sind die allergieauslösenden und/oder krebserzeugenden Eigenschaften dieser Stoffe. Älteren Semestern wird das Holzschutzmittel PCP (Pentachlorphenol) noch erinnerlich sein, welches in den 70er Jahren verwendet wurde und sich dann später in Polstermöbeln nachweisen ließ. Formaldehyd wurde vor ähnlich langer Zeit zum Beispiel in Leimen für Spanplatten bei der Möbelherstellung eingesetzt.

Weitere gesetzliche Auflagen erfolgen in Deutschland durch die Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV) für bestimmt Flammschutzmittel, und die Lösungsmittelverordnung, die bestimmte Stoffe über einen als unbedenklich eingestuften Grenzwert hinaus verbietet. Das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz sieht für Hersteller und Händler umfassende Informations- und Identifikationspflichten vor. Jedes Produkt muss eindeutig seinem Hersteller zuzuordnen sein, außerdem muss der Verbraucher über alle möglichen Gefährdungen seiner Sicherheit, die sich aus dem Gebrauch oder der vorhersehbaren Falschanwendung ergeben, aufgeklärt werden. Produkte, bei denen mangelnde Sicherheit festgestellt wird, müssen vom Markt genommen werden. All das führte in den letzten Jahren zur Entwicklung deutlich lösungsmittelärmerer, also gesundheitlich unbedenklicherer Möbel.

Sollten Sie an Möbeln eines ausländischen Herstellers Gefallen finden und über eine Bestellung der Möbel über das Internet nachdenken, so wird es Sie freuen zu hören, dass sich auch ausländische Möbellieferanten an die deutschen Bestimmungen halten müssen, um ihre Möbel hier verkaufen zu dürfen. Die Einhaltung dieser Vorschriften wird stichpunktartig von den landeschemischen Untersuchungsämtern und vom Verbraucherschutz kontrolliert. Zudem gibt es auch im Ausland Vorschriften zum Einsatz bestimmter Stoffe in der Möbelproduktion, die je nach Land strenger oder weniger streng als in Deutschland ausfallen. Die Zeiten, in denen man im selben Raum mit der frisch gekauften Schrankwand Kopfschmerzen bekam, gehören somit der Vergangenheit an.

Beim Kauf von Rattan- oder Bambusmöbeln sollte man sich die Möbel genau anschauen. Fast alle Möbelhändler importieren ihre Bambus- oder Rattanmöbel aus Ländern, in denen diese Materialien wachsen, meist aus Indonesien oder Vietnam. Das Design ist deshalb in den wenigsten Fällen den europäischen, bzw. deutschen Lebensverhältnissen angepasst. Dies macht sich durch mangelnde Stabilität und eine verkürzte Lebensdauer der Möbel bemerkbar. Achten Sie deshalb beim Kauf ihrer Möbel auf Stabilität und Langlebigkeit.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: wikipedia
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Polyrattan: Informationen und Tipps zum Thema Möbel aus Polyrattan

Bei der Herstellung von Möbeln kommt neben Holz, Edelstahl und Aluminium auch Rattan in Frage. In den letzten Jahren ist die Nachfrage nach dem künstlich hergestellten Rattan-Flechtmaterial, dem sogenannten "Polyrattan" vor allem beim Kauf von Gartenmöbeln stark gestiegen. Gründe dafür sind vor allem die optische Ähnlichkeit mit Möbeln aus natürlichen Rattan-Geflechten, die Elastizität und Stabilität beim Gebrauch und das geringe Gewicht.

Die ersten Polyrattan Gartenmöbel entstanden um 1980. Zu dieser Zeit spezialisierte sich in Indonesien eine Firma auf die Herstellung von Polyrattan Möbeln für den weltweiten Export, vor allem nach Frankreich und Deutschland. Bis heute werden die hierzulande oft zu sehenden Loungemöbel aus Polyrattan vorwiegend in Niedriglohnländern wie Indonesien produziert. Neben Gartenmöbeln werden auch Zäune, Liegen, Sitzgruppen für Lounges, Körbe, Pflanzkübel, Tische, Stühle und vieles mehr aus Polyrattan produziert.

Kritik an der Umweltfreundlichkeit von Polyrattan-Gartenmöbeln kam in den letzten Jahren vor allem von Greenpeace, die zum Beispiel die Produkte der deutschen Hagebau-Gruppe medienwirksam als "Klimakiller" bezeichneten. Von einigen Herstellern werden Möbel aus Polyrattan gern mit einer sogenannten "Wetterbeständigkeit" und einer Beständigkeit gegenüber UV-Strahlung beworben. Dazu ist anzumerken, dass derzeit nur sehr wenige Hersteller über standardisierte Test- und Prüfverfahren eine UV- und Wetterbeständigkeit nachweisen können.

Weiterhin wird oft die Recycling-Fähigkeit von Polyrattan-Produkten als Verkaufsargument ins Feld geführt oder ein besonderer Nutzen für die Umwelt suggeriert. Dies ist jedoch nicht ganz richtig, denn Polyrattan wird - wie die meisten Kunststoffe auch - aus Mineralöl erzeugt, was die Herstellung von Polyrattanmöbeln weder Ressourcen schonend noch energiesparend werden lässt. Hinzu kommt, dass heute noch viele Wertstoffhöfe sperriges Gut wie Gartenmöbel oder Liegen nicht annehmen, wodurch die Zuführung zum Recycling-System erschwert wird.

Autor: Nils Wohlfarth, Publisher: www.Tahas.de, Quellen: World Wide Fund For Nature (WWF), wikipedia.de
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Gartenmöbel: Pflegetipps für Gartenmöbel

Gartenmöbel sind ein wichtiger Bestandteil der Garten-Einrichtung und sollen neben ihrem praktischen Nutzen auch zum Wohlfühlen im Freien des eigenen Gartens beitragen. Gerade zu Beginn der Frühlingszeit kommt es häufig noch nachts zu Minustemperaturen oder sogar zu Bodenfrost. Tagsüber steigen die Temperaturen dann oft wieder deutlich in den Plusbereich. Da sich die Sommermonate hierzulande wettertechnisch sehr wechselhaft gestalten können, muss stets mit dem ein oder anderen Regenschauer gerechnet werden. Die hohe Sonneneinstrahlung kann in der Mittagszeit zu einer starken UV-Intensität führen, die nicht nur uns Menschen zu schaffen macht. Gerade bei Gartenmöbeln, die zwischen April und September im Freien aufgestellt sind, hinterlassen stark wechselnde Witterungsbedingungen häufig schon im ersten Jahr ihres Einsatzes im Garten deutliche Spuren. Neben dem Ausbleichen der Farbpigmente durch UV-Strahlung kann es bei Möbeln aus Kunststoff zu einer Verformung oder einer Vergröberung des Materials kommen, wodurch die Oberfläche spröde wird und Schmutzpartikel leichter eindringen können.

Kunststoff-Gartenmöbel:
Je nach Material gibt es verschiedene Möglichkeiten die eigenen Gartenmöbel vor frühzeitiger Alterung zu schützen. Bei Gartenmöbeln aus Kunstsoff ist die Gefahr des Ausbleichens der Farbpigmente am größten, deshalb sollten Sie bei Kunststoff-Gartenmöbeln generell zu starke Sonneneinstrahlung meiden indem Sie ihren Möbeln ein schattiges Plätzchen in ihrem Garten zuweisen. Dadurch schlagen Sie zwei Fliegen mit einer Klappe, denn das Problem der Verformung des Materials durch Hitze erledigt sich dadurch meistens mit.

Rattan oder Bambus Gartenmöbel:
Gartenmöbel aus Rattan oder Bambus sind zwar an sich sehr pflegeleicht und passen optisch wohl auch am besten in einen saftig grünen Garten, jedoch sind weder Bambus- noch Rattanmöbel für den längeren Einsatz unter freiem Himmel geeignet. Der Grund dafür: die hohen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit in unseren Breiten macht die Oberfläche rau und lässt Rattan trocken werden bis es typischerweise aufsplittert und bricht. Deshalb empfiehlt sich die Aufstellung derartiger Möbel unter relativ konstanten Temperaturbedingungen vor allem im Innenbereich wie dem Wintergarten oder überdachten Balkon. Unter solchen Bedingungen entfalten Bambusmöbel bzw. Rattanmöbel über lange Zeit ihre mediterrane Ausstrahlung zur Freude ihrer Besitzer. Dann reicht es auch vollkommen aus, diese Möbel von Zeit zu Zeit mit feuchtem Abwischen oder Leinsamenöl zu pflegen.

Teakholz-Gartenmöbel:
Ähnlich verhält es sich mit Gartenmöbeln aus Teakholz: diese belohnen ihre Besitzer mit Langlebigkeit für das Abwischen mit einem feuchten Tuch oder eine Einreibung mit Leinsamenöl. Zudem lässt sich die rau gewordene Teakholz-Oberfläche durch Nachschleifen wieder deutlich auffrischen.

Polyrattan-Gartenmöbel:
Wer auf die Flechttechnik und den Anblick von Rattan-Gartenmöbeln im Freien nicht verzichten mag, dem bieten sich mit Polyrattan-Gartenmöbeln eine echte Alternative zu herkömmlichen Kunststoffmöbeln. Die Vorteile sind neben dem geringen Anschaffungspreis und der unkomplizierten Pflege auch das geringe Gewicht, was die Lagerung und den Transport erleichtert. Jedoch auch hier sollte auf zu starke Sonneneinstrahlung geachtet werden, denn die wenigsten Polyrattan-Gartenmöbel sind farbecht und hitzebeständig. Manchmal reicht schon das Abstellen eines schweren Gegenstandes um die Oberfläche bei starker Sonne zu verformen. Zudem werden Polyrattan-Produkte aus Mineralöl hergestellt, was ihre Fertigung weder umweltschonend noch energiesparend macht.

Abdeckung für Gartenmöbel
Für alle Sorten von Gartenmöbeln eignet sich in der regnerischen Zeit die Abdeckung mit einer Abdeckhaube. Diese bekommt man schon für wenig Geld in jedem Baumarkt. Der Schutz des Gartenmöbels wird umso besser funktionieren je genauer die Abdeckhaube die Grundform ihres Möbels umschließt. Sie sollten sich also vor dem Kauf die Maße ihrer Gartenstühle und Gartentische beschaffen. Im Baumarkt lässt sich so viel leichter die benötigte Größe der Abdeckplane bestimmen. Damit die Plane auch bei starken Windböen nicht abhebt, empfiehlt es sich die Plane durch Metallösen oder mit Gewichten am Boden zu befestigen. Dies wird am besten gelingen, wenn sie die Größe der Abdeckhaube etwas großzügiger wählen. Schlagen Sie ruhig zwischen 20 und 30 Zentimeter im Durchmesser auf. Viel zu groß sollte die Abdeckung für ihre Gartenmöbel allerdings auch nicht gewählt werden, denn bei zu großer Abdeckhaube kann die feuchte Luft darunter nicht mehr richtig zirkulieren und es besteht die Gefahr der Schimmelbildung.

Spray und Schutzlack für Gartenmöbel
Bei Gartenmöbeln aus Holz ist eine Imprägnierung mit Schutzlack zu empfehlen, da dieser die Holzoberfläche glättet und dadurch wasserabweisend wirkt. Von der Verwendung von Schutzsprays möchten wir abraten, denn schon bei leichtem Wind lässt sich der Spray nur noch sehr ungenau auf den Oberflächen dosieren, sodass sich dabei ein Großteil der Emissionen in die Umgebung verflüchtigt.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: nachhaltigleben.ch
Permalink: Gartenmöbel: Pflegetipps für Gartenmöbel

Bambus - eine Alternative zu Rattan?

Rattan ist ein alternativer Werkstoff, aus dem heutzutage vor allem Möbel hergestellt werden. Angebaut und verschifft wird er vor allem aus Malaysien, wo er heimisch ist und von den Ureinwohnern angebaut wird. Als Möbelwerkstoff bringt Rattan besondere Eigenschaften mit sich, die sich aus seiner porösen Struktur ergeben. Diese macht Rattan besonders elastisch, sodass die einzelnen Stäbe kaum jemals brechen können. Trotz ihrer Stabilität sind sie jedoch leicht. Rattan ist allerdings nicht unumschränkt als Möbelwerkstoff für den gesunden, umweltbewussten Lebensstil zu empfehlen, denn er wird nicht immer ökologisch angebaut - deswegen gibt es zu den klassischen Rattanmöbeln auch ökologischere Alternativen.

Was ist Rattan?
Rattan ist ein reines Naturprodukt und wird aus dem Stamm der Rattanpalmen gewonnen. Diese sind fast ausschließlich in Malaysien zu finden, wo sie auch heute noch angebaut und bewirtschaftet werden. Im gesamten malaysischen Raum gibt es drei Häfen, aus denen Rattan verschifft wird: Malau, Malakka und die Hauptstadt Manila. Je nach Verschiffungshafen werden die Rattantriebe manchmal auch benannt. Der Rohstoff Rattan zeichnet sich durch eine hohe Elastizität bei sehr geringem Gewicht aus, was mit den porösen Einzeltrieben zusammenhängt. Rattan ist nicht zu verwechseln mit Polyrattan, denn dabei handelt es sich um eine künstlich hergestellte Alternative zu Rattan, die nicht mehr ökologisch ist.

Rattanmöbel - eine sozial bewusste Entscheidung
Mit Rattanmöbeln bietet sich die Möglichkeit, sich für eine bessere Gesellschaft und eine angenehmere Lebensumgebung einzusetzen. Auch heute noch werden Rattanmöbel in Malaysien und naheliegenden Ländern hergestellt, in denen die Rattanpalme eine bekannte Pflanzenart ist. Korea, Laos und Vietnam sind bekannte Anbauregionen für das Naturprodukt. Das bedeutet, dass man beim Kauf der Möbel darauf achten kann, dass die Arbeitskräfte fair behandelt und nicht ausgebeutet wurden. Hersteller, die faire Arbeitsbedingungen schaffen, werben offen damit und machen auf sich aufmerksam, da sie meist auch etwas teurere Preise haben - immerhin bezahlen sie ihre einheimischen Arbeitskräfte auch fair. Vor allem aber sollte man darauf achten, dass der Rohstoff Rattan nach ökologischen Richtlinien angebaut wurde. Gerade der südostasiatische Raum ist so arm, dass er es sich oft einfach nicht leisten kann, ökologische Prinzipien beim Anbau von Rohstoffen umzusetzen. Rattanmöbel sind die perfekte Gelegenheit, ihm bei diesem Problem zu helfen und dafür zu sorgen, dass ihm genug Gelder für den Betrieb eines ökologischen Rattananbaus zur Verfügung stehen. In Europa wurden Rattanmöbel bekannt und beliebt, da sie so günstig sind und dabei trotzdem lange halten; von diesem Trend sollte man sich lieber nicht mitreißen lassen, sondern nach Möbelstücken suchen, die tatsächlich Investitionen in bessere Arbeitsbedingungen und eine lebenswerte Umwelt sind.

Die Rattanpalme: Eine übernutzte Pflanze
In Europa boomen Rattanmöbel förmlich, da sie günstig sind und noch dazu lange halten. Auch das Design der beliebten Möbel bietet einige Möglichkeiten. Das hat allerdings dazu geführt, dass sich in den Anbauländern wie Korea, Vietnam, Laos und Malaysien Monokulturen entwickelt haben. Viele Dorfgemeinschaften erwirtschaften einen beträchtlichen Teil ihres gesamten Dorfeinkommens aus dem Anbau und dem Verkauf von Rattan. Die Pflanze, die sich lianenartig um andere Bäume schlingt und bestenfalls 200 m lang werden kann, gilt dadurch allerdings als übernutzt. Natürliche Bestände wurden nahezu vollständig abgeholzt, um Einkommen zu erwirtschaften. Der tropische Regenwald, der in den typischen Anbauländern wächst, ist allerdings auch ohne den Rattanabbau schon stark gefährdet und bietet dabei vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Er ist ein derart empfindliches Ökosystem, dass eine so starke Abholzung wie im Fall der Rattanpalme zu ernsthaften ökologischen Problemen führen kann. Gleichzeitig werden gefährliche, giftige Düngemittel eingesetzt, um das Wachstum der begehrten Rattanpalme zu fördern. Wofür diese natürlich nicht förderlich sind, ist die Gesundheit der Arbeiter und der ganzen Dorfgemeinschaft, wenn das giftige Düngemittel ins Trinkwasser der Menschen gerät. Daher hat die starke Übernutzung unökologisch angebauten Rattans nicht nur für den sensiblen Tropenwald Folgen, sondern auch für die Menschen, die mit dem Rohstoff arbeiten.

Vor- und Nachteile von Rattanmöbeln
Rattanmöbel sind leichte, einfach zu handhabende Möbelstücke, die in nahezu jeden Garten passen. Im Außenbereich werden sie heute überwiegend eingesetzt, können aber auch im Wohnraum sehr schön aussehen. Da Rattan ein reines Naturprodukt ist, hat es eine besondere Wirkung aufs Auge und bietet darüber hinaus eine ganze Reihe von Designmöglichkeiten, sodass kaum jemand keinen Gefallen an Rattanmöbeln finden kann. Die Möbel sind zudem sehr pflegeleicht und sollten nur gelegentlich feucht gewischt werden. Dadurch bleiben die einzelnen Rattantriebe elastisch. Bereits bei der Verwebung werden Wasser und Wasserdampf eingesetzt, um sie so biegsam zu machen, dass man sie flechten kann. Ein Nachteil besteht allerdings darin, dass sich Rattan als Naturprodukt auch einmal abnutzen kann. Das Wasser kann mit der Zeit dazu führen, dass das Material verstockt und brüchig wird, sodass an einzelnen Stellen am Möbelstück Risse und gebrochene Stellen entstehen. Zudem besteht ein großer Nachteil von Rattanmöbeln darin, dass der Rohstoff günstig, aber umweltschädlich angebaut, aber trotzdem in Europa gekauft wird, da die Möbelstücke entsprechend günstig zu bekommen sind. Auf diese Weise setzt sich der unökologische Anbau des Rohstoffs immer weiter fort. Achtet man beim Kauf jedoch darauf, nur Rattanmöbel zu wählen, die aus ökologischem Anbau stammen, ist man wieder auf der sicheren Seite.

Bambus - eine Alternative zu Rattan?
Oft ist es gar nicht so einfach, Rattanmöbel zu finden, die aus kontrolliert ökologischem Anbau stammen und auch den Arbeitern nicht geschadet haben. In Südostasien gibt es nur wenige Produktionsstätten, die solche Bedingungen tatsächlich bieten können. Daher kann es sich lohnen, stattdessen einmal nach Bambusmöbeln Ausschau zu halten. Bambus ist das höchste Tropengras der Welt und wird nicht nur in Südostasien angebaut, sodass man bereits mehr Möglichkeiten hat, ökologisch angebaute Produkte zu finden. Theoretisch ließe sich das Naturprodukt Bambus sogar in Europa anbauen, wenn die richtigen Bedingungen für die Pflanze simuliert werden. Bambus sieht Rattan sehr ähnlich, da die Pflanze Rohre bildet - diese sehen dem porösen, aber nicht rohrartigen Rattan von außen jedoch fast gleich. Auch preislich unterscheiden sich Bambus und Rattan nicht stark voneinander - auch dann nicht, wenn man Bambusmöbel kauft, die ökologisch hergestellt wurden und den Arbeitern faire Bedingungen eingebracht haben. Auch bei Bambusmöbeln gilt, dass man beim Kauf vermehrt darauf achten sollte, wie die Rohstoffe angebaut und verarbeitet wurden. Schließlich ist Bambus in China und Südostasien heimisch und wird auch noch vor allem dort angebaut, wo nicht immer die besten Arbeitsbedingungen herrschen und aufgrund politischer Regimes nicht immer Wert auf ökologische Anbaumethoden gelegt wird.

Autor: Fiona-Louise Karasek ; Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Bambus - eine Alternative zu Rattan?

FSC - Kaufen Sie verantwortungsbewusst?

Was ist der FSC?
Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine unabhängige, gemeinnützige, internationale Non-Profit-Organisation mit Sitz in Bonn. Sie wurde 1993 von Umweltschutzorganisationen, sozial engagierten Gruppen, Einzelhandelsunternehmen und führenden Forst- und Holzunternehmen gegründet. Der FSC schuf das erste System zur Zertifizierung nachhaltiger Forstwirtschaft für die Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung. Ziele sind die Wahrung und Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe. Hierzu entwickelte der FSC einen allgemeinen und länderübergreifend einheitlichen Standard, der aus zehn Prinzipien und Kriterien besteht.

Der FSC hat Kriterien geschaffen, die eine vorbildliche Waldbewirtschaftung definieren. Sie umfassen unter anderem:

  • Einhaltung der Gesetze
  • Schutz der Rechte indigener Völker
  • Schutz von Mitarbeiterrechten
  • Effiziente und nachhaltige Nutzung der Waldressourcen
  • Schutz der Umwelt und Erhaltung der Artenvielfalt

Was bedeuten die FSC-Logos?

Das Logo 100%
Produkte mit dem Label "100%" enthalten ausschließlich Holz und Fasern aus Wäldern, die nach den Umwelt-, Wirtschafts- und Sozialstandards des FSC zertifiziert wurden.

Das Logo "Mix"
Produkte mit dem Label "Mix" enthalten eine Kombination von drei möglichen Materialkategorien:

1. Holz aus vorbildlicher Waldwirtschaft
2. Vom Produzenten kontrollierte Herkunft
3. Recyclingmaterial

Bei einem Produkt, das mit dem FSC-Label "Mix" gekennzeichnet ist und Holz aus kontrollierter Herkunft enthält, ist kein Raubbau-Holz enthalten. Vom Produzenten kontrollierte Herkunft wurde gemäß FSC-Norm geprüft, um illegal gewonnenes Holz, Herkunft aus besonders schützenswerten Wäldern, genetisch verändertes Material und Holz aus Regionen, in denen Bürger-und Gewohnheitsrechte missachtet werden, auszuschließen.

Das Logo "Recycling"
Bei Produkten mit der Bezeichnung "Recycling" besteht das Produkt zu 100% aus Gebrauchtholz oder Gebrauchtfasern. Gebrauchtholz und Gebrauchtfasern wurden aus einem Produkt zurückgewonnen, nach dem das Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat. Damit fördern sie die Wiederverwendung forstlicher Ressourcen.

Zusammenarbeit zwischen WWF, FSC und Fairtrade
In einem seit 2009 laufenden Pilotprojekt unter der Leitung des World Wide Fund For Nature (WWF) wird in der indonesischen Mekong-Region an der Einführung einer umwelt- und sozialverträglichen Waldwirtschaft gearbeitet. Neben der Optimierung von Material- und Energieströmen und der Verringerung von Abfällen und Umweltverschmutzung, ist das Ziel, dass bis 2015 die Hälfte der indonesischen Rattanproduktion nachhaltig ist. Dafür wurden international gültige Standards für die Zertifizierung mit Fairtrade- und FSC-Siegeln erarbeitet, die für eine umweltschonende Forstwirtschaft vergeben werden.

Kritik am FSC
Kritik durch Umweltverbände und andere NGOs beruht auf Vorwürfen, nach denen das Recht zur Kennzeichnung von Produkten mit dem FSC-Label auch an Unternehmen vergeben wurde, die in Einzelfällen in schwere Menschenrechtsverletzungen verstrickt waren. Auch stand das Zertifizierungssystem in der Kritik, Plantagen zu zertifizieren, die auf vor 1993 gerodeten Urwaldflächen angelegt wurden. Diverse Umweltverbände kritisieren, das Siegel werde (zu) leichtfertig vergeben.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: FSC, WWF, Wikipedia
Permalink: Verantwortungsbewusstes Einkaufen: FSC - Kaufen Sie verantwortungsbewusst?

Urlaub auf der Bambusinsel

Vom mediterranen Raum geht für Europäer seit jeher eine tiefe Faszination aus. Er ist nicht nur die Wiege intellektueller Kultur, sondern bringt auch heute noch immer wieder Trends und Stile, Lebenseinstellungen und Ideen ins nördlichere Europa. Heute gilt der Mittelmeerraum als beliebter Urlaubsort für die Massen, hat aber weit mehr zu bieten als nur das. Es gibt Orte, die nicht jeder kennt und deren natürliche Schönheit nur denen vorenthalten bleibt, die sich die Mühe machen, sie zu finden. Und es ist genau der Flair dieser Oasen, die wir zu Hause schmerzlich vermissen, wenn der nächste Urlaub noch in weiter Ferne liegt.

Der Stil des Mittelmeers
Aus dem Mittelmeerraum stammt der Landhausstil, der sich seit einigen Jahren auch durch deutsche Häuser zieht. Er ist allerdings nur einer der Stile, die ans Mittelmeer erinnern. Möchte man sich zu Hause so einrichten wie am Urlaubsort, sollte man sich vor allem aber an eines halten: natürliche Rohstoffe wie Bambus oder Rattan. Diese stammen zwar ursprünglich nicht aus dem Mittelmeerraum, und doch lassen sich mit ihnen der mediterrane Stil eines Urlaubsparadies nachempfinden - und zwar sehr authentisch. Die Kunst des Korbflechtens beispielsweise ist in dieser Region der Erde sehr weit verbreitet und auch als Technik bei der Herstellung von Möbeln gebräuchlich. Ob man nun zu Hause Wellness, Entspannung oder einfach nur die Zurückgezogenheit des Geheimtipps am Mittelmeer erleben will - mit solchen Möbeln liegt man goldrichtig.

Eine Bambusinsel für den Umweltschutz
Bambus ist das längste Tropengras, es erreicht teils Längen, die größer als ein Mensch sind. Zugleich ist es ein sehr stabiles Material, da es biegsam und lange haltbar ist - das macht es perfekt für die Herstellung von Möbeln und anderen Korbwaren. Immerhin diesen Vorteil hat die Globalisierung mit sich gebracht. Beim Kauf von Bambusmöbeln trifft man eine wahrhaft ökologische Entscheidung, da der Rohstoff nahezu überall auf der Welt angebaut werden kann, notfalls auch schonend im Gewächshaus. Vor allem aber entstehen durch ihn nur selten Monowirtschaften, was bedeutet, dass eine Dorfgemeinschaft in seinem Ursprungsland fast ausschließlich von seinem Verkauf lebt. Dadurch würde sie nur beginnen, unökologisch zu handeln und beispielsweise schädlichen Dünger einzusetzen. Der ist bei Bambus aber auch gar nicht erforderlich: Eine Schattenseite seines Daseins besteht in der Verwendung als Waffe. Das Naturprodukt wächst so schnell, dass früher Menschen unter seine Wurzeln gelegt und von diesen förmlich durchbohrt wurden. Für die moderne Zivilisation bedeutet das jedoch, dass man der Natur durch den Kauf von Bambusmöbeln kaum schaden kann, da der Rohstoff schnell nachgewachsen ist.

Bambus und andere natürliche Rohstoffe
Als natürliche Rohstoffe bekannt sind unter anderem auch Rattan oder Teakholz. Beide lassen sich sowohl in Haus und Garten einsetzen und strahlen eine sehr mediterrane, authentische Wohlfühlstimmung aus. Allerdings sind sie nicht so ökologisch wie Bambus. Möchte man der Natur also einen Gefallen beim Kauf tun, sollte man immer noch bei Bambus bleiben und auch bei diesem darauf achten, dass er aus ökologisch schonenden Anbauquellen stammt. Rattan beispielsweise wird oft in Monowirtschaften angebaut, er ist die einzige Lebensgrundlage einer Dorfgemeinschaft. Das wiederum macht es erforderlich, schädliche Düngemittel einzusetzen, die den Menschen schaden. Zudem ist ein solcher Rohstoff auch nicht sozial gerecht, denn die Arbeiter müssen ihn verkaufen und können daher einfacher ausgebeutet und unfair behandelt werden. Bei Teakholz kommt erschwerend hinzu, dass der Teakbaum nicht so schnell wie Bambus oder Rattan nachwächst. Dabei sind Bäume gerade in der heutigen Zeit dringend erforderlich, um Kohlenstoff zu speichern und Sauerstoff zu produzieren - je weniger Bäume die Welt hat, vor allem in den tropischen Anbaugebieten, desto verheerender kann sich auch der Treibhauseffekt auf das Leben der Menschen auf der Erde auswirken.

Bambus und Rattan - ideal fürs ganze Haus
Will man nun zu Hause ein Stück Mittelmeer entstehen lassen, in dem man sich wohlfühlen, entspannen und eine urtümliche Natürlichkeit genießen kann, die nur dieses Fleckchen Erde zu bieten hat, sollte man sich zunächst den Raum aussuchen, den man verschönern möchte. Es gibt für jedes Zimmer im Haus schöne Möbelstücke, die es in ein Portal zum Mittelmeer machen. Das Schlafzimmer stattet man beispielsweise mit einem echten Bambusbett aus und ist jede Nacht in der richtigen Umgebung, um sich wohlzufühlen und sich in den Urlaub davontragen zu lassen. Alles, was man am folgenden Morgen brauchen wird, legt man einfach auf einen geflochtenen Nachttisch aus Bambus oder Rattan. Für die Küche oder das Wohnzimmer hingegen empfehlen sich kleinere Accessoires, etwa eine geflochtene Obstschale oder ein schönes Deko-Element, das ein eher nordeuropäisches Möbelstück aufwerten kann. Soll es etwas größer sein, spricht auch nichts gegen eine Couch aus Bambus oder Rattan, die den Stil des Wohnzimmers komplett verändert.

Mittelmeer für den Außenbereich
Geflochtene Korbmöbel sehen viele Menschen vor allem im Außenbereich des Hauses, so etwa im Garten. Dieser ist gerade im Sommer ein beliebter Rückzugsort, an dem man sich entspannen und wohlfühlen kann, wenn man trotzdem noch auf den Urlaub warten muss. Typische Gartenmöbel wie Tische und Stühle lassen sich perfekt in Bambus interpretieren und neu erfinden. Sie sind besonders gut für den Außenbereich geeignet, da das natürliche Material widerstandsfähig und pflegeleicht ist. Zudem wirkt es authentisch und ist lange haltbar. Möglich ist natürlich auch die Anfertigung von größeren Bambusmöbeln oder Stücken für den Außenbereich, beispielsweise eines Pavillons. Diesen kann man natürlich nicht nur in den Garten stellen, sondern in kleinerer Ausführung auch für den Wintergarten nutzen.

Bambusinsel oder Bambusland?
Manche Menschen wünschen sich einen Rückzugsort, der nur ihnen gehört und gar nicht groß sein muss. Andere setzen lieber auf einen größeren Wellness-Bereich im eigenen Wohnraum, dem man am Detail ansieht, was er ausstrahlt. Beides ist möglich: Man kann entweder nur einen Teilbereich des Wohnraums mit Bambusmöbeln ausstatten oder das ganze Haus mit ihnen durchziehen, wodurch eine ganzheitliche Entspannungszone entsteht. Bei einem einzelnen Zimmer oder Bereich empfiehlt es sich, möglichst vielschichtig mit Bambus zu arbeiten, damit der Effekt voll zur Geltung kommen kann. Dieser Raum dient anschließend als stille Insel, auf der man sich wohlfühlen und den Alltag hinter sich lassen, sich im wohligen Duft der Bambusmöbel fallen lassen und sich auf den baldigen Urlaub freuen kann - wenn man ihn dann überhaupt noch so herbeisehnt. Kombiniert man Bambus-Möbelstücke oder Bambuslampen in Räumen mit anderen Möbeln, behält man zwar größtenteils einen anderen Einrichtungs-Stil bei, doch entdeckt man in allen Ecken Elemente, die aufatmen lassen und an einen fernen Lebensstil erinnern, der uns noch so viel beibringen kann.

Autor: Fiona-Louise Karasek; Publisher: www.Tahas.de Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Urlaub auf der Bambusinsel

Möbel für Wellness & Sauna

Bambus kann für vieles verarbeitet werden, wie zum Beispiel für Fußböden, für Türen, es kann zur Innenraumgestaltung sowie zum Möbelbau verwendet werden. Musikinstrumente, Haushaltsgeräte, Kleidung sowie Papier werden aus Bambus angefertigt. Selbst Lebensmittel gibt es aus Bambus. Der ökologische Nutzen von Bambus ist demnach unendlich groß. Da Bambusmöbel etwas Luftfeuchtigkeit bevorzugen, werden natürlich auch Möbel für den Wellnessbereich sowie für die Sauna aus Bambus hergestellt.

In den letzten Jahren ist die Nachfrage deshalb nach Bambus stark angestiegen. Das Bewusstsein der Menschen beim Möbelkauf auf ökologische Produkte zu achten ist gestiegen. Bambus gehört zu den schnell nachwachsenden Rohmaterialien. Es ist extrem hart sowie stabil. Innerhalb von vier bis sechs Jahren hat Bambus seine endgültige Härte erreicht und kann geerntet werden. Bambus ist härter als fast alle Holzarten, obwohl es sich bei Bambus um ein Grasgewächs handelt. Beim Ernten wird die Mutterpflanze nicht zerstört und kann durch ihre Rhizome weitere Pflanzen hervorbringen. Außerdem leistet Bambus einen großen Beitrag zum Klimaschutz, da ein Baumbushain mehr Sauerstoff produziert und Kohlendioxid bindet als eine vergleichbare Waldfläche. Durch den Gebrauch von Bambus kann auf die wertvollen Tropenhölzer verzichtet werden und der Regenwald muss nicht abgeholzt werden.

Im Wellnesshotel eine Wohlfühloase aus Bambus

Für ein Wohlfühlerlebnis sorgen Bambusliegen in der Wellnessoase eines Hotels. Hier kann jeder die Seele baumeln lassen. In der ruhigen Atmosphäre eines Wellnessbereichs kann wunderbar relaxt werden. Nach einem Saunagang kann sich der Saunabesucher zwischendurch auf einer Saunaliege ausruhen, träumen und wohlfühlen. Häufig stehen diese Liegen zwischen grünen Pflanzen in einem ruhigen sowie einem harmonischen Bereich. Die Hotels, die einen Wellnessurlaub anbieten, richten den Wellnessbereich mit viel Liebe zum Detail ein und verwenden dazu gern Liegen aus Naturmaterialien. Heute wird bevorzugt Bambus für diese Liegen verwendet, da Bambus zu den schnell nachwachsenden Rohmaterialien gehört. Auf einer Liege aus Bambus kann es sich jeder bequem machen. Die Modelle sind formschön und der Ton des Holzes strahlt Wärme sowie Gemütlichkeit aus.

Tipps für den Saunabereich

Wurden früher fast ausschließlich nordische Hölzer für den Saunabereich verwendet, wird heute vielfach zu einer Wellnessliege oder einer Massageliege aus Bambus gegriffen, um den mediterranen Look hervorzuheben. Mit Lampen aus Bambus sowie grünen Pflanzen wie zum Beispiel Palmen kann somit eine richtige Wohlfühloase für die Gäste des Hotels entstehen. Wohlige Wärme und duftende Aromen vervollständigen die hohen Ansprüche der Gäste, die hier entspannen und sich vom Alltag erholen können.

Erholung und Wellness mit Möbeln aus Bambus

Nicht nur der Raum im Wellnessbereich eines Hotels eignet sich für Möbel aus Bambus, auch im Vorraum oder im Garten des Hotels sehen Sitzmöbel oder sogar ein Pavillon aus Bambus gut aus. Im Wartebereich des Wellnessbereichs sehen Sofas sowie Sessel aus dem Naturmaterial nicht nur gut aus, sie laden einfach zum Sitzen ein. Mit entsprechenden Pflanzen und ansprechender Dekoration kann dem Raum ein asiatischer Touch verliehen werden. Aber der Raum kann durch die Einrichtung auch Ruhe sowie Erholung ausstrahlen und hier wartet sicher jeder gern auch mal etwas länger. Angenehmes Licht aus einer Bambuslampe rundet die Wohlfühlatmosphäre ab.

Gern verbringen die Gäste eines Wellnesshotels ihre Zeit im Hotelgarten. Besonders beliebt sind häufig kleine Pavillons, die vor zu starker Sonne sowie vor Regen schützen. Einladend wirken die Pavillons aus Bambus und sie strahlen Geborgenheit aus. Hier verbringt sicher jeder Gast gern einen Teil seiner Zeit. Einige Pavillons sind so konzipiert, dass sich Gruppen zu Gesprächen treffen können. Es sind Sitzgelegenheiten und Tische vorhanden. Sicher bringt die morgendliche Yoga-Übung den Gästen eines Hotels mehr Spaß, wenn sie unter einem offenen Bambus-Pavillon stattfindet. Solch Pavillon vermittelt bereits den Eindruck von Harmonie und Ruhe.

Die Sauna im eigenen Haus

Viele Hausbesitzer bauen in ihr Haus gern einen Fitnessbereich mit Sauna ein. Durch einen regelmäßigen Saunabesuch kann das Immunsystem des Körpers gestärkt werden. Zwischen den diversen Saunagängen wird der Körper mit kaltem Wasser abgekühlt und anschließend ruht man sich auf einer Liege aus. Deshalb wird der Raum vor der Sauna mit einer Wellnessliege sowie Pflanzen zu einem gemütlichen Bereich eingerichtet, der zum Entspannen und zum Wohlfühlen einlädt. Besonders gut eignen sich als Saunaliege Modelle aus Bambus. Diese Liegen sind gegen Feuchtigkeit unempfindlich und verbreiten eine gemütliche Atmosphäre. Sie geben dem Bereich der Sauna einen mediterranen Touch und dieser Eindruck kann durch entsprechende Pflanzen sowie durch Bilder an den Wänden kreativ noch schöner gestaltet werden.

Zeit für eine Massage

Wer sich nach dem aktiven Sport gern massieren lässt, sollte passend zur Saunaliege eine Massageliege wählen, die auch aus Bambus angefertigt wurde. Diese Liegen harmonieren besser zusammen. Mit passenden farbenfrohen Saunatüchern sowie Handtüchern, die farblich aufeinander abgestimmt sind, werden die Polster der Liegen abgedeckt. Auf kleinen Tischchen neben der Liege ist Platz für ein Buch oder für ein Erfrischungsgetränk. In solch einem liebevoll eingerichteten Bereich herrscht Einklang zwischen Körper sowie Geist und sicher wird so mancher hier die Zeit vergessen.

Wellnessbereich im eigenen Heim einrichten

Bambus wird für Möbel nicht nur in seiner runden Rohform verarbeitet, es werden auch Holzplatten aus Bambus hergestellt. Dazu werden die Bambusrohre in viele schmale Streifen geschnitten, die dann zusammengefügt und verleimt werden. Durch viele Arbeitsgänge entstehen somit Platten in vielen verschiedenen Naturtönen für einen Holzfußboden sowie für Möbel. Die Fußböden aus Bambusholz sehen wunderschön aus. Außerdem sind die Fußböden hart sowie widerstandsfähig und sie eignen sich auch als Fußboden für ein Bad. Ein Holzfußboden aus Bambus strahlt Wärme aus und er ist pflegeleicht. Das Holz ist vorbehandelt, meistens mehrfach lackiert und kann Feuchtigkeit vertragen. Zu diesem wunderschönen Fußboden im Bad passen Badregale aus Bambus. Solche Regale unterstützten den wohnlichen Charakter. Da die neuen Bäder heutzutage wieder größer sind und häufig offen zum Schlafbereich verlaufen, ist vielleicht auch Platz für eine Wellnessliege im Bad vorhanden. Auf dieser Liege kann man sich dann nach dem Baden ausruhen.

Sollte im Bad nicht genug Platz vorhanden sein, findet solch eine Bambusliege eventuell im Schlafzimmer einen Platz. Hier kann sich jeder zwischendurch kurz hinlegen, entspannen oder einen kurzen Mittagsschlaf halten. Wer sein Schlafzimmer ganz aus Bambus haben möchten, ist bei www.Tahas.de genau richtig. Mittlerweile werden auch Nachtschränke, Kleiderschränke, Betten und Bettgestelle aus Bambus angeboten. Für extrem große Menschen sind die Betten sogar in Sondermaßen erhältlich. Bambusmöbel verbreiten ein gemütliches sowie wohnliches Ambiente.

Wintergarten oder Terrasse aus Bambus – ein Einrichtungstipp

Jeder, der beim Kauf von Möbeln oder Fußböden Rücksicht auf unsere Umwelt nehmen möchte, sollte den Kauf von Bambusmöbeln in Erwägung ziehen. Damit wird die Nachfrage nach den Tropenhölzern gesenkt und die Abholzung unseres Regenwaldes vermindert oder verhindert. Wer gern Holzfußböden im Wintergarten oder auf der Terrasse hat, sollte sich auf jeden Fall für Bambus entscheiden. Bambus ist extrem hart sowie feuchtigkeitsresitent. Natürlich sehen zu solch einem schönen Fußboden die passenden Möbel aus Bambus besonders gut aus. Liegen sowie Sitzmöbel für hohe Ansprüche laden zum Wohlfühlen auf der Terrasse oder im Wintergarten ein. Zum warmen Holzton sehen große Pflanzen immer gut aus. Sie grenzen die Liege zum Entspannen von der Sitzgruppe ab und sind ein natürlicher Raumteiler.

Bambuslampen

Wunderschöne Lampen aus Bambus sorgen für genügend Licht sowie ein angenehmes Ambiente. Es gibt Hängelampen aus Bambus oder Lampen aus einem Bambusrohr, in dem LEDs eingesetzt wurden. Diese Bambuslampen mit LEDs können an Decken gehängt werden oder den Fußboden beleuchten. Während der warmen Jahreszeit verschließt ein Vorhang aus Capizmuscheln den Eingang. Dadurch bleiben Insekten draußen und das Geräusch der aneinander klingenden Muscheln hat eine beruhigende Wirkung, sorgt für Entspannung und lässt Urlaubsgefühle aufkommen.

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Möbel für den Wintergarten

Ein Wintergarten ist wirklich etwas Besonderes, weil er als eine Art grüne Oase auch im Winter die Nähe zur Natur ermöglicht. Deshalb ist ein Wintergarten besonders für Menschen geeignet, die das ganze Jahr über das "Gartengefühl" genießen möchten, oder eine Ruhezone brauchen, um vom Alltag abschalten zu können. Beim Ausblick in den Garten, den Himmel oder in die weite Natur lässt sich dort vom letzten Urlaub oder nächsten Sommer träumen, die Seele baumeln und Entspannung finden. Das gelingt uns am besten auf bequemen Sitzgelegenheiten, die zu gemütlichen Stunden im Wintergarten einladen. Welche Wintergartenmöbel sind dafür geeignet? Das Angebot ist riesig und erstreckt sich über Möbel aus Metall, Holz, Bambus, Rattan und Kunststoff.

Tische, Stühle oder eine Sitzgruppe sind die klassischen Möbelstücke für den Wintergarten. Sehr zu empfehlen ist eine Liege für ein erholsames Nickerchen zwischendurch. Haben Sie viel Platz in Ihrem Wintergarten oder nutzen ihn beispielsweise als Bibliothek, so kommen auch Regale oder eine Schrankwand für die Einrichtung in Frage. All diese Möbel sollen nicht nur einen Winter überstehen, sondern zur Freude ihres Besitzers möglichst lange ansehnlich und funktionstüchtig bleiben. Wie wäre es, wenn Sie ihre Sitzecke  oder Couchgarnitur den Sommer über auch im Freien, zum Beispiel auf der Terrasse, verwenden könnten? Danach holen Sie Ihre Gartenmöbel bei Wintereinbruch nach drinnen und mit den ersten warmen Sonnenstrahlen im Frühsommer kommen sie wieder raus in den Garten.

Ein Wintergarten hat so einige Besonderheiten, die man bei der Zusammenstellung der Einrichtung beachten sollte. Zum Beispiel herrscht hier eine sehr viel stärke Sonneneinstrahlung. Wenn Tische und Stühle aus Kunststoff starkem UV-Licht dauerhaft ausgesetzt sind, können sie nach einiger Zeit spröde werden und brechen, so dass von Kunststoffmöbeln auch wegen ihrer mangelnden Nachhaltigkeit eher abzuraten ist. Sie sollten deshalb beim Kauf von Wintergartenmöbeln möglichst unempfindliche Materialien wählen. Wintergartenmöbel aus Metall haben oft den Nachteil, dass deren Oberfläche selbst bei hoher Raumtemperatur noch kalt wirkt, was bei längerem Hautkontakt ein unangenehmes Gefühl hervorrufen kann. Holz, Rattan oder Bambus sind diesbezüglich besser geeignet, denn deren Oberflächen bleiben stets gefällig warm.

Sehr beliebt für einen Wintergarten sind Möbel aus Rattan. Sie bringen Urlaubsstimmung in den eigenen Wintergarten. Da Rattanmöbel aus natürlichen Materialen hergestellt werden, sorgen diese Möbel zusätzlich für ein gutes Raumklima. Leider sind Rattanmöbel für die Umwelt zum Problem geworden. Die konventionelle Rattan-Ernte verursacht ernsthafte Schäden am Regenwald und dem damit verbundenen Ökosystem. Deshalb werden Rattanmöbel von Greenpeace als "Klimakiller" bezeichnet.

Bambusmöbel sind zwar an sich sehr pflegeleicht und passen optisch wohl auch am besten in einen saftig grünen Wintergarten, jedoch sind weder Bambus- noch Rattanmöbel für den längeren Einsatz unter freiem Himmel geeignet. Stellen Sie deshalb diese Möbel vor allem im Innenbereich oder der überdachten Terrasse auf. Dann reicht es auch vollkommen aus, die Möbelstücke von Zeit zu Zeit mit feuchtem Abwischen oder Leinsamenöl zu pflegen.

Polyrattan-Möbel sind für den Wintergarten sicher eine gute Alternative. Die Vorteile sind neben dem geringen Anschaffungspreis und der unkomplizierten Pflege auch das geringe Gewicht, was die Lagerung und den Transport erleichtert. Leider werden Polyrattan-Produkte aus Mineralöl hergestellt, was ihre Fertigung weder umweltschonend noch energiesparend macht.

Möbel für den Wintergarten aus Teakholz sind qualitativ sehr hochwertig, Die meisten Teakmöbel sind stabil und wetterbeständig.  Zudem lässt sich bei Bedarf die rau gewordene Teakholz-Oberfläche durch Nachschleifen wieder deutlich auffrischen.

Grundsätzliche Tipps zum Thema "Möbel für den Wintergarten":
Ökologisch sinnvolle Möbel werden unter größtmöglichem Verzicht auf Erdölchemie hergestellt und der Einsatz von Klebern sollte auf ein Minimum reduziert sein. Durch die Verwendung von nachwachsenden natürlichen Rohstoffen wie z.B. Bambus oder Wolle gelingt eine Schonung wertvoller Ressourcen. Wenn Holz oder Rattan verwendet wird, dann sollte es aus einer nachhaltigen Forstwirtschaft stammen, die zum Beispiel durch die Kriterien des Forest Stewardship Council (FSC) zertifiziert wurde. Achten Sie auch darauf, dass die Möbel pflegeleicht und bei Bedarf leicht zu reinigen sind. Deshalb ist es von Vorteil, wenn der Möbelbezug abnehmbar und waschbar ist. Für Allergiker sind Polstermöbel unter Verwendung von Naturlatex nicht geeignet.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de
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Nachhaltigkeit und Design - Sustainable Design

Im Jahr 2009 startete der World Wide Fund For Nature (WWF) mit Unterstützung vom schwedischen Möbelkonzern IKEA und der Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG)  im indonesischen Mekong-Delta ein Projekt mit dem Ziel, die Ernte sowie die Verarbeitung von Rattan in Zukunft nach ökologischen und nachhaltigen Grundsätzen durchzuführen. Im Rahmen dieses Projektes wurden vom WWF Designer und Designerinnen der Universität Lund in Schweden beauftragt, nachhaltige Rattan-Produkte für den internationalen Markt zu entwickeln.  Die dadurch entstandene Produktpalette reicht von Rattanmöbeln wie Stühle und Tische über Wohnaccessoires wie Spiegel bis hin zu Fußmatten und Körben. Die Herausforderung im Produktdesign bestand darin, eine gute Balance zu finden zwischen Funktionalität und Schönheit der Produkte. Aus Rattan-Abfall, der bei der Produktion anderer Artikel z.B. von Rattanmöbeln anfällt, sollten überlegene Produkte entstehen, die durch eine  moderne Formensprache und lange Lebensdauer gekennzeichnet sind.

Dies zeigt, wie wichtig es ist, auch über Design nachzudenken, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Im Design liegt der Schlüssel für die Wettbewerbsfähigkeit der Produkte auf dem internationalen Markt. Nur wer es schafft durch attraktive Produkte beim Kunden Emotionen zu wecken und gleichzeitig mit einen Mehrwert gegenüber Konkurrenzprodukten zu punkten, wird langfristig bestehen können.

Durch welche Maßnahmen werden Produkte nachhaltig?

Heutzutage verlangen viele Kunden auf der ganzen Welt, dass Produkte unter nachhaltigen Bedingungen hergestellt werden. Es gibt drei Grundlagen für Nachhaltigkeit: Umwelt, Wirtschaft und Soziales. Die Vermeidung von Umweltschäden, ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld für die Arbeiter und die Senkung von Kosten für den Nachschub an Rohstoffen sind einige Ziele, die erfüllt werden müssen.

Einige gute Ansätze sollen im folgenden genannt werden:

  • effiziente Nutzung der Rohstoffe
  • reduzierter Einsatz giftiger Chemikalien
  • Verbesserung der Sicherheit der Arbeiter
  • Vermeidung langer Transportwege in der Produktion
  • Vermeidung zusätzlicher Materialien
  • Erleichterung des Recycling am Ende des Produktlebenszyklus
  • Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe
  • Einhaltung internationaler Qualitätsstandards
  • Erleichterung von Lagerung und Logistik

In der Zusammenarbeit zwischen Produzenten und Anspruchsgruppen (Stakeholder) gilt es je nach Produktionsland auch gesellschaftlich-soziale Herausforderungen zu meistern, um die Durchführung einer sauberen Produktion zu ermöglichen. Angefangen bei der Entwicklung von Business-Plänen auf Ebene der lokalen Produktionsstätten bis hin zur Sicherung der Mitarbeiterrechte und Armutsbekämpfung, bedarf es der Unterstützung staatlicher Institutionen bei der Schaffung geeigneter politischer Rahmenbedingungen. Für den Erfolg der Mission ist es deshalb notwendig die Anliegen einer nachhaltigen Produktion in Richtung Zielgruppe und Anspruchsgruppen zu kommunizieren.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de Quelle: WWF
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Vergleich von Möbelhaus und Internetversand

Wer einmal angefangen hat, sich Gedanken um die Umwelt und Nachhaltigkeit zu machen, wird immer neue Bereiche im Leben finden, bei denen diese Themen berücksichtigt werden sollten. Im täglichen Leben werden wir mit vielen Forderungen konfrontiert, die angeblich der Umwelt und Ökologie helfen sollen, sich bei genauer Untersuchung aber als nicht zielführend entpuppen. Viele Grundsätze sollten also persönlich erwogen werden, damit man wirklich sein Ziel erreicht.

Wie passen Bambusmöbel in das Konzept Umweltschutz?
Eine häufig geäußerte Forderung ist beispielsweise die Bevorzugung einheimischer, nachwachsender Rohstoffe. Gewiss ist dieser Grundsatz in vielen Bereichen, beispielsweise der Ernährung, mit etwas Fürsorge leicht zu verwirklichen. Im Bereich der Möbel ist das zu kurz gedacht. Nicht jeder möchte mit einheimischen Hölzern eingerichtet sein, die oft schwer, wuchtig und urtümlich wirken. Außerdem muss beachtet werden, dass Bambusmöbel und Rattanmöbel, beispielsweise in Indonesien, der dort heimischen Bevölkerung eine Möglichkeit zur selbstständigen Erwerbstätigkeit geben. Mit dem Kauf von Möbeln aus kontrolliertem Anbau wird ein Stück tätige Entwicklungshilfe in diesen armen Regionen gefördert. Im Gegenzug belasten auch manche inländischen Möbel die Umwelt, und zwar indirekt beim Verkauf in stationären Möbelhäusern.

Sollte man im Internet kaufen oder doch lieber im Möbelhaus?
Auch die stationären Möbelhäuser haben sich der neuen Zeit und dem modernen Konsumverhalten angepasst. Riesige Ausstellungshallen werden mit möglichst billig produzierten Möbeln gefüllt, die schnell umgeschlagen werden müssen, um eine passable Rendite zu erzielen. Ein Großteil dieser Möbel besteht aus kaschiertem Pressspan. In diesen gigantischen Ausstellungshallen bewegen sich die Kunden meist ziemlich allein gelassen. An zentralen Infoständen gibt es Beratung, wobei schnell auf einen Katalog oder den Computer zurückgegriffen wird. Man muss sich mal vor Augen führen, wie viel Energie allein für die Heizung und Beleuchtung solcher riesigen Schauräume aufgewendet wird! Ganz abgesehen von den Umweltfolgen, die daraus resultieren, dass täglich Tausende von Autos weite Strecken gefahren werden, weil die Kunden mehrere Möbelhäuser anfahren, wenn sie etwas Ausgefallenes suchen.

Zeit, Energie und Kosten sparen durch den Kauf beim Möbelversand.
Im Internet lässt sich dagegen bequem recherchieren. Egal, wann Sie Zeit haben; Angebote im Internet sind stets aufrufbar. Ob über die Textsuche oder über die Bildersuche, die Suchmaschinen finden alles, was Sie wünschen. Ohne nennenswert Kosten und Energie aufzuwenden, bekommen Sie alle Informationen in Wort und Bild komfortabel an den heimischen Schreibtisch geliefert. Hier macht sich im Vergleich die Güte der einzelnen Anbieter schon deutlich bemerkbar. Wer Ihnen ausführliche Informationen über das Material und den Herstellungsprozess und gute Bilder zu seinen Produkten liefert, ist in jedem Fall vertrauenswürdiger, als ein Anbieter, dem es nur um einen schnellen Verkauf geht. Wenn Sie Ihr Traummöbel gefunden haben, können Sie den Link dazu an Freunde oder Ihren Partner schicken. So können Sie sich austauschen und andere Meinungen einholen, bevor Sie sich entscheiden. Gute Möbelhändler im Internet beantworten Ihnen auch Ihre ganz persönlichen Fragen zum Angebot und beraten Sie, welche Möbel für Ihre Bedürfnisse geeignet sind.

Ein Möbelhaus, das seine Waren im Internet anbietet, braucht weniger Miete, Personal- und Energiekosten, denn diese Möbel lagern verpackt bis zum Abruf in einfachen Lagerhallen. Nur solche Firmen können es sich leisten, den Erzeugern in der Dritten Welt faire Einkaufspreise zu zahlen und die etwas teureren Produkte aus nachhaltigem Anbau zu kaufen.

Sollte man dann per Internet nicht direkt im Herstellungsland einkaufen?
Das Internet bringt die Menschen in der ganzen Welt ein Stück näher. Ganz klar, dass einem der Gedanke kommt, direkt beim Hersteller in Südostasien einzukaufen. Der Einkauf im Ausland ist jedoch für den Verbraucher nicht risikofrei. Während Anbieter im Inland durch die deutsche Gesetzgebung genauso wie stationäre Ladengeschäfte zu Umtausch und Gewährleistung verpflichtet sind, sind ausländische Verkäufer das nicht grundsätzlich. Wer die Hürde einer Bezahlung in ausländischer Währung gemeistert hat, muss oft noch zusätzlich Zoll und Mehrwertsteuer bei der Einfuhr entrichten, abgesehen von hohen Versandspesen. Wenn die Ware dann nicht gefällt oder gar von schlechter Qualität ist, kann man den Verkäufer meist nicht mehr erreichen. Da ist man beim Kauf von Waren inländischer Internetanbieter besser bedient.

Möbelversand hat in Deutschland bereits Tradition.
Käufe im Internet bei seriösen Anbietern im Inland sind dagegen längst nicht mehr riskant. Inzwischen gibt es eine Vielzahl von bewährten Prüfsiegeln, die für die Kunden Sicherheit bedeuten. Durch gesetzliche Bestimmungen sind Käufer im Internet besonders geschützt. Auch hier haben Sie ein Umtauschrecht und volle Gewährleistung. Die gesetzlichen Bestimmungen, Datenschutz und seriöse Abwicklung werden auch von inländischen Internetfirmen beachtet.

Nicht umsonst bieten auch andere renommierte Firmen, wie die traditionellen Katalogversender und das schwedische Möbelhaus IKEA, die Möglichkeit zur Online-Bestellung. Internethandel ist in der modernen Zeit nicht mehr wegzudenken und spart wertvolle Zeit und Ressourcen.

Gute Qualität gibt es nur beim Spezialisten, zum Beispiel bei Tahas.
Ihr Auto vertrauen Sie ja auch nicht jeder beliebigen Werkstatt an. Möbel aus Bambus oder Rattan gibt es im stationären Handel nur noch selten. Weite Wege wären in der Regel die Folge, wenn Sie wirklich auf Bambusmöbel oder Rattanmöbel spezialisierte Ladengeschäfte aufsuchen wollten und immer wäre es ungewiss, ob Sie das Gewünschte dort auch finden. Für die Suche im Internet spielt die Entfernung keine Rolle. Auch beim Einkauf von Bambusmöbeln sollten Sie nur einem Spezialisten vertrauen. Hier wie da werden die Waren anschließend per Spedition ausgeliefert.

Wer Bambusmöbel oder Rattanmöbel kauft, muss sich klar sein, dass das Preisgefälle von erheblichen Qualitätsunterschieden des Rohmaterials und der Verarbeitung bestimmt wird. Bambus und Rattan sind Naturmaterialien, die in unterschiedlichen Güten gehandelt werden. Dass für Billigpreise nur mindere Qualitäten verarbeitet werden können, liegt klar auf der Hand. Die Freude über sogenannte Schnäppchen würde bald durch raue, schlecht verarbeitete Möbel getrübt, die sich rasch in ihre Bestandteile zerlegen. Tahas lässt seine Bambusmöbel seit Jahren in renommierten Werkstätten in den Mutterländern anfertigen und achtet sorgfältig auf gute Rohstoffqualität und saubere Verarbeitung. Nicht die billigste Ware ist unser Ziel, sondern solide Qualität in schönem Design aus umweltbewusster Produktion. Denn wir sind von der Idee nachhaltig produzierter Güter überzeugt und möchten, dass unsere Bambusmöbel und Rattanmöbel lange Freude machen.

Tahas Möbel aus Bambus und Rattan sind aktive Entwicklungshilfe.
Unser Unternehmen ist nicht nur Möbelhändler, sondern Produzent der Möbel. Dadurch haben wir direkten Einfluss auf den Materialeinkauf sowie die Verarbeitung und damit auch auf die Qualität. In einem Familienbetrieb werden unsere Möbel von einheimischen Arbeitern in aufwendiger Handarbeit hergestellt. Mit der Herstellung dieser Möbel wird den Männern und Frauen die Möglichkeit gegeben, im eigenen Land ein angemessenes Einkommen zu erzielen und ihre Kinder in die Schule zu schicken. Zum Vergleich: Für viele Billigmöbel aus Bambus oder Rattan wird minderwertiges Rohmaterial nach China verschifft, wo es von schlecht bezahlten Hilfskräften, darunter auch Kindern, im Akkord verarbeitet wird. Wer einmal gesehen hat, mit welcher Sorgfalt hochwertige Rattanmöbel in vielen Arbeitsgängen hergestellt werden, dem fallen die Qualitätsunterschiede sofort auf. Dünne und wackelige Rahmengestelle sowie abstehende Fasern im Geflecht mindern die Qualität sichtbar und beeinträchtigen schnell den Gebrauchswert. Dass bei uns nur gut ausgereiftes und sachgerecht getrocknetes Rohmaterial von solider Stärke verarbeitet wird, sieht man unseren langlebigen Möbeln an. Solche Möbel sind ihren Preis wert, denn sie halten ein Leben lang.

Verwirklichen Sie ausgefallene Ideen mit dem Tahas Möbelversand.
Aus Bambus und Rattan lassen sich viele ausgefallene Wohnideen verwirklichen. Stationäre Möbelhäuser können es sich nicht leisten, Möbel abseits des Durchschnittsgeschmacks auszustellen. Hier ist der Umsatz pro Quadratmeter der maßgebliche Faktor. Kunden mit erlesenem und ausgefallenem Geschmack sind nicht die Zielgruppe.

Tahas ist ein Internet-Möbelhaus mit Schwerpunkt auf den Materialien Bambus und Rattan. Bambus zählt zu den Gräsern. Nach der Ernte verholzen die Stängel beim Trocknen. Für eine gute Qualität ist eine sorgfältige Trocknung und Ausreifung der Rohmaterialien wichtig. Dadurch werden Bambus und Rattan strapazierfähig und lassen sich unglaublich vielfältig verarbeiten. Unsere Möbel sind im modernen asiatischen Stil angefertigt. Damit können Sie Ihre ganze Wohnung einrichten. Durch die neutralen Holztöne passen diese Möbel aber auch als schmückende Einzelstücke perfekt zu allen Wohnstilen.

Wer eine hochwertige Einrichtung mit exotischem Flair sucht, sollte sich auf unseren Seiten umschauen. Hier bekommen Sie komplette Möbelserien in schickem Design geboten und viele zusätzliche Einrichtungsideen. Passend zu den modern designten Möbeln bieten wir beispielsweise auch stilvolle moderne Lampen und Spiegel an.

Gibt es etwas im Internethandel, das es in den örtlichen Möbelhäusern nicht gibt?
Aus Bambus lassen sich nicht nur schöne Möbel, sondern auch wunderschöne, strapazierfähige Wand- und Deckenverkleidungen herstellen. Bei Tahas bekommen Sie diagonal geflochtene Bambusschichtplatten, mit denen Sie beispielsweise Heizkörper verkleiden können. Auch die sogenannten Banigmatten, das sind flexible Geflechtmatten, lassen sich im Innenausbau dekorativ für Wand- und Deckenverkleidungen einsetzen. Für eigene Ideen können Sie außerdem bei uns weiteres Naturmaterial, wie Bambusrohre in verschiedenen Stärken, Bambuslatten und Palmblattschindeln für eigene Konstruktionen direkt beziehen. Damit werden stimmige Wohnträume möglich, die allen Anforderungen an naturgemäßes Wohnen und Umweltverträglichkeit gerecht werden. Bei Fragen zu deren sachgerechter Verarbeitung können Sie sich jederzeit an uns wenden.

Ist der Tahas Möbelhandel auch ein interessanter Partner für Gewerbebetriebe?
Wir erarbeiten für Privatleute, aber auch für gewerbliche Unternehmen, beispielsweise Hotels oder Restaurants, komplette Inneneinrichtungen in den Materialien Bambus und Rattan. Der besondere exotische Zauber dieser natürlichen Stoffe lässt sich perfekt kombinieren mit den Anforderungen an Umweltbewusstsein und dem Gedanken des fairen Handels. Im Zusammenspiel von Bambusmöbeln, Wand- und Deckenverkleidungen aus dem gleichen Material und stimmungsvollen, palmblattgedeckten Strand- und Barpavillions lassen sich attraktive Aufenthaltsräume schaffen, die ihresgleichen suchen.

Umfassende Beratung im Tahas Möbelhaus für Bambus und Rattan
Weil wir nicht nur Möbelhändler, sondern selbst Produzent dieser Möbel sind, kennen wir uns, im Gegensatz zum Personal stationärer Möbelhäusern, wirklich mit diesen Naturmaterialien aus. Wir haben uns mit unserer Homepage viel Mühe gemacht und stellen darauf viele Fachartikel zur Verfügung. Sie können sich umfassend über das Material, den Anbau und die Ernte, die Verarbeitung und alle Aspekte der damit verbundenen Ökologie informieren. Alle zusätzlichen Fragen, die Sie haben, können Sie kostenlos jederzeit an uns richten. Wir beraten Sie ehrlich und fachgerecht über den Erwerb und die Einsatzmöglichkeiten aller von uns vertriebenen Produkte. Denn Fairness im Handel zahlt sich auch im Internet für alle Partner aus.

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Bambus: Informationen und Tipps zum Thema Bambuspflege

Wir haben für Sie ein paar Pflegetips zusammengestellt, damit Ihre Bambuseinrichtung noch lange so schön aussieht
wie wir sie liefern:

Unser Bambusholz ist ein rein natürliches Material und wird schon lange vor dem Transport auf die veränderten Klimabedingungen in unseren Gefilden vorbereitet. Wir nennen diesen Prozess "Auslagern", das heißt: wir schaffen in unserer Produktion ähnliche Lagerungsbedingungen, wie sie auch in Mitteleuropa vorherrschen. Dadurch können wir garantieren, daß nur einwandfreie Materialien auf die Reise gehen und Sie lange Freude daran haben.

Trotzdem muß sich der Bambus bei Ihnen zu Hause erst langsam an seine neue Umgebung gewöhnen. Fehlende Luftfeuchtigkeit sowie trockene Heizungsluft sind der Hauptgrund dafür, daß der Bambus trotz aller Vorsicht Rissbildung zeigen kann. Sie sollten wissen, daß Risse keinerlei Einfluss auf die Stabilität Ihrer Möbel haben.

Mit kleinen Tricks kann man der Rissbildung entgegenwirken:

Bitte vermeiden Sie lufttrockene Räume. Insbesondere durch Heizungsluft wird die Rissbildung begünstigt. Man kann durch Luftbefeuchter, eine Schüssel mit Wasser oder diverse Zimmerpflanzen, die Luftfeuchtigkeit eines Raumes erheblich anheben. Abgesehen davon ist eine erhöhte Luftfeuchtigkeit auch für Ihre Gesundheit besser.

Es wird empfohlen unlackiertes Bambus mit Oliven- oder Leinöl viertel- bis halbjährlich einzureiben. Bei lackiertem Bambus reicht bereits gewöhnliche Möbelpolitur.

Bitte beachten Sie, daß Garantieansprüche, die sich auf Rissbildung beziehen, nicht anerkannt werden können, da es sich bei Bambus um ein Naturprodukt handelt.

Haben Sie gute Erfahrungen mit bestimmten Pflegemaßnahmen gemacht? Wir würden uns freuen den ein oder anderen Tipp unseren Kunden mitgeben zu dürfen. Bitte schreiben Sie uns ...unter Kontakt.

Für alle Fragen zu unseren Materialien stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung. Wünschen Sie schnelle Antworten auf Ihre Fragen, dann schreiben Sie bitte an unsere Kundenberatung. Oder rufen Sie uns an:

Tahas.de
Dipl.-Ing. Stefan Kitanov
Festnetz: +49 (0)351 87939651
Fax: +49 (0)351 50083747
Mobil: +49 (0)174 6461489

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Einrichtungsideen für den Spätsommer und Herbst

Tipps für die spätsommerliche und herbstliche Raumgestaltung
Bald geht der Sommer zu Ende, der Spät- oder Altweibersommer beginnt als Eröffnung der herbstlichen Jahreszeit und die Menschen verbringen wieder mehr Zeit in ihrem Heim. Gerade die Stimmung und das Flair eines Raumes sind es, welche die seelische und körperliche Verfassung eines Menschen mehr oder weniger stark beeinflussen können. In diesem Zusammenhang haben sogar wissenschaftliche Untersuchungen ergeben, dass eine entspannte und harmonische Atmosphäre im Raum, welche durch die Wahl der Farben, das Setzen verschiedenere Akzente und die Auswahl der Möbel und Dekostoffe realisiert wird, eine positive Wirkung auf den Menschen hat.

Naturmaterialien für ein harmonisches Flair
Um sich die besondere Stimmung von Spätsommer und Herbst ins Haus zu holen, werden vielfältige Möglichkeiten als Einrichtungsideen in Erwägung gezogen. Gerade für naturverbundene Menschen ist es wichtig, auch zu Hause in den verschiedenen Aufenthaltsbereichen die Natur zu spüren. Dies kann durch den Einsatz variierender, jahreszeitentypischer Farbgebungen bei der Raumgestaltung und das Setzen naturähnlicher Akzente erzielt werden. Darüber hinaus eignen sich insbesondere diverse Einrichtungsgegenstände aus Naturmaterialien für ein naturverbundenes und harmonisches Flair im eigenen Zuhause. Nicht nur in privaten Räumlichkeiten, sondern auch in gastronomischen Einrichtungen und Hotels werden diese Konzepte der Innengestaltung umgesetzt. Für diesen Zweck nutzen die Gestalter nicht nur die industriell und in Serie gefertigten Möbelarten, sondern gleichsam verschiedene regionale und traditionelle Einrichtungsgegenstände, welche die spätsommerliche und herbstliche Atmosphäre in die Zimmer holen.

Herbstliche Farben
In herbstlich eingerichtete Wohnräume passen Farben, die neben den klassisch herbstlichen Brauntönen ebenfalls die Farben Orange und Dunkelgrün beinhalten. Darüber hinaus ist es vorteilhaft, sich die Farbe der Sonne als Gelb, die Farbe der Erde in Schwarz und Rot als Farbe der Mohnblüte des Sommers in die Raumgestaltung zu integrieren. Außerdem besitzen farbliche Akzente in den Schattierungen des fallenden Herbstlaubes bis hin zu schimmerndem, goldenem Gelb und zu kraftvollem, sonnentypischem Orange eine Wirkung, die dem Raum eine wohlige Wärme verleiht. Neben Gemütlichkeit strahlen Naturtöne ebenfalls ein kuscheliges und ursprüngliches Flair aus.

Wandgestaltung und Anordnung im Raum
Die herbstlichen und spätsommerlichen Farben eignen sich nicht nur für die Gestaltung von Wänden und Teppichen, sondern ebenfalls für die Wahl der Bettwäsche und Tischdecken sowie Vorhänge. Günstig ist es, wenn sowohl farbenfrohe als auch schlichte und sinnliche Akzente in einem Wohnraum gesetzt werden. Bereits durch die Wahl der Möbel wird ein besseres Wohlfühlen erzielt, denn die Farben und Formen der Einrichtungsgegenstände und deren Positionierung im Raum entscheiden ganz wesentlich drüber, ob ein Raum unruhig und chaotisch oder friedlich und harmonisch wirkt.

Beleuchtung
Nicht nur die Möbel, sondern auch die Beleuchtungselemente wie Wand- oder Deckenlampen besitzen innerhalb der kreativen Einrichtungsideen eine wichtige Bedeutung, wenn es darum geht, dass sich Menschen in einem Raum wohl fühlen, sich entspannen und durch die Wirkung von Möbeln aus Naturmaterialien im Einklang von Körper und Seele die Zeit erholsam verbringen können. Hochwertige Lichtquellen, die eine stimmungsvolle Beleuchtung realisieren, tragen ganz wesentlich dazu bei, dass es sich Menschen in einem anspruchsvoll eingerichteten Raum gemütlich machen können. Gleichmäßig helle Raumausleuchtung, blendfreie Lichtquellen sowie dezente Beleuchtung durch Kerzen erfüllen höchste Ansprüche an Lichtintensität und Raumwirkung. Außerdem bieten sich Leuchtkörper wie Wandlampen an, die ein indirektes Licht aussenden, und durch die Erzeugung von Lichtreflektionen zu einem natürlichen Ausdruck des Raumes beitragen.

Ökologische Möbel
Mit allen Sinnen genießen- diese Lebensmaxime beinhaltet nicht nur eine vertraute und harmonische Einrichtung der Räume, sondern auch viele kulinarische Highlights und Genüsse. Schmackhafte, auserlesene Speisen und spätsommerliche oder herbstliche Weine, die vielleicht aus dem Urlaub mitgebracht wurden, sind die Basis für ein harmonievolles Ausklingen des Sommers. Darüber hinaus tragen schön arrangierte Kerzen und verschiedene herbstliche Düfte dazu bei, den Einklang von Körper, Geist und Seele wiederzufinden und den hektischen Alltag hinter sich zu lassen. Nicht nur zahlreiche künstliche Düfte, die aus speziellen Aromen gewonnen werden, sondern gleichsam einige Naturmaterialien, die sich in ökologischen Möbeln wiederfinden, verströmen teilweise betörende Düfte. Verschiedene Holzarten, natürliche Holzlasuren und -öles sind typisch dafür.

Ganzheitlicher Lebensstil
Ökologische Möbel haben noch weitaus mehr Besonderheiten. Diese sind gerade für solche Menschen wichtig, die im Einklang mit der Natur und gesund leben möchten. Neben den tollen Verarbeitungen und imposanten Oberflächengestaltungen, welche die natürlichen Rohstoffe ermöglichen, stellen die ökologischen Möbel einen ganzheitlichen Gesundheits- und Lebensstil dar. Dies zeigt sich darin, dass ein natürliches Wohnen mit Ökomöbeln umgesetzt werden kann und dadurch ein eher unkonventioneller Weg der Raumgestaltung beschritten wird. Ökologisch und natürlich wohnen - das bedeutet, die Sensibilität für Naturmaterialien beim Wohnen nicht zu verlieren.

Naturstoffe wie Holz und Bambus
Insbesondere für umweltbewusste, gesundheitsorientierte und ökologisch aufgeklärte Menschen ist es wichtig, dass sie ihr Heim mit unbelasteten biologischen Möbeln und schadstofffreien textilen Fasern einrichten können. Diese Möbel sind dadurch gekennzeichnet, dass sie aus interessanten und äußerst reizvollen Naturstoffen bestehen, und aus diesem Grund eigentlich immer Unikate sind. Diese Naturstoffe eignen sich gerade im Spätsommer und im Herbst aufgrund der speziellen farblichen Nuancen ganz hervorragend, um Wohnräume behaglich und ausgewogen zu gestalten. Bambus, Holz, sowie Weidenruten sind in reichem Umfang in der Natur vorhanden, lassen sich leicht verarbeiten und zeichnen sich durch eine hohe Belastbarkeit und lange Lebensdauer aus. Mit diesen nachwachsenden Ressourcen kann die Ausbeutung fossiler Energiequellen umgangen werden, was zu einer geringeren Umweltbelastung durch Verzicht auf rohstoffintensive Produktionstechniken führt.

Bambusmöbel
Bambusmöbel, die wie Rattan-, Holz- und Weidenmöbel zu den sogenannten grünen Möbeln gehören, erfreuen sich eines wachsenden Zuspruchs. Bei vielen Einrichtungstipps werden hochwertige Bambusmöbel in die Raumgestaltung einbezogen. Nicht nur für die Raumausstattung im privaten Heim, sondern gleichsam in der Gastronomie und Wellnessbereichen erfreuen sich die klassischen Bambusmöbel eines wachsenden Zuspruchs. Dies kommt daher, weil insbesondere auch für umwelt- und gesundheitsbewusst lebende Menschen die Einrichtungsgegenstände zahlreiche vorteilhafte Eigenschaften besitzen.

Urlaub zu Hause
Fast alle Einrichtungsutensilien für die Wohnraumgestaltung können aus dem Naturmaterial Bambus gefertigt werden. Sie verleihen dem Innenraum einen exotischen Touch. Darüber hinaus eignen sich Bambusmöbel ganz hervorragend, um vom kommenden Urlaubsparadies zu träumen und die herbstlichen Veränderungen der Natur im Raum einzufangen. Mit Möbel aus Bambus können naturliebende Menschen eine unkonventionelle und leicht abenteuerliche Raumgestaltung umsetzen. Mit Bambusmöbeln ist der Urlaub immer gegenwärtig. Dies kommt hauptsächlich daher, weil Bambus ein tropisches Material ist und sich durch ein höchst reizvolles Design auszeichnet. Mit Bambus verbinden die meisten Menschen Harmonie und Einklang von Körper, Geist und Seele. Bambusmöbel werden häufig mit dem Gleichgewicht zwischen Ying und Yang betrachtet und mit einer frischen, wohligen Raumatmosphäre verknüpft. Darüber hinaus weisen Einrichtungsgegenstände aus Bambus zahlreiche günstige Eigenschaften wie eine enorme Leichtigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber alltäglicher Beanspruchungen sowie eine Unempfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit aus.

Natürliche Verarbeitung
Nicht nur Liegen und Sitzmöbel aus Bambus werden im Rahmen ökologischer Einrichtungsideen empfohlen. Auch Sitzgruppen, Betten aus Bambus sowie Schränke und Kommoden werden für eine tropisches Umfeld im Heim immer bedeutsamer. Bambus überzeugt immer mehr Menschen und stellt eine tolle und insbesondere ausgefallene Alternative gegenüber synthetisch hergestellten Materialien für die Fertigung von Möbeln dar. Möbel aus Bambus werden in unterschiedlichen Fertigungsvarianten und mit variierenden Designs angeboten. Im Mittelpunkt steht bei jedem Produkt die möglichst natürliche Verarbeitung. Die Struktur des Bambus und die beeindruckend schönen Farben und Oberflächenstrukturen bleiben somit erhalten und machen das Produkt zu einem unverfälschten Accessoire. Das Naturprodukt Bambus assoziiert auch im Zusammenhang mit Einrichtungsgegenständen tropische Sonne, unbegrenzte Strände und kristallklares Meerwasser. Dies ist der Grund dafür, dass Bambusmöbel schier unendlich viele Möglichkeiten für Einrichtungsideen mit natürlichen Materialien bieten. Diese Natürlichkeit macht Bambusmöbel zu unverwechselbaren Unikaten.

Dekorative Details
Der Herbst läutet nicht nur das Ende des Sommers ein, sondern erfüllt die Natur in jedem Jahr mit unvergleichlich schönen Farbenspielen und Gerüchen. Beim Spazieren in der herbstlichen Natur fällt der Duft des absterbenden Laubes auf, es riecht nach Heu und frisch gepflügten Ackerkrumen. Diese Aromen tragen dazu bei, dass sich Menschen auch in ihrem Heim entspannt und wohl fühlen. Neben diesen natürlichen Düften werden auch andere Komponenten als Einrichtungsidee angeboten, um sich herbstliche und heimelige Gerüche ins Haus zu holen. Neben Duftkerzen und Duftölen, die intensive und angenehm wohlriechende Aromen von Wiesenkräutern verbreiten, gehören auch frische Düfte von Äpfeln, Birnen, Nüssen und Pflaumen zu einer herbstlichen und spätsommerlichen Raumgestaltung.

Bunte Blätter und herbstliche Früchte
Um das natürliche herbstliche Treiben in den Raum zu holen, werden im Handel vielfältige dekorative Gegenstände und Accessoires zur Verfügung gestellt. Nicht nur schlichte herbstliche Akzente, sondern auch farbenfrohe und farbintensive Highlights können mit den unterschiedlichen herbsttypischen Dekorationen gesetzt werden. Der Fantasie sind in diesem Bezug kein Grenzen gesetzt. Naturliebende Menschen genießen es, wenn sie von langen Herbstspaziergängen bunte Blätter und herbstliche Früchte wie Kastanien, Bucheckern, Hagebutten und Eicheln mitbringen und diese hübsch im Raum arrangieren können. Darüber hinaus gibt die Natur noch weitaus mehr Materialien preis. Getrocknete Disteln, haltbare Korallenblüten und Magnolien können auch mit den für den Herbst charakteristischen Pflanzen wie Efeu, Weinlaub und Beeren tragenden Gewächsen kombiniert werden. Auch viele Gestecke aus herbstlichen Trockenpflanzen unterstreichen diese Jahreszeit in den eigenen vier Wänden.

Herbstliche Dekoration
Auch dekorative Pilze und Holzkugeln unterstützen ein herbstliches Ambiente innerhalb der kreativen und fantasievollen, naturbezogenen Raumgestaltung. Neben Wurzeln aus Holz, beeindruckend schönen Rinden sind es ebenfalls Heu und Vogelfedern, die sich für die herbstliche Dekoration eignen. Der Trend bei den Einrichtungstipps geht in diesem Zusammenhang vorwiegend in Richtung Holz. Sowohl Zweige als auch Stämme und Rinden stehen hierbei im Mittelpunkt. Dies wird umwelt- und naturbewusste Menschen erfreuen.

Selber Basteln leicht gemacht
Für Bastelfreunde eignen sich selbst hergestellte Dekorationen, um die Raumgestaltung herbstlich vorzunehmen. Neben Trockengestecken sind es insbesondere die interessanten Einrichtungsideen im Zusammenhang mit Halloween, die den Herbst einläuten. Neben ausgehöhlten und mit Kerzen versehenen Kürbissen, die im Fenster arrangiert werden können, sind es ebenfalls die reizvollen Textilien, mit denen sich Zimmer herbstlich und im Halloweentrend gestalten lassen. Farben wie Rot, Gelb und Orange sollen in einem spätsommerlichen oder herbstlichen Raum die farbenfrohen Highlights sein. Diese wechseln wiederum mit erdfarbenen Tönen wie Schwarz, Braun und Ocker und stehen für das Ruhen der Natur.

Der Herbst bringt nicht nur Veränderungen der Natur mit sich. Viele kulturelle Ereignisse geben Anlass, um eine entsprechende Dekoration umzusetzen. Als Einrichtungsidee empfehlen sich spezielle Dekopakete mit verschiedenen themenbezogenen Utensilien. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Verwirklichung ihrer Ideen.

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Öko und Bio

Immer mehr Menschen entscheiden sich beim Einkauf bewusst für Produkte des ökologischen Landbaus, sogenannten Bio-Produkte. Kaufmotive sind insbesondere: Qualität, Geschmack, Gesundheit, Tier- und Umweltschutz. Das Bio-Siegel erleichtert ihnen die Auswahl beim Einkauf. Unternehmen, die Bio-Produkte herstellen, führen über alle Betriebsmittel und Erzeugnisse genau Buch. Sie müssen beispielsweise genau erfassen, was sie von wem gekauft und an wen verkauft haben. So lassen sich die Bio-Produkte bis zum Erzeuger zurückverfolgen. Staatlich zu­gelassene private Kontrollstellen überprüfen mindestens einmal jährlich den gesamten Betrieb. Neben der „Bio-Kontrolle“ unterliegen Bio-Produkte selbstverständlich auch den sonst üblichen futter­und lebensmittelrechtlich vorgeschriebenen Kontrollen in Deutschland.

Kunden, die zu Bio-Produkten greifen, wollen qualitativ hochwertige und schmackhafte Lebensmittel auf ihrem Teller. Und sie wollen wissen, wo und wie diese hergestellt und verarbeitet wurden. Bio-Produkte sind Erzeugnisse einer besonders naturnahen und nachhaltigen Wirtschaftsweise – die des ökologischen Landbaus.

Was zeichnet den ökologischen Landbau aus?

Der Öko-Landbau verzichtet grundsätzlich auf chemisch­synthetische Pflanzenschutzmittel und auf mineralischen Stickstoff­Dünger. Für die Haltung der Nutztiere müssen die Bedingungen einer artgerechten Tierhaltung erfüllt sein. Die Tiere werden mit ökologischem Futter gefüttert, das vorzugsweise selbst erzeugt wurde. Die Tiere haben Auslauf. Die Schonung von Rohstoffen und natürlichen Ressourcen wie Luft und Wasser gelingt durch eine naturnahe Kreislaufwirtschaft mit möglichst geschlossenen Nährstoffzyklen, was die natürlichen Lebensprozesse fördert. Durch den verminderten Einsatz von Chemikalien werden Boden, Wasser und Luft geschützt und die Artenvielfalt bleibt erhalten. Auf den Einsatz von Gentechnik wird verzichtet.

Der Öko-Landbau bietet Sicherheit für den Verbraucher durch unabhängige regelmäßige Kontrollen zur Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben. Voraussetzung dafür ist Transparenz aller Abläufe bei der Erzeugung von Bio-Lebensmitteln. Eine solche Wirtschaftsweise bedeutet erhöhten Arbeitsaufwand, niedrigere Erträge und geringere „Leistungen“ in der Tierhaltung. Deshalb sind die Bio-Produkte auch etwas teurer – Qualität hat eben ihren Preis. Immer mehr Verbrauchern ist es das aber wert.

Was ist das Bio-Siegel?

Das Bio-Siegel ist das bundeseinheitliche Dachzeichen für Erzeugnisse aus dem ökologischen Landbau. Es steht für die kontrollierte Erzeugung und Produktion von Bio-Ware. Es hat die klare Aussage: "Wo bio drauf steht, ist auch bio drin". Mit dem Bio-Siegel können Produkte und Lebensmittel gekennzeichnet werden, die nach den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert wurden. Die Vergabe des Bio-Siegels richtet sich nach den Kriterien der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Diese schreiben unter anderem folgendes vor:

Die Produkte müssen entsprechend den Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau produziert und kontrolliert worden sein. Soweit Lebensmittel aus mehreren Zutaten bestehen, müssen von diesen mind. 95% aus dem ökologischen Land­bau stammen. Die restlichen 5% dürfen nur dann aus der konventionellen Landwirtschaft stammen wenn diese in ökologischer Qualität am Markt nicht verfügbar sind. Der Einsatz von Gentechnik ist bei der Erzeugung dieser Produkte verboten. Auch viele ansonsten zugelassene Zusatzstoffe sind hier nicht erlaubt.

Nur Hersteller sowie Verarbeitungs-und Importunternehmen, die den Anforderungen für den ökologischen Landbau gerecht werden und sich den vorgeschriebenen Kontrollen unterziehen, sind berechtigt, ihre Produkte unter den Bezeichnungen „Bio“ oder „Öko“ zu verkaufen. Seit dem 01.07.2010 sind in der EU produzierte und vorverpackte Bio-Lebensmittel mit dem EU-Öko-Logo zu kennzeichnen. Für eine Übergangszeit können jedoch noch Produkte ohne das Logo am Markt sein. Zusätzlich zu dem EU-Öko-Logo kann das deutsche Bio-Siegel auf den Produkten aufgebracht werden.

Gibt es einen Unterschied der Begriffe "bio" und "öko"?

Nein. Die Begriffe "bio" und "öko" werden synonym benutzt. Beide sind im Zusammenhang mit Lebensmitteln gleichermaßen für Produkte, die nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus erzeugt und verarbeitet werden, geschützt. Die Begriffe "bio" oder "öko" sind durch die EG-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau geschützt. Wenn ein Produkt mit dem Begriff "bio" oder "öko" vermarktet wird, müssen die Vorschriften eingehalten und das Unternehmen von einer Öko-Kontrollstelle kontrolliert und zertifiziert werden.

Produkte, die mit folgenden Begriffen gekennzeichnet sind, sind eindeutig Bioprodukte:

  • biologisch oder ökologisch
  • kontrolliert biologisch bzw. ... ökologisch
  • biologischer bzw. ökologischer Landbau

Vorsicht ist geboten bei den Kennzeichnungen "integrierter Landbau", "aus kontrolliertem Vertragsanbau", "umweltschonend", "extensiv", "naturnah", "unbehandelt" oder "kontrolliert". Diese Begriffe weisen nicht auf eine Produktion oder Verarbeitung im Sinne des ökologischen Landbaus hin.

Darf ein Produkt mit "bio" beworben werden, ohne mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet zu sein?

Das Bio-Siegel ist eine freiwillige und kostenlose Kennzeichnung von zertifizierten Bioprodukten. Bioprodukte müssen also nicht zwangsläufig mit dem Bio-Siegel gekennzeichnet sein.

Worin unterscheiden sich Produkte mit Bio-Siegel von denen mit Warenzeichen der Öko-Verbände?

Es gibt Unterschiede zwischen den EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau und den Richtlinien der Anbauverbände. Die EU-Vorschriften sind die "Basis", die eingehalten werden muss, um ein Produkt überhaupt mit "bio" kennzeichnen zu dürfen. Die Richtlinien der Öko-Anbauverbände gehen zum Teil in einigen Punkten über die Regelungen der EU-Rechtsvorschriften hinaus.

Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE), Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft und Verbraucherschutz; Permalink: Öko und Bio

Vergleich von Rattan und Bambus

Rattan und Peddigrohr sind Produkte aus dem Stamm von Rattanpalmen der Gattung Calamus oder anderer Palmen der Unterfamilie der Calamoideae, heimisch in den tropischen Regionen Afrikas, Asien und Australasien. Rattanpalmen sind sie keine Bäume, sondern wachsen Wein-artig über andere Pflanzen hinweg, ohne diese zu schädigen.  Im deutschen Sprachgebrauch wird mit „Rattan“ oft die Außenhaut der Triebe oder der ganze Trieb, mit „Peddigrohr“ das Innere der Triebe bezeichnet. Die bekannteste Verwendung von Rattan und Peddigrohr sind Korbwaren und geflochtene Möbel, z. B. Stühle oder Sessel. Auch verschiedene Kampfkünste verwenden Schlagstöcke aus dem robusten Rattanholz, da Rattan beim Kampf Stock gegen Stock (im Gegensatz zu normalem Holz) nicht splittert, sondern nur zerfasert, was die Verletzungsgefahr senkt.

Unterschiede zwischen Rattan und Bambus
Rattan und Bambus sind äußerlich ähnlich. Im Gegensatz zu Bambus wachsen die meisten Rattan-Pflanzen nicht solide, sondern brauchen strukturelle Unterstützung durch andere Pflanzen, an denen sie mit Hilfe kleiner Stacheln empor klettern. Rattan ist dafür bekannt, dass es mehrere hundert Meter lang wachsen kann. Die dicken Teile des Stamms von Rattanpalmen werden für Möbelgestelle verwendet. Aus den von der Sprossoberfläche geschnittenen etwa fünf Meter langen Streifen mit ihren glatten Außenseiten wird robustes Flechtwerk für Möbelstücke, traditionell vor allem Sitzgeflechte für Stühle und Sitzgarnituren, hergestellt. Die Bezeichnung dafür ist „Stuhlflechtrohr“ (< 4 mm), breitere Qualitäten werden als Wickelrohr (ab 4 mm) gehandelt.

Rattan und die Umwelt
In Wäldern, in denen Rattan wächst, kann es helfen die Waldflächen zu schützen, indem es eine wirtschaftliche Alternative zum Holzfällen darstellt. Rattan ist einfacher zu ernten, benötigt einfachere Werkzeuge und ist viel leichter zu transportieren. Außerdem wächst Rattan viel schneller als die meisten anderen Tropenhölzer. Leider ist Rattan von wirtschaftlicher Übernutzung bedroht. Nicht-nachhaltige Rattan-Erntemethoden können zu Waldschäden führen und beeinflussen das Ökosystem Wald insgesamt ungünstig. Die Verwendung von giftigen Chemikalien und Benzin bei der Verarbeitung von Rattan hat schädliche Folgen für den Boden, die Luft, das Wasser und letztlich die Gesundheit des Menschen. Aufgrund steigender Nachfrage werden die Stiele oft zu früh geerntet. Inzwischen ist die herkömmliche Art und Weise der Rattan-Produktion eine Bedrohung für die Pflanze selbst und ihre Umwelt. Dadurch ist auch das Einkommen und die langfristige Versorgung der einheimischen Bevölkerung gefährdet.

Rattan-Verarbeitung
Wenn Rattan-Stuhlflechtrohr farbig gebeizt werden soll, muss es einer speziellen Beizung unterzogen werden, da die Triebaußenseite wasserabstoßend ist. Stuhlflechtrohr, in der Handelsklasse Gelbband, ist vorab gebleicht. Es lässt sich auch noch nach der Verarbeitung beizen. Vor der Verarbeitung muss man das Material einweichen, stärkere Triebe über Dampf biegsam machen. Auch später empfiehlt sich das sporadische Befeuchten der Rattanmöbel mit einem Wasserzerstäuber oder das Abwischen mit einem feuchten Tuch, damit die natürliche Biegsamkeit nicht verloren geht. Allein nur mit Wasser sollte dies jedoch nicht zu oft geschehen, weil auf Dauer gesehen das Rattan-Material verstocken kann und brüchig wird. Durch die Zugabe von Sattelseife bleibt das Material länger geschmeidig.

Bambus
Bambus gehört zur Familie der Süßgräser und bildet grasartig wachsende, oft meterlange Halme, die im Laufe ihres Wachstums verholzen. Bambus kommt in Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien natürlich vor. Allein 500 Arten der Bambusse sind in China heimisch, weitere 100 meist kleinwüchsige Arten in Japan. Eine große Zahl weiterer Arten stammt aus Amerika, 130 Arten allein wachsen in den Anden Südamerikas. Aus Afrika stammen 17 Arten, aus Australien weitere drei. Ihren Verbreitungsschwerpunkt haben sie in den Tropen bis Subtropen, manche Arten gedeihen jedoch auch in kälteren Bereichen wie Mitteleuropa recht gut. Einige Bambusarten gehören zu den am schnellsten wachsende Pflanzen der Welt. Unter optimalen Bedingungen kann das Wachstum bis zu einem Meter am Tag betragen. Typisch hingegen sind während der Wachstumsphase Wachstumsraten von zehn bis dreißig Zentimetern am Tag. Manche Arten sind nach drei bis vier Monaten ausgewachsen. Geerntet wird aber erst nach circa drei Jahren, wenn die Stängel ausreichend verholzt sind. Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von ca. 37 Millionen Hektar, davon etwa sechs Millionen in China und neun Millionen in Indien. Je Hektar können 10 bis 15 Tonnen Biomasse pro Jahr nachhaltig gewonnen werden. Belastbares Zahlenmaterial zu Flächen und ökonomischer Bedeutung liegt jedoch nicht vor, unter anderem da die Nutzung häufig lokal erfolgt. Zudem wird Bambus von forstwirtschaftlichen Produktionsstatistiken in der Regel nicht erfasst.

Bambus Wachstum
Bambus ist eine immergrüne Pflanze. 80 Prozent aller in Deutschland angebotenen Bambussorten (insbesondere Fargesia, Phyllostachys) sind robust und verkraften kurzzeitig Temperaturen bis −20 °C. Bambus bildet unterirdische Rhizome, die den Wuchstyp des Bambus bestimmen. Dabei unterscheidet man zwei grundlegende Arten: leptomorphe Rhizome und pachymorphe Rhizome. Leptomorphe Rhizome sind lang und schlank und wachsen horizontal in den oberen 30 cm des Bodens. Sie können mehrere Meter lang werden, bevor sich wieder ein Halm entwickelt. Diese Rhizome können durchaus einige Meter pro Jahr zurücklegen. Pachymorphe Rhizome sind dick und kurz und bilden in kurzen Abständen neue Triebe. Dadurch wachsen diese Bambusse in mehr oder weniger dichten Horsten und wuchern nicht. Die in Europa häufig zu sehende Gattung Fargesia gehört zu den Bambussen mit pachymorphem Rhizom.

Bambusblüten
Bambus blüht allgemein sehr selten, obwohl es einige Bambusarten gibt, die jedes Jahr blühen. In der Tat blühen die meisten Bambusarten so etwa alle 65 bis 120 Jahre. Dabei liegt das Höchstalter einer einzelnen Bambus-Pflanze bei höchstens 15 Jahren. Das längste Intervall von 130 Jahren zwischen den Blühphasen wurde bei der Bambusart Phyllostachys bambusoides gefunden. Pflanzen dieser Art blühen alle zur gleichen Zeit, unabhängig von ihrem geografischen Standort oder den klimatischen Bedingungen. Der fehlende Einfluss von Umweltbedingungen auf die Blütezeit der Pflanzen lässt eine Art "innere Uhr" in den Zellen der Pflanzen vermuten, die das Signal zum Blühen und damit die Umstellung des gesamten Energiehaushalts der Pflanzen gibt. Dieser Mechanismus, sowie die evolutionäre Ursache dahinter, ist noch weitgehend ein Rätsel.

Verwendung von Bambus
Bambus ist ein bedeutender, schnell nachwachsender Rohstoff. Vor allem in Asien hat er große ökologische, ökonomische und kulturelle Bedeutung; für etwa 1,5 Milliarden Menschen bilden Bambus und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten eine Lebensgrundlage. Das verholzende Riesengras ist seit Jahrhunderten regionaler Lieferant von Baustoffen und Brennmaterialien. Das Spektrum der Anwendungen reicht dabei von der Verwendung als Nahrungsmittel über die Nutzung als Baumaterial für den Möbel- und Hausbau, die Produktion von Textilien und Biowerkstoffen bis hin zur Nutzung von Pflanzenauszügen (Bambusmilch) bei der Herstellung von Kosmetik- und Pflegeprodukten. Auch energetisch wird Bambus genutzt, beispielsweise in Form von Bambuspellets oder Bambus-Holzkohle, die aus Bambus hergestellt werden.

Bambus im Vergleich zu anderen Hölzern
Bambus ist ein leicht verfügbarer und zugleich hochwertiger Rohstoff. In vielen Eigenschaften ist Bambus den Harthölzern ebenbürtig und in seiner Zähigkeit dem Holz sogar überlegen; durch die Hohlräume ist Bambus extrem leicht und elastisch. Während Bambus in Asien oft als „Holz der armen Leute“ gilt, ist es in Europa ein exklusiver Werkstoff für die Innenausstattung. Im chinesischen Gartenbau ist der Bambus ein wesentliches Gestaltungselement. Auch in europäischen Gärten wurde der Bambus in den letzten Jahren immer beliebter. Dabei kann Bambus u. a. als Hain, Hecke, Bodendecker, Terrassen- und Innenhofbegrünung, Sicht- und Windschutz, für Dachgärten, als Kübelpflanze oder Wintergartenbegrünung eingesetzt werden und ist gestalterisch vielseitig einsetzbar.

Bambus als Baustoff
Die größte Bedeutung hat Bambus traditionell als vielseitiger Baustoff. Die Verwendung reicht von temporären Bauten und dem Hausbau über den Möbelbau bis hin zu Brückenkonstruktionen. Als konstruktives Baumaterial sind maßhaltige Bambusrohre mit einem entsprechenden Durchmesser erforderlich. Um die häufige Rissbildung zu minimieren, muss das altersgerecht geerntete Material zeitaufwändig und schonend getrocknet werden. Je nach Verwendung wird das Rohr geschnitten, geschliffen, weiterverarbeitet und gegebenenfalls oberflächenbehandelt. Für die Nutzung von Bambus als Baustoff ist es allerdings notwendig, dass der Bambus vor seiner Verwendung behandelt wird, um ihn gegen Pilze und Insekten resistent zu machen. Während diese Vorbehandlung bisher vor allem chemisch stattfand, werden derzeit auf Borsalz basierende Lösungen entwickelt. Bei der Verwendung von Bambus als Baustoff ist es wichtig, dass er vor Feuchtigkeit geschützt wird. Dies geschieht dadurch, dass das Gebäude nicht auf dem Boden, sondern einem feuchtigkeitsresistenten Unterbau (Steine oder Betonsockel) steht und dass ein auskragendes Dach den Bambus gegen Feuchtigkeit schützt. In erdbebengefährdeten Gebieten (beispielsweise in Indonesien) zeigt sich, dass Bambushäuser den Erdstößen wesentlich besser gewachsen sind als Backsteinhäuser.

Bambus als Werkstoff
Bambus lässt sich auch gut mit anderen Werkstoffen kombinieren. Als hochwertige Fasern mit einem günstigen Längen-Dicken-Verhältnis wirkt Bambus verstärkend, beispielsweise in Kombination mit Kunststoffen wirkt er versteifend in Verbundwerkstoffen. Die Zugabe von natürlichen Stoffen soll zudem zu einem stabileren, erdölunabhängigeren Preis der Kunststoff-Komponenten führen. Für speziell aufbereitete Bambusfasern, besonders in Kombination mit Biokunststoffen, werden in der zukünftigen Werkstoffentwicklung erhebliche Marktchancen gesehen. Auch in Beton können größere Mengen Bambusfasern als preiswerter Zuschlag und Faserverstärkung eingesetzt werden, wie Versuche in Asien und Europa zeigen. Der Markt für derartige innovative Biowerkstoffe verzeichnet Wachstumsraten von jährlich bis zu 50 Prozent.

Bambus in Textilien
Bambus enthält nur 2-3 mm kurze Zellulosefasern, die daher nicht spinnbar sind. Die heute vielfach aus Marketinggründen als „Bambus-Textilien“ (woven bamboo) angebotene Bekleidung, vor allem Strümpfe, besteht aus Viskosefasern. Hierbei dient Bambus lediglich als Rohstoff für die daraus in einem chemischen Prozess gewonnene und zur Viskosefaser weiterverarbeitete Cellulose. In der Regel liegt bei der Bezeichnung „Bambus-Textilien“ daher eine Irreführung der Verbraucher vor. Daneben gibt es Textilien aus der echten Bambus-Bastfaser. Die Bambus-Bastfaser wird einem mit der Leinenfasergewinnung vergleichbaren Verarbeitungsprozeß unterzogen. Danach wird die Bambus-Bastfaser im Lang- oder Kurzstapelverfahren zu einem Garn versponnen. Bambus Stoff ist bekannt für seine Weichheit und verfügt über eine starke Saugfähigkeit und anti-mikrobielle Eigenschaften.

Bambus als Energieträger
Holzkohle aus Bambus ist in Asien ein altbekannter Energieträger zum Kochen und Heizen – und ein wichtiger Energieträger für die Industrie. China exportiert jährlich größere Mengen dieser Holzkohle nach Japan. Die hochverdichtete Bambus-Holzkohle hat eine zweieinhalbfach höhere Brenndauer als herkömmliche Holzkohle. Aus diesem Markt heraus werden seit einigen Jahren neue, höherwertige Anwendungen erschlossen, beispielsweise Filtersysteme für die Industrie oder zur Wasseraufbereitung, desodorierende Mittel oder hochwertige Zeichenkohle. Bambus-Pellets sind nicht nur preislich eine konkurrenzfähige Alternative zu Brennholz: Bambus hat bei gleicher Rohdichte den dreifachen Energiegehalt. Der globale Markt wächst rapide; die Nachfrage stieg allein in den Niederlanden und in Großbritannien in zwei Jahren von null auf über eine Million Tonnen.

Bambus in verschiedenen Kulturen
Dem Bambus werden verschiedene symbolhafte Bedeutungen zugeordnet. So ist er beispielsweise in China ein Symbol für langes Leben, in Indien ein Symbol der Freundschaft. Auf den Philippinen werden Bambuskreuze von Landwirten als Glücksbringer aufgestellt. Viele buddhistische Tempel haben einen Bambuswald als Teil einer heiligen Barriere gegen das Böse. In Japan ist Bambus ebenfalls ein positiv besetzter Begriff. Bambus wächst sehr gerade, und aufgrund seiner frischen grünen Farbe gilt er als Symbol der Reinheit. In einigen Kulturen Asiens, z. B. in den Andamanen, wird davon ausgegangen, dass die Menschheit bei ihrer Entstehung aus einem Bambusrohr herausgetreten ist. In Malaysia gibt es eine ähnliche Legende von einem Mann, der nach einem Traum ein Bambusrohr kappt und darin eine wunderschöne Frau vorfindet. Die japanische Taketori Monogatari erzählt von einer Mondprinzessin, die als Baby in einem leuchtenden Bambusrohr vorgefunden wird.

Echter und unechter Bambus
Unter der aus botanischer Sicht völlig abwegigen Bezeichnung „Glücksbambus“ oder der englischsprachig anmutenden Benennung „Lucky Bamboo®“ kommen Sorten der pflanzensystematisch von Bambus weit entfernten Drachenbaumarten in den Handel. Der Name Glücksbambus ist ein eingetragenes Warenzeichen. Er wird in Europa in vielen Möbelhäusern, Baumärkten, Supermärkten, Gartencentern und Blumengeschäften angeboten. Ebenfalls kein echter Bambus ist das Seychellengras, das als „Zwergbambus“ oder auch „Bonsai-Bambus“ angeboten wird. Der „Hängebaumbambus“ ist ebenso ein Gras, das sogenannte Flechtstraußgras. Weitere fälschlicherweise als Bambus bezeichnete Pflanzen sind „Himmelsbambus“ und „Mittelmeerbambus“.

Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: Wikipedia ; Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Vergleich von Rattan und Bambus

Einrichtungstipps für Singles

Wer neu in eine Wohnung oder ein Haus eingezogen ist, muss die Räume meist von Grund auf einrichten. Aber auch, wenn man schon länger in den eigenen vier Wänden lebt, ist es sinnvoll, hin und wieder Möbel und Dekoration neu zu gestalten.

Die Einrichtung ist wichtig für die Seele

Unsere eigenen vier Wände sind nicht nur unser äußerliches Refugium, sondern auch unsere innerliche Rückzugsmöglichkeit. Deswegen ist es sehr wichtig, dass man sich in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus auch wirklich wohlfühlt. Wenn man sich zu Hause unwohl fühlt, steht die Seele unter Dauerstress. Wer ständig etwas verändern möchte, es aus irgendwelchen Gründen aber nicht tut, nährt eine innere Spannung, die die Seele irgendwann krank machen kann. Aus diesem Grund sollte man regelmäßig prüfen, ob man mit Einrichtung und Dekoration noch zufrieden ist - Geschmäcker ändern sich, Bedürfnisse ändern sich. Man sollte die Einrichtung möglichst immer dem individuellen Geschmack anpassen, um innerlich mit dem zufrieden zu sein, was einen äußerlich umgibt. Deswegen empfiehlt es sich auch, nach Möglichkeit nicht am Preis von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen zu sparen, wenn man etwas gefunden hat, was zu einer schönen, sinnlichen Atmosphäre in der Wohnung beiträgt.

Bambusmöbel und andere Naturmaterialien

Damit Körper und Seele im Einklang sind, sollte man in Sachen Einrichtung besonders auf Naturmaterialien zurückgreifen. Dies zeigt ein besonderes Verantwortungsgefühl für ökologische Zusammenhänge und ist auch für die eigene Gesundheit besser als mit Chemikalien belastete Möbel, die zu billigen Preisen veräußert werden. Tahas bietet hierfür eine Vielzahl von Produkten, die eine besondere, kreative und entspannende Atmosphäre schaffen. Zu den beliebtesten Produkten zählt der Bambusspiegel von Tahas. Spiegel können grundsätzlich überall in der Wohnung angebracht werden, besonders wichtig ist ein Spiegel natürlich im Badezimmer. Bambusspiegel von Tahas veredeln jedes Badezimmer und sorgen für das gewisse Extra im Bad. Dabei ist Bambus ein besonders unweltfreundliches Material.

Als Single eine sinnliche Atmosphäre schaffen

Leider zeigt sich oftmals, dass Singles keinen besonderen Wert auf ihre Wohnungseinrichtung legen. Sie denken, dass außer ihnen ja doch niemand die Wohnung sieht und dass es sich deswegen nicht lohnt, für Harmonie und Entspannung in den eigenen vier Wänden zu sorgen. Wie bereits erwähnt, ist aber eine freundliche, kreative, an die persönlichen Bedürfnisse angepasste Einrichtung sehr wichtig für die Seele. Singles sind oftmals im Inneres unglücklich darüber, dass sie alleine sind. Sie sehnen sich nach einem Partner und vermissen die Zweisamkeit. Aber gerade, wenn dieser Punkt das Leben momentan belastet, sollte man die Wohnung möglichst schön und entspannend einrichten. So sorgt man für Harmonie und einen Einklang von Körper und Seele - und diese innere Zufriedenheit überträgt sich wiederum auch auf andere.

Windspiele, Muscheln, Vorhänge und Lampen

Mit der richtigen Deko kann man auch in kleinen Wohnungen eine große Wirkung erzielen. Dabei müssen es nicht immer große Dekorationselemente sein. Auch Kleinigkeiten wie zum Beispiel Muscheln verwandeln ein gewöhnliches Bad ist die persönliche Wohlfühloase. Gerade für maritime Fans sind Muschelvorhänge ein schönes Accessoire, denn sie verbreiten ein Feeling von Meer und Strand und lassen Erinnerungen an den letzten Urlaub am Wasser wach werden. Aber auch ein Windspiel am Fenster kann Wirkung erzielen. Windspiele haben etwas Leichtes, etwas Unbeschwertes, was sich auch für den Wohnungseigentümer überträgt. Auch dem Fenstervorhang kommt eine bedeutende Rolle zu. Der Vorhang kann mit seiner jeweiligen Farbe die Wirkung einer Wohnung extem verändern. Kalte Farben wie Blau oder Weiß wirken sehr modern und strahlen eine gewisse Kühle aus. Warme Farben wie ein sattes Rot wirken sehr sinnlich. Auch die Lampen verändern die Wirkung einer Wohnung. Bambuslampen von Tahas sorgen hier für eine kreative Atmosphäre und wirken gleichzeitig natürlich und kreativ. Lampen aus Bambus sorgen für ein behagliches Licht und können so den Wohlfühlfaktor erheblich steigern.

Sinnliche Einrichtung und Partnersuche

Viele Singles sind aktiv auf Partnersuche. Dabei ist eine schöne und individuelle Wohnungseinrichtung wichtig, um sich selbst möglichst wohl zu fühlen. Wer mit sich selbst im Reinen ist, wer sich an einem Einklang von Körper und Seele erfreuen kann, wirkt auch sehr positiv auf andere - eine wichtige Voraussetung für die erfolgreiche Partnersuche. Wenn man einen anderen Menschen kennengelernt hat, kommt irgendwann auch der Tag, an dem man diesen zum ersten Mal mit zu sich nach Hause nimmt. Wer in seiner Wohnung für eine sinnliche, entspannende Atmosphäre gesorgt hat, ist als Single nun klar im Vorteil bei der Partnersuche. Vorhänge in gemütlichen Farben, warm leuchtende Lampen und sinnliche Accessoires wie Kerzen und Kissen sorgen für eine Stimmung, in der man sich ungezwungen näherkommen kann.             

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Tipps für den Möbelkauf

Sie kennen es ganz sicher. Ein Neubeginn durch einen Umzug steht bevor oder Sie möchten ganz einfach Ihre Wohnung mit neuen Akzenten auffrischen. Hierdurch wirken neue Möbelstücke Wunder. Nun stehen Sie vor der Frage, wo und wie die Auswahl vonstatten gehen soll. Wenn Sie schon Ihre Inspirationen vor Augen haben und bereits den Stellplatz ausgemessen haben, steht der Auswahl der neuen Schmuckstücke wohl nichts mehr im Wege. Haben Sie schon Vorstellungen, in welchem Stil Ihre Räume eingerichtet werden sollen? Suchen Sie Einzelstücke oder gar ganze Systeme? Welche Farbe bevorzugen Sie? Wenn Sie sich schon vorher über die Kriterien im Klaren sind, erleichtern Sie Ihren Möbelkauf immens. Ein ganz neuer Wohnstil ist fast mit einem Tapetenwechsel zu vergleichen. Zum Beispiel verleihen Rattanmöbel nicht nur im Garten oder Wintergarten Urlaubsflair.

Praktische Badmöbel können auch schön sein:
Aus Ihrem Bad wird eine Oase der Entspannung, wenn Sie leicht wirkende Kleinmöbel integrieren. Ein Hocker aus Rattan oder Bambus ist flexibel als Beistelltisch für ein erholsames Wannenbad nutzbar. Stellen Sie Ihr Lieblingsgetränk oder einen und etwas zu naschen darauf, dekorieren sie ihn etwas und der kleine Urlaub ist nur etwa zwei Sekunden von Ihrem Wohnraum entfernt. Ein Muschelvorhang als Accessoires perfektioniert den Look.

Entspannung und Freundlichkeit in Ihrem Arbeitsbereich:
Stellen Sie sich mal Ihr Büro oder die Arbeitsecke in Ihrem Wohnzimmer mit Bambusmöbeln vor. Spüren Sie ebenfalls eine freundliche Atmosphäre, die förmlich nach Luft, Strand und Licht und somit nach Urlaub riecht? Wenn Sie Kundenkontakt im Büro haben, werden Sie staunen, wie verzückt Ihre Gäste auf Ihre Bambus-Einrichtung schauen. Mit einem Bambus-Werbeaufsteller für Flyer erreichen Sie so den doppelten Effekt des Blickfangs. Und Sie selbst fühlen sich durch die angenehme Atmosphäre der Möbel und richtiges Sonnenlicht viel motivierter. Geniessen Sie zur Entspannung in der Pause das mediterrane Flair ihrer Bambusmöbel.

Rattan und Bambus zum Träumen:
Wenn Sie sich zur Nachtruhe auf ein Bambusbett legen, werden Sie womöglich am liebsten darin liegen bleiben wollen. Ihr Schlafzimmer kann sich nämlich ebenfalls in ein neues Paradies verwandeln. Mit passenden Kleiderschränken und diversen Kleinmöbeln wie Beistelltische, Nachtkonsolen und Paravents fühlen Sie sich wie auf einer Urlaubsinsel. Mit etwas Dekoration wie Korn- und Mohnblumen setzen sie weitere Akzente. Die Kreativität in Ihnen wird sicher sprudeln.

Rattan und Bambus in anderen Bereichen:
In Ihrem Zuhause werden Sie vermutlich schon Meerwasser riechen, weil Sie sich bei schönem Sonnenwetter mit einer Bambus- oder Rattanliege auf Ihre Terrasse oder bei ungemütlichem Wetter gar im Wintergarten oder Wohnzimmer liegen. In der Küche frühstücken Sie sicher auch gern an einer Bar mit passenden Stühlen und Hockern aus Naturmaterialien. Wenn Sie glauben, ein Paravent wäre nicht mehr zeitgemäß, dann stellen Sie sich diesen mal mit Bambus an Ihrem Rückzugsplätzchen oder als dekorativen Raumteiler in Ihrem Wohnzimmer vor. Der gefühlte Urlaub kann also in jedem Zimmer auf Sie einwirken.

Wohnliche Leichtigkeit und ihre Stabilität:
So leicht viele dieser Möbelstücke auch optisch wirken, sind sie dennoch stabil und genauso wie andere Möbel belastbar. Selbst rustikal wirkende Bambusmöbel zaubern dennoch Leichtigkeit und strahlen durch ihre angenehm natürliche Farbe Sommer und Frische aus. Durch fachgerechte Verarbeitung und ausgeklügelte Stabilitätskonstruktionen im Geflecht erhalten die Möbel ihre Stabilität und bei sachgemäßer Nutzung somit garantierte Sicherheit.

Kombinieren Sie Materialien und unterstreichen Sie den Urlaubs-Look:
Wenn Sie die Naturmaterialien und mediterrane Farben kombinieren, verbinden Sie Harmonie mit Abwechslung. Reizvoll wirkt es beispielsweise, wenn Sie den Schreibtisch aus Bambus in die Wohnstube mit Rattan-Möbeln stellen. So erreichen Sie eine optisch angenehme Abgrenzung und dennoch die wohnliche Einheit von Schreibecke und Wohnbereich. Ganz nach Ihrem persönlichen Geschmack hinzugefügte Accessoires geben dem ganzen Raum das gewisse Extra. Spielen Sie mit Akzenten.

Um die eine oder andere Inspiration Realität werden zu lassen, zeigt sich die Herausforderung, die favorisierten Edelstücke ins Haus zu holen. Und hier eröffnen sich die Möglichkeiten, die mit Bedacht wahre Schnäppchen und Sicherheit für Käufer bieten können.

Einkauf im Möbelgeschäft
Die Auswahl Ihrer neuen Stücke können Sie in einem Möbelgeschäft oder auch online treffen. In Möbelgeschäften erhalten Sie persönliche Beratung und haben sofortige Informationen über die Hersteller und Qualität. Auch die Konditionen wie Lieferung, Rabatt, Skonto, Garantiefristen und weiteren Service können vor Ort verhandelt werden. Ein gutes Fachgeschäft beschäftigt auch Mitarbeiter, welche auch über die Umweltaspekte, gesetzliche Bestimmungen, Qualitätsmerkmale und auch die richtige Pflege der Möbelstücke Auskunft geben kann. Mittels Programm kann Ihre Einrichtung auch geplant werden.

Online-Einkauf
Beim Onlinekauf von Möbeln erfolgt die Beratung entweder über eine Kundenhotline, per Mail oder auch gar per Chat. Die gesetzlichen Bestimmungen, Konditionen, Hersteller, Gesundheits- und Umweltaspekte, Käufer- und Datenschutz werden Sie bei einem seriösen Online-Händler ebenfalls gut sichtbar und verständlich vorfinden. Eventuell hat ein Möbelgeschäft parallel auch einen Onlinehandel, in dem weitere Stücke bestellbar sind. Viele Online-Händler bieten eine hilfreiche Suchmaske an, in der Sie Farbe, Material, Größen, Einzelstück oder Set auswählen können.

Qualität, Preis-Leistungsverhältnis, Kompetenz, Seriosität:
Wenn Sie persönlich wichtige Kriterien vorher recherchieren möchten, stehen Ihnen auch die Möglichkeiten offen, sich zum Beispiel anhand von Testberichten über Qualität von Möbelstücken oder auch Serien zu informieren. Auch über Möbelhäuser, Anbieter, Möbelhersteller und deren Beratung, Service und vieles mehr sind überwiegend informative und unabhängige Käuferbewertungen zu finden. So können zum Beispiel Bedenken über die Seriosität eines Unternehmens ausgeräumt werden. Sehr ausführliche Verbraucherberichte beschreiben die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen, Gesundheits- und Umweltaspekte, Sicherheit, Käufer- und Datenschutz der jeweiligen Anbieter. Sie beschreiben weiterhin genau die Qualität, Verarbeitung und Sicherheit der Möbelstücke in ihrer Stabilität und Gesundheitsaspekten. Bekannte Verbraucherplattformen sind Ciao und Dooyoo. Hier sind nicht nur die Kategorien übersichtlich geordnet, auch viele weitere Kriterien wie Bewertungsmaßstäbe und Qualitätsbewertungen der Berichte selbst.

Wie Sie sich informieren können:
Für Ihre Suche in der Suchmaschine geben Sie einfach das gewünschte Möbelstück ein. Es kann ein Oberbegriff bezüglich des Materials wie beispielsweise Rattanmöbel, Holzmöbel oder Stahlmöbel sein. Möglich sind auch Wortkombinationen aus Material und Kategorie wie Couchtische, Betten oder Stühle und Polstermöbel sein. Wird ein spezieller Hersteller favorisiert, kann dieser zusätzlich mit eingegeben werden, um die Suche grob einzugrenzen. Je mehr Suchbegriffe Sie kombinieren, umso genauer wird Ihr Suchergebnis sortiert. In den Suchergebnissen finden Sie unter Anderem entsprechende Testberichte mit Verweis auf die jeweilige Verbraucherplattform.

Käufer- und Datenschutz:
Gerade im Onlinehandel steht die Frage des Schutzes der Kundendaten offen. Auch der Käuferschutz selbst ist ein großes Thema in diesem Gebiet. Gerade im Internet tummeln sich die so genannten schwarzen Schafe, wie in jedem Bereich, die den seriösen Anbietern den Ruf mitschädigen und somit Misstrauen gegenüber dem Online-Kauf selbst schürt. Der Blick in die AGB, Impressum, Gewährleistung, genaue Preisauszeichnung und detaillierte Beschreibung der Konditionen zum Beispiel über Lieferung und Rückgaberechte und Art der Rücknahme geben ein Stück Sicherheit. Vorsicht ist zum Beispiel geboten, wenn selbst Schnäppchen noch weit unter den durchschnittlichen Nachlasspreisen liegen. Oftmals sind ggf. Servicegebühren recht hoch und auch der Versand ist oftmals überteuert. Ein weiterer Punkt ist der Bereich der Zahlungsmöglichkeiten. Neben der Vorauskasse sollten einige weitere Zahlungsmöglichkeiten wie Rechnung, Einzug und Zahlsysteme möglich sein. Eine weitere Sicherheit des Schutzes Ihrer Daten im Online-Shop ist die Verschlüsselung. Auch die Sicherheit, Ihre Daten ohne Ihr Einverständnis nicht an Dritte weitergereicht zu sehen, ist ein Merkmal für Seriosität. Je transparenter die Preise für Ware und Service-Leistungen, Konditionen zu Liefer- und Zahlungsbedingungen, Datenschutz, Gewährleistung und Garantie und vor allem auch Erreichbarkeit ist, umso sicherer können Sie sich als Käufer fühlen.

Zu guter Letzt:
Wenn Sie diese und viele andere Dinge während Ihrer Einkaufstour, ob im Geschäft oder online beherzigen, werden Sie Ihre neue Einrichtung mit dauerhaft gutem Wohn-Gefühl in Ihr Heim stellen und sich entspannt zurücklehnen. Sie haben ja schon den ersten Schritt zu ihrem Urlaub in Heim und Garten getan.

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Tipps für den Wintergarten

Ein Wintergarten fängt auch in der kalten Jahreszeit das Sonnenlicht ein und gibt seinem Besitzer das Gefühl von Natürlichkeit und Wärme. Pflanzen und Deko sind für ein gemütliches Wohnambiente im Wintergarten sehr wichtig. Lassen Sie sich ruhig Zeit und kaufen Sie nicht das Erstbeste, das Sie finden. Mit Bildern vom letzten Strandurlaub und Accessoires, wie zum Beispiel einem Muschelvorhang, rufen Sie schöne Erinnerungen wach und passen die Einrichtung des Wintergartens ihren ganz persönlichen Bedürfnissen an. Suchen Sie sich die Dinge mit Geduld und Liebe aus, Sie werden sehen - das Ergebnis wird nochmal so schön.

Freuen Sie sich zum Beispiel auf einen Abend zu zweit, schaffen Sie mit Kerzen ein Gefühl von Romantik und Gemütlichkeit. Lesen Sie vielleicht gern mal ein gutes Buch, ist der Wintergarten wie geschaffen für Sie. Auf einer Liege, umschlungen von einer kuschligen Decke, lässt sich so manche gute Stunde verbringen.

Bambus ist besonders bei der Einrichtung des Wintergartens ein sehr beliebtes Material, da es durch seine natürliche Ausstrahlung die Leichtigkeit und Wärme des Sommers sehr gut wiederspiegelt. Auch Rattanmöbel vermitteln aufgrund ihrer luftig-leichten Konstruktion das mediterrane Flair beliebter Urlaubsorte.

Beim Kauf von Rattan- oder Bambusmöbeln sollte man sich die Möbel jedoch genau anschauen. Fast alle Möbelhändler importieren ihre Bambus- oder Rattanmöbel aus Ländern, in denen diese Materialien wachsen, meist aus Indonesien oder Vietnam. Das Design ist deshalb in den wenigsten Fällen den europäischen, bzw. deutschen Lebensverhältnissen angepasst. Dies macht sich durch mangelnde Stabilität und eine verkürzte Lebensdauer der Möbel bemerkbar. Achten Sie deshalb beim Kauf ihrer Möbel auf Stabilität und Langlebigkeit.

Kräuter auf der Fensterbank sind eine feine Sache, denn sie sind gesund und enthalten neben vielen wichtigen Mineralstoffen auch krebsvorbeugende Substanzen, besonders sei hier die Petersilie erwähnt. Aber auch Kresse und Dill sind selbst angebaute Leckereien, die zu einer frischen und gesunden Ernährung beitragen.

Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima und filtern Schadstoffe aus der Luft heraus. Kakteen und alle anderen Zimmerpflanzen benötigen normalerweise während der Winterzeit deutlich weniger Wasser und Dünger. Aber Achtung: Mögen Sie es in Ihrem Wintergarten kuschlig warm, so müssen Sie die Wasserzufuhr der hohen Raumtemperatur anpassen. Es kann dann sogar notwendig sein, die Pflanzen auch im Winter in regelmäßigen Abständen zu düngen.

Autor: Nils Wohlfarth ; Publisher: www.Tahas.de
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Ideen zur Rettung der Welt

Als am 30. Oktober 2006 der britische Ökonom und Regierungsberater Professor Nicholas Stern seinen Klimareport vorlegte, sorgte das für Wirbel unter Forschern und Politikern weltweit. Darin rief er seine Regierung auf, konsequent gegen die Ursachen der Klimaveränderungen vorzugehen. Klimakritiker warfen Stern schon kurze Zeit später vor, die Darstellung der Folgen des Klimawandels zu übertreiben und die natürliche Kompensationsfähigkeit des Planeten zu unterschätzen.

Nicht zuletzt durch den Weltklimabericht des IPCC ist mittlerweile klar geworden, dass diese Kritiker von damals falsch lagen. Tatsächlich wurden die Folgen für das Klima im Stern-Report sogar unterschätzt, da die CO2-Emissionen weitaus stärker ansteigen als erwartet und die Kompensationsmöglichkeiten der globalen Ökosysteme in Wirklichkeit geringer sind als im Report angenommen. Bekanntlich können sich die Mächtigen dieser Welt bis heute leider nicht auf eine gemeinsame Strategie für den Schutz des Klimas einigen. Zu verschieden sind die Auswirkungen in den einzelnen Regionen der Welt und die Interessen der nationalen Regierungen.

Während die Malediven zum Beispiel  unmittelbar durch die globale Erwärmung und den daraufhin steigenden Meerwasserspiegel vom Untergang bedroht sind, würde eine Erwärmung um ein paar Grad Celsius im kalten Sibirien von Russland sicher begrüßt werden. Die Weltgemeinschaft pustet jedes Jahr mehr Kohlendioxid in die Luft, in China wird fast wöchentlich ein neues Kohlekraftwerk gebaut. Die USA verweigern bis heute die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls, worin erstmals völkerrechtlich verbindliche Zielwerte für den Ausstoß von Treibhausgasen in den Industrieländern festlegt werden, welche die hauptsächliche Ursache der globalen Erwärmung sind.

Die Folge der unterschiedlichen Standpunkte ist, dass sich das Klima weitaus schneller verändert und das Gefahrenpotential für unser aller Überleben steigt. Schäden durch Dürre, Hochwasser, Wind, Hitze oder Kälte und die dadurch ausgelösten globalen Völkerwanderungen bedrohen das Leben von Millionen Menschen und erschüttern nachhaltig die etablierten gesellschaftlich-sozialen Gefüge weltweit.

Der Kampf gegen die Erderwärmung ist mittlerweile zu einem Kampf für jeden von uns geworden. Und doch scheint noch nicht genug auf dem Spiel zu stehen, um alle an einem gemeinsamen Strang ziehen zu lassen, der zu einem weltweiten Vertrag zum Schutz des Klimas führt. Wie kann das sein? Welche Optionen bleiben uns noch wenn wir es nicht wagen das Problem der Erderwärmung an der Wurzel zu packen? Eine wachsende Zahl von Wissenschaftlern und Politikern befürwortet die Suche nach großtechnischen Möglichkeiten, um uns in letzter Minute vor der Klima-Katastrophe zu retten. Das Kalkül dabei: Wenn es uns gelingen sollte durch diese Megaprojekte die globale Erwärmung abzubremsen, wäre es nicht mehr nötig, den steigenden Energiehunger der Menschheit zu zügeln. Wir könnten weiter fossile Energieträger verheizen und wie bisher CO2 ausstoßen, wenn sich die Folgen mit "Ingenieurslösungen" beherrschen lassen. Die Ideen dahinter sind von derart gigantischer Dimension, dass man sie auf den ersten Blick für Hirngespinste eines Science-Fiction-Autors hält. Beispiel gefällig? Wir stellen Ihnen ein paar davon vor:

Sonnenschirme im All

Astronom Roger Angel von der Universität in Arizona entwickelte einen Plan der vorsieht, einige hundert Milliarden dünne  Silizium-Scheiben zwischen Sonne und Erde zu positionieren, wodurch die Sonnenstrahlung um ein bis zwei Prozent verringert wird. Diese jeweils zirka 60 Zentimeter im Durchmesser großen Scheiben wirken wie ein gigantischer Sonnenschirm für unseren Planeten. Ins All befördert werden die einzelnen Scheiben von der Erde aus. Diese Aufgabe übernehmen 20 Richtung Himmel ragende elektromagnetische Kanonen.

Metallsplitter in der Stratosphäre

Eine weitere kühne Idee zur Rettung der Welt kommt vom "Vater der Wasserstoffbombe", dem US-Physiker Edward Teller: aluminiumhaltige Metallsplitter, die in die Stratosphäre (die zweite Schicht der Erdatmosphäre, sie liegt über der Troposphäre) freigesetzt werden, sollen einen Teil des einfallenden Sonnenlichts direkt ins All reflektieren. Das Problem dabei: durch die energieintensive Aluminiumproduktion selbst werden riesige Mengen CO2 freigesetzt und die Metallsplitter haben unvorhersehbare Folgen für die globalen Ökosysteme.

Ähnlich problematisch ist der von Atmosphärenchemiker und Nobelpreisträger Paul Cruzen gemachte Vorschlag, Millionen Tonnen Sulfat-Teilchen in die Stratosphäre zu entsenden, um einen Abschattungseffekt zu erzeugen wie man ihn von Vulkanausbrüchen her kennt. Durch diese radikale Maßnahme könnte sich innerhalb weniger Jahre die Temperatur auf unserem Planeten auf vorindustrieller Zeit absenken lassen. Doch auch hier gibt es eine ganze Reihe negativer Folgen, die des Vorschlags verlockende Aussicht trüben. Zum einen konnte gezeigt werden, dass die ausgesandten Sulfate selbst die Ozonschicht angreifen, zum anderen wäre ein dauernder Nachschub an Sulfat-Teilchen nötig, um einen anhaltenden Effekt auf die Erderwärmung zu erzielen.

Metallpartikel im Ozean

Eine ähnliche Wirkung erhofft man sich von der Aussendung reflektierender Partikel in den Ozeanen. Dabei stehen neben Metallen auch Stoffe wie Styropor und Plastik zur Diskussion unter Forschern. Welche Auswirkungen dieses Vorgehen für die Meerestiere hätte, kann man sich vorstellen wenn man bedenkt, dass bereits heute Millionen von ihnen am Plastikmüll sterben, der durch die Meere driftet. Diese Abfälle wurden in den letzten Jahrzehnten durch Strömung, Verwitterung und andere Einflüsse in immer kleinere Stücke zerteilt. Die Partikel haben teilweise in Größe, Aussehen und Schwimmverhalten Ähnlichkeiten mit Plankton und vermischen sich mit diesem, so dass sie von Meerestieren mit gefressen werden und so ihre schädliche Wirkung entfalten können.

Düngen der Meere mit Eisen und Harnstoff

Als Plankton bezeichnet man Organismen wie Algen, Pflanzen und Tierchen, die im Wasser leben. Plankton ist die Basis der marinen Nahrungsnetze. Nach Aufnahme von CO2 aus der Luft transportieren diese Organismen das Treibhausgas in die Tiefe. Forscher glauben, dass man diesen Prozess verstärken könnte, indem man das Planktonwachstum durch Einbringen von Eisen oder Harnstoff unterstützt. Welche Mengen an Harnstoff oder Eisen nötig sind um das Wachstum so zu verstärken, dass es gelingt die globalen Emissionen wirksam zu eliminieren ist jedoch unklar.

CO2-Filter

Eine realistische Möglichkeit Kohlendioxid aus der Luft zu entfernen ist der Einsatz von Filtern, die mit einem absorbierenden Material beschichtet sind. Bereits heute sind diese im Einsatz um CO2 aus dem Rauchgas von Kraftwerken abzuscheiden. Physikprofessor Klaus Lackner, der an der Universität in New York forscht, hat einen alternativen Filter entwickelt, der einem künstlichen Baum gleicht und in der Lage ist CO2 mit einem Lösungsmittel aus der Luft zu absorbieren. Allerdings bedarf es weit über 30 Millionen dieser "künstlichen Bäume" um die Menge der globalen Treibhausgas-Emission zu bewältigen.

Wolkenkanonen auf offenem Meer

Wie jeder Sonnenanbeter weiß, erzeugen Wolken einen wirkungsvollen Kühleffekt selbst bei starkem Sonnenschein. Damit Wolken entstehen können bedarf es aber einer genügend hohen Luftfeuchtigkeit und sogenannter Kondensationskeime. Diese könnten künstlich erzeugt werden, indem spezielle Schiffe riesige Mengen an Meerwasser in die Luft versprühen. Das in den Wassertröpfchen enthaltene Salz dient als Kondensationskeim und erzeugt Wolken, die das Sonnenlicht reflektieren können. Würde es gelingen, das Reflektionsvermögen der Wolken insgesamt um durchschnittlich drei Prozent zu erhöhen, wäre das ausreichend, um die globale Erwärmung zu kompensieren.

Bambus und Eukalyptus

Bambus- oder Eukalyptusplantagen gelten als sanfte Möglichkeit im Kampf gegen die Erderwärmung. Diese Pflanzen wachsen sehr schnell und absorbieren gleichzeitig eine große Menge Kohlendioxid aus der Atmosphäre. Um das Treibhausgas langfristig aus den Ökosystemen fern zu halten, sollten die Stämme verarbeitet oder unter Luftabschluss gelagert werden. Die Kehrseite der Medaille ist, dass es nicht genügend Anbauflächen für diese Pflanzen gibt. Außerdem sind solche Monokulturen relativ artenarm und anfällig für Schädlinge.

So verrückt derartige Ideen wirken - die Perspektive im Klimawandel ist mittlerweile so bedrohlich, dass viele Forscher inzwischen offen über großtechnische Lösungen zur Absorption von Treibhausgasen nachdenken. Dies wäre nur ein weiterer Schritt im Glauben an eine absolute Beherrschbarkeit der Natur durch den menschlichen Erfindergeist. Doch leider eignen sich die vorgestellten Lösungsansätze nicht zur nachhaltigen Problemlösung, da sie die komplexen Wechselwirkungen in der Natur nicht erfassen. Sie können uns bestenfalls eine Atempause im Kampf gegen die Erderwärmung verschaffen. Es muss noch andere Strategien geben, um dem Unvermeidbaren gegenüber zu treten. Ideen sind heute gefragter denn je.

Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: natur+kosmos Juli 2008, wikipedia.de; Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Ideen zur Rettung der Welt

Der heimische Verkäufer – Vorkommen, Charaktereigenschaften und typisches Verhalten

Immer wieder will man uns weismachen, es gäbe nur drei Typen von Verkäufern: den guten Freund, den ehrlichen Berater und den zurückhaltenden Diener. Dabei wissen wir doch schon aus eigener Erfahrung, dass es das längst nicht gewesen sein kann. Was ist etwa mit dem schmierigen Mafiosi-Typen vom letzten Cafe-Besuch? Oder dem stets schwitzenden Berater aus der Technik-Abteilung? Man versucht uns etwas vorzuenthalten, vielleicht zum Schutz ethnischer Minderheiten, die sich durch eine Erwähnung in neoliberaler Wirtschaftsliteratur verletzt fühlen könnten. Egal! Wir gehen der Sache jetzt mal auf den Grund:

Der Schwätzer
Der Schwätzer ist der Typ von Verkäufer, der sich in den letzten Jahren am stärksten ausgebreitet hat. Mittlerweile kann man ihn in allen Bereichen des Lebens antreffen. Das liegt vor allem daran, dass die speziellen Eigenschaften des Schwätzers, angefeuert durch Casting-Shows und BILD-Zeitungsberichte, zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz erfahren. Den Schwätzer erkennt man daran, dass er jede spiegelnde Oberfläche zur Selbstbewunderung zu nutzen weiß. Ein Gespräch mit ihm kommt nur zu Stande, wenn sein Gegenüber bereit ist, von Anfang an die Rolle des staunenden Zuhörers einzunehmen. Nach einem zeitraubenden Monolog ist das Weltbild des Zuhörers zutiefst erschüttert. Am Ende vermag jedoch niemand mehr zu sagen, worum es eigentlich genau ging. Als Kunde des Schwätzers ist man sogleich um mehrere Versicherungen, Eheverträge und Alarmanlagen reicher.

Der Gentleman
Der Gentleman zählt zu den vom Aussterben bedrohten Verkäufer-Typen. Sein gepflegtes Auftreten und seine feinen Manieren machen ihn zu einem angenehmen und äußerst zuvorkommenden Partner im Verkaufsgespräch. Von seiner Kundschaft lässt er sich gern befragen und vermag sich in sein Gegenüber einzufühlen. Er bezieht ungern konkret Stellung zu einem Thema, sondern passt sich seinem Gesprächspartner an. Dadurch übertrifft er regelmäßig seine Umsatzziele und erhält pro Tag mindestens 25 Heiratsanträge. Allein der Gentleman besitzt die genetisch gesteuerte Fähigkeit Frauen zu verstehen. Trotzdem akzeptiert er bei Zahlungsverzug leider nicht die Schwiegermutter des Kunden zur Tilgung der Schulden. Privat ist der Gentleman gleichzeitig mit mehreren Frauen verpaart, die sich allein um die Aufzucht des Nachwuchses kümmern. Das ist sinnvoll, denn bei Bekanntwerden seiner Provisionsfälschungen muss der Gentleman rasch abtauchen und ward nie wieder gesehen.

Der Mafiosi
Die eigentliche Herkunft dieses Verkäufer-Typus ist bis heute noch immer unbekannt. Auffallende Merkmale sind die kurzen Beine und ein relativ kleiner Kopf mit halblangen dunklen Haaren, die er meist zum Zopf gebunden trägt. Einige Exemplare seiner Art lassen sich ohne Scham schminken. Das Verkaufsgespräch gestaltet sich durch die weiche Stimme des Mafiosi zu Beginn recht angenehm. Besonders weibliche Kunden sind von seiner ruhigen Art begeistert. Durch gezielte Aktionen hinter dem Rücken von Ehemännern, gelingen dem Mafiosi überdurchschnittlich hohe Vertragsabschlüsse. Gefährlich wird es, wenn man als Kunde einen Artikel reklamieren möchte. Darauf reagiert dieser Verkäufer-Typ zuerst mit völliger Ahnungslosigkeit, dann mit Beschwichtigungsversuchen. Zuletzt wird die Bekanntschaft mit international operierenden Familienmitgliedern des Mafiosi in Aussicht gestellt. Sollte der Kunden trotzdem auf eine Rückzahlung des Kaufpreises bestehen, wird ein Angebot gemacht, das er nicht ablehnen kann.

Der Techniker
So ungern Sie mit Ihrer Frau zum Schuh-Casting gehen, so sehr freut sie sich auf einen Abstecher in die Technikabteilung. Schon nach wenigen Minuten treffen Sie dort auf einen Verkäufer-Typ, der Ihnen seltsam bekannt vorkommt. Letzte Gewissheit, um wen es sich dabei handelt, erlangen Sie, wenn sich ihr Riechorgan krampfhaft versucht nach innen zu wölben, um den strengen Ausdünstungen Ihres Gegenüber zu entkommen. Ja, ganz Recht, Sie sind mitten ins Völkchen der „Combjudreggsberdn“ (auch IT`ler genannt) geraten, dessen Vertreter Sie vielleicht auch von Ihrer Arbeit her kennen. Es ist dieses arme Wesen, das jeden Morgen so aussieht, als wäre es die ganze Nacht damit beschäftigt gewesen eine Bombe zu entschärfen. Die Hoffnung darauf, dass sich sein Zustand auch wieder bessern könnte, haben Sie schon vor Jahren aufgegeben. Der geringe Verdienst eines IT`lers lässt keinen Raum für gesunde Ernährung. Gemäß ihres Ehrencodes bewegen sie sich nur mit technischer Hilfe vorwärts und leiden deshalb unter einem sehr geringen Testosteronspiegel. Zudem sind sie sprachlich unterentwickelt und halten zur Verständigung mit uns Normalos Texttafeln mit der Aufschrift „Hier nichts anf@ssn“ stets griffbereit. Aus diesen Gründen schaffen es leider nur ganz wenige IT`ler sich fortzupflanzen.

Der Praktiker
Jeder, der schon einmal in einem Baumarkt oder Autohaus unterwegs war, ist über sie gestolpert (im Autohaus) oder an ihnen abgeprallt (im Baumarkt): dem Praktiker. Er beglückt uns als Kunden mit einer nie enden wollenden Aufzählung von Möglichkeiten, zu denen uns der Kauf dieses oder jenen Produktes die Türen öffnen wird. Um all die versprochenen Abenteuer zu erleben bräuchte man mehr als zwei Leben, aber diesmal ohne die ständige Unterbrechung unserer Freizeit durch Nutzlosigkeiten wie Arbeit oder Frühjahrsputz. Die Begegnung mit dieser Art von Verkäufer hinterlässt besonders bei uns Männern bleibenden Eindruck. Mit dem Schlüssel für ein neues Auto oder einem neuen Akkuschrauber in der Hand, macht sich ein Gefühl breit, als hätten wir die nächsten beiden Stufen der Evolution mit einem Mal übersprungen und endlich einen Sinn fürs Leben gefunden.

Der Marktschreier
Zwar ist der Marktschreier ein ausgeprägter Einzelgänger, tritt als Verkäufer aber meist nur in Gruppen auf, die sich in Zelten oder Holzhütten auf Grünflächen oder mitten in der Stadt niederlassen. Kunden werden entweder durch glitzernden Schmuck, Rauchzeichen oder Lautäußerungen des Marktschreiers angelockt. Dabei tönt der Lockruf wie eine Mischung aus heiserem Brummen und schrillem Aufschrei. Bei weiblicher Kundschaft verhält er sich stets junggesellig. Tritt ein Kunde vor seinen Stand, wird er oft und gern in Rede-Duelle verwickelt. Dabei zeigt sich die phylogenetische Verwandtschaft des Marktschreiers mit den Verkäufer-Typen „Schwätzer“ und „Praktiker“. Um sich selbst und seine Kundschaft bei Laune zu halten, benötigt der Marktschreier große Mengen Alkohol. Durch die ärmliche Behausung und die einseitige Ernährung, vorzugsweise mit gegrilltem Fleisch, erreicht der Marktschreier von allen Verkäufer-Typen das niedrigste Lebensalter. Bevor es zur Reklamation von gekauften Artikeln kommen kann, zieht er mit Sack und Pack weiter zum nächsten Wochenmarkt.

Autor: Nils Wohlfarth; Publisher: www.Tahas.de; Quellen: Der Autor ließ sich von „Heimische Männerarten“ von Claudia Schreiber und Kai Pannen inspirieren, wikipedia.de ; Kopieren für private oder gewerbliche Zwecke, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung von www.Tahas.de Permalink: Der heimische Verkäufer – Vorkommen, Charaktereigenschaften und typisches Verhalten

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