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| Bambus gehört zur Familie der Süßgräser und bildet grasartig wachsende, oft meterlange Halme, die im Laufe ihres Wachstums verholzen. Bambus kommt in Asien, Nord- und Südamerika sowie Australien natürlich vor. Allein 500 Arten der Bambusse sind in China heimisch, weitere 100 meist kleinwüchsige Arten in Japan. Eine große Zahl weiterer Arten stammt aus Amerika, 130 Arten allein wachsen in den Anden Südamerikas. Aus Afrika stammen 17 Arten, aus Australien weitere drei. Ihren Verbreitungsschwerpunkt haben sie in den Tropen bis Subtropen, manche Arten gedeihen jedoch auch in kälteren Bereichen wie Mitteleuropa recht gut. Einige Bambusarten gehören zu den am schnellsten wachsende Pflanzen der Welt. Unter optimalen Bedingungen kann das Wachstum bis zu einem Meter am Tag betragen. Typisch hingegen sind während der Wachstumsphase Wachstumsraten von zehn bis dreißig Zentimetern am Tag. Manche Arten sind nach drei bis vier Monaten ausgewachsen. Geerntet wird aber erst nach circa drei Jahren, wenn die Stängel ausreichend verholzt sind. Weltweit bedeckt Bambus eine Fläche von ca. 37 Millionen Hektar, davon etwa sechs Millionen in China und neun Millionen in Indien. Je Hektar können 10 bis 15 Tonnen Biomasse pro Jahr nachhaltig gewonnen werden. Belastbares Zahlenmaterial zu Flächen und ökonomischer Bedeutung liegt jedoch nicht vor, unter anderem da die Nutzung häufig lokal erfolgt. Zudem wird Bambus von forstwirtschaftlichen Produktionsstatistiken in der Regel nicht erfasst. Weitere Informationen zum Thema "Vergleich von Rattan und Bambus" finden Sie hier: Vergleich von Rattan und Bambus
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