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| In Europa boomen Rattanmöbel förmlich, da sie günstig sind und noch dazu lange halten. Auch das Design der beliebten Möbel bietet einige Möglichkeiten. Das hat allerdings dazu geführt, dass sich in den Anbauländern wie Korea, Vietnam, Laos und Malaysien Monokulturen entwickelt haben. Viele Dorfgemeinschaften erwirtschaften einen beträchtlichen Teil ihres gesamten Dorfeinkommens aus dem Anbau und dem Verkauf von Rattan. Die Pflanze, die sich lianenartig um andere Bäume schlingt und bestenfalls 200 m lang werden kann, gilt dadurch allerdings als übernutzt. Natürliche Bestände wurden nahezu vollständig abgeholzt, um Einkommen zu erwirtschaften. Der tropische Regenwald, der in den typischen Anbauländern wächst, ist allerdings auch ohne den Rattanabbau schon stark gefährdet und bietet dabei vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten ein Zuhause. Er ist ein derart empfindliches Ökosystem, dass eine so starke Abholzung wie im Fall der Rattanpalme zu ernsthaften ökologischen Problemen führen kann. Gleichzeitig werden gefährliche, giftige Düngemittel eingesetzt, um das Wachstum der begehrten Rattanpalme zu fördern. Wofür diese natürlich nicht förderlich sind, ist die Gesundheit der Arbeiter und der ganzen Dorfgemeinschaft, wenn das giftige Düngemittel ins Trinkwasser der Menschen gerät. Daher hat die starke Übernutzung unökologisch angebauten Rattans nicht nur für den sensiblen Tropenwald Folgen, sondern auch für die Menschen, die mit dem Rohstoff arbeiten. Weitere Informationen zum Thema "Rattanmöbel" finden Sie hier: Rattanmöbel
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